Frische Kandidaten braucht das Land!

Holger BurnerIn Hamburg schickt die Partei „Die Linke“ zur anstehenden Bürgerschaftswahl einen ganz besonders integeren und vorzeigbaren Kandidaten ins Rennen, der das Programm der Partei bisher auf seine ganz eigene Art und Weise kommuniziert hat: den als „Holger Burner“ bekannten Rapmusiker David Schultz (Foto), den man in Kreisen des Verfassungsschutzes nur den „Hamburger Hass-Musiker“ nennt. Immerhin, „Hass-Prediger“ hat es dort ja schließlich schon genug.

Näheres über den selbsternannten Künstler und seine primitiven Texte weiß die Junge Freiheit zu berichten, in der es über „Holger Burner“ heißt:

Dieser ruft in seinen Texten unverhohlen zu Gewalt auf. So heißt es in dem Titel „Ketten zerreißen“ beispielsweise: „Ich will Uzis verteilen von Hamburg bis München. Mit dem Aufruf, die Chefs aller Banken zu lynchen“. Und weiter: „Ungefragt entern wir den Bundestag, schreien hundert Bars lang ‘das ist jetzt unser Staat’, werfen bunte Farbbeutel in teure Wagen rein und üben linke Haken an Schäubles Nasenbein.“

Im Lied „Gegenkultur“ rappt „Holger Burner“: „Keiner von uns hat mehr Bock auf euer fucking Land, gebt uns ein Mic und 3 Minuten, dann wird Deutschland abgebrannt.“ Nicht zuletzt wegen solcher Äußerungen bezeichnete der Verfassungsschutz Brandenburg Burner als „Hamburger Haß-Musiker“, der für „für zynische wie menschenverachtende Texte“ stehe.

Als Beispiel führte die Behörde sein Lied „Haß“ an, in dem es unter anderem heißt: „Wir haben Haß auf die Polizei, Haß auf den Staat, Haß auf eure Fressen, Haß auf die Waffen, die ihr tragt, Haß auf die Art, wie ihr Massen verarscht, Du würdest niemals glauben, wieviel Haß ich noch hab … Wir ham euch etwas mitgebracht, Haß, Haß, Haß“

Das sind natürlich hervorragende Voraussetzungen für einen Politiker! Der letzte Sozialist, der in Deutschland so offen seinen Hass zur Schau getragen hat, wurde schließlich ein ganz Großer der Weltgeschichte. Man nannte ihn Führer. Ob der vorher auch gerappt hat, ist allerdings nicht überliefert.

» PI: Aus dem Hamburger Wahlkampf