ZdJ-Vize warnt vor muslimischem Antisemitismus

Dieter GraumannDer Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann (Foto), hat vor der Gefahr des wachsenden Antisemitismus unter muslimischen Migranten gewarnt. In einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Focus warf er den Islamverbänden mangelndes Engagement vor. Der Antisemitismus sei unter arabischstämmigen Jugendlichen „erschreckend hoch. Es hat keinen Sinn, sich wegzuducken oder das Thema wegzudrücken.“

Focus schreibt:

Um die Judenfeindlichkeit unter Muslimen einzudämmen, seien „vor allem die muslimischen Communities selbst gefragt“. Von deren Vertretern höre er zwar offizielle Bekenntnisse gegen den Antisemitismus. „Aber nach innen, gegenüber den eigenen Leuten“, kritisierte er, „sind sie noch viel zu wenig engagiert. Wenn sie mehr täten, würden die muslimischen Verbände dadurch viel mehr Glaubwürdigkeit gewinnen.“

Der 59 Jahre alte Graumann wird als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge von Charlotte Knobloch gehandelt. Die 77-Jährige tritt im November nicht mehr für eine zweite Amtszeit an. Graumann wäre der erste Spitzenrepräsentant der mehr als 100 000 Juden in Deutschland, der den Holocaust nicht miterlebt hat.

Es wird höchste Zeit, dass der ZdJ seinen Kuschelkurs gegenüber den Muslimen endlich revidiert.

(Spürnase: Antivirus)