Düsseldorf: Bewährungsstrafe für Vergewaltiger

Gerade noch zeigten sich einige PI-Leser darüber erbost, dass der Messerstecher vom Jungfernstieg (16 J.) für nur sechs Jahre in den Knast wandert. Nun, innerhalb der deutschen Kuscheljustiz ist dies eher ein bemerkenswert „hartes“ Urteil. Dass dies eindeutig zu hart sei, dürfte wohl auch die Meinung der Düsseldorfer Justiz sein. Sie führt uns auf bewundernswerte Weise vor, wie man Kinder davor schützen kann, kriminell zu werden – sie werden einfach per Gerichtsurteil „entkriminalisiert“.

Zwei „Jugendliche“, im Zeitungsartikel des Express mit den Namen Mohamed D. und Ahmed E. betitelt, vergewaltigen im Beisein zweier 13-Jähriger ein 15-jähriges Mädchen. Es kommt zum Prozess und beide werden zu Haftstrafen verurteilt.

Ahmed bekommt ein Jahr, Mohamed acht Monate. Zu milde, finden Sie? Ich auch, aber es kommt noch „besser“: Die Haftstrafen wurden zur Bewährung ausgesetzt. Selbst der aus dem Hause DuMont stammende Express, des Rechtsextremismus eher unverdächtig, zeigt wenig Verständnis für dieses Urteil. Vielleicht ist deshalb auch die Entscheidung des Blatts zu verstehen, die dem islamischen „Kultur“kreis zuzurechnende Herkunft dieser von uns so dringend gebrauchten Schätze diesmal nicht mit einer Burka des Schweigens zu verdecken:

Unfassbar! Vier Schüler, darunter zwei Kinder (13 Jahre), vergewaltigten ein 15-jähriges Mädchen im mütterlichen Schlafzimmer bei ihrem Kumpel Sven. Der schaute weg, spielte am Computer und ignorierte die Hilfeschreie des Mädchens.

Jetzt standen zwei der Vergewaltiger (vor einem halben Jahr 14 und 16 Jahre alt) vor Gericht.

Jenni (15/alle Namen geändert) kannte ihre Peiniger. Mit Mohamed D. war sie sogar mal befreundet. Als dessen bester Kumpel, Ahmed E. (16), sie einlud, in die elterliche Wohnung eines Bekannten (15) zu kommen, sagte Jenni zu. Dort warteten noch weitere Jungs (die beiden 13-Jährigen).

Zwischen Ahmed E. und Jenni kam es zu Zärtlichkeiten. Damit war das Mädchen einverstanden. Doch als die anderen dazukamen und von Gruppensex sprachen, wehrte sie sich voller Verzweiflung.

Brutal brachen die Jungen den Widerstand ihres Opfers. Sie rissen ihr die Kleider vom Leib und fielen über sie her. Einer filmte das Ganze sogar noch mit dem Handy. Sven S. (15) saß derweil an seinem Computer. Er gab später zu, die Hilfeschreie gehört zu haben. Trotzdem griff er nicht ein. Ihm wird demnächst wegen unterlassener Hilfeleistung der Prozess gemacht.

Zu dem jetzigen Verfahren erschien er nicht. Er wird sich dafür noch verantworten müssen. Tage nach dem schrecklichen Geschehen tauchten Bilder im Internet auf. Bis dahin hatte Jenni aus Scham geschwiegen. Als Mitschüler sie als „Schlampe“ bezeichneten, vertraute sich das völlig verstörte Mädchen ihren Eltern an. Die gingen zur Polizei.

Jetzt wurden die beiden ältesten Jugendlichen verurteilt. Ahmed zu einem Jahr, Mohamed zu acht Monaten. Entsprechende Gefängnisstrafen müssen beide freilich nicht antreten. Alles wurde auf Bewährung ausgesetzt. Ein erschreckendes Ergebnis.

(RobertTheBruce)