New York: 9/11-Gedenken ohne PC-Hijacking

Es erreichte uns folgende Reportage aus New York City, die wir aus technischen Gründen leider erst jetzt veröffentlichen können.
Die offiziellen Gedenken in den USA zum zehnten Jahrestag des 9/11-Terrors klingen schon sonderbar; so, als wenn eine große Naturkatastrophe die USA aus heiterem Himmel in 2001 heimgesucht hätte. Es werden hauptsächlich Tapferkeit, Zusammenhalt und Entschlossenheit der Nation beschworen. Natürlich haben die Angehörigen der immerhin rd. 3000 ermordeten Bürger ein Anrecht auf Trauer in Würde, aber beim Verfolgen der Fernsehübertragungen von allen drei Gedenkstätten am Sonntag, den 11.9.2011 in den USA ist Verwunderung angesagt, da weder Islam noch Terror irgendwie vorkommen.

(Ein Photobericht aus NYC von Mr. Merkava von einer politisch inkorrekten Veranstaltung zu 9/11)

Ein weichgespültes Gedenken plätschert im Fernsehen vor sich hin. Plötzlich allerdings ein Aufmerken: auf dem FOXNEWS Channel spricht der junge, frühpensionierte 9/11-Feuerwehrmann Tim Brown einfach die Wahrheit aus: die Geschichtsschreibung dürfe nicht durch die Political Correctness gehijacked werden („the narrative must not be hijacked by political correctness“). Er fordert in besonnenen Worten, aber vehement in der Sache, dass das Ereignis beim Namen genannt werden müsse: ein grausamer Massenmord, ausgeführt von moslemischen Terroristen im Namen des Islam.

Den Teilnehmern der Gegenveranstaltung in Manhattan wenige Meter vom Ground Zero entfernt

wird es von der Polizei nicht leichtgemacht, den Versammlungsort West Broadway / Ecke Park Place zu erreichen.

Absperrungen, Gitter und autoritäre, unangenehm rigide Polizisten, die nicht wissen oder nicht wollen oder beides: Erst ab 15 Uhr darf man dann durch die Viehgatter endlich zu dem Versammlungsort vordringen.

Natürlich muss man Polizisten in New York City (NYC) eine Traumatisierung und daraus folgende Überkompensation zugestehen, aber auf das schon längst nicht mehr freieste Land der Welt wirft es ein weiteres schlechtes Licht. Die meisten Demonstranten haben sich aber nicht abschrecken lassen

und der harte Kern schon einmal gar nicht.

Die Präsenz der Presse ist beachtlich – man wird allerdings auch in den USA sehen müssen, was davon tatsächlich in den Medien erscheint.

Dann wird die Veranstaltung von einem großen, professionellen Truck mit Verstärkeranlage, Großbildleinwand und fahrbarer Bühne von Pamela Geller und Robert Spencer eröffnet,

die tatsächlich 20 prominente Freiheitsfreunde aus aller Welt als Redner nach NYC zur Veranstaltung gegen die sog. Ground Zero Moschee gewinnen konnten: Sikhs, Christen, ehemalige Moslems und nichtreligiöse Sprecher – aber auch Politiker sowie Mütter und Familienangehörige, die Kinder und Geschwister in dem gigantischen Terrorakt verloren haben.

Sie erleben mit besonderer Empörung, dass der Bürgermeister von NYC, Michael Bloomberg, die Errichtung einer Moschee an dieser Stelle dulden will. Auch der Präsident möchte da nicht zurückstehen: jedem Menschen, auch einem Moslem sei es erlaubt, überall auf einem privaten Grundstück eine „religiöse Einrichtung“ zu erbauen.

Die empörten Angehörigen auf dieser Veranstaltung wehren sich vehement gegen diesen weiteren Akt der Eroberungssymbolik durch die Muslime. Das sei im besten Fall unsensibel von den Muslimen, die sonst so gerne Sensibilität im Umgang mit ihnen selber und ihrer Religion einfordern, so etwas hier auf genau diesem Platz („sacred ground“) erbauen zu wollen; wahrscheinlicher ist allerdings, dass hier durch ein steinernes Symbol des islamischen Triumphs die Betroffenen ein weiteres Mal erniedrigt werden sollen.

Eine vielbeachtete Rede hielten auch René Stadtkewitz und sein Mitarbeiter von der Partei DIE FREIHEIT zu den Problemen der Islamisierung und Political Correctness, die gerade in Deutschland die Freiheit unterminieren (PI berichtete).


Auffällig ist bei sämtlichen Ansprachen, dass niemand über das Norwegen-Massaker sprechen muss: in Europa bekommt jeder Konservative, jeder Freiheitsliebende und Islamkritiker erstmal seinen Breivik; anders hier in den USA, wo es eine Selbstverständlichkeit ist, dass Islamkritiker nicht automatisch mit dem irren Mörder aus Norwegen in Verbindung gebracht werden.

In dem dichtgedrängten Programm geht es immer wieder um die Wehrhaftigkeit gegen eine totalitäre Ideologie, nicht gegen eine Religion oder friedliche Menschen. Aber viele Redner aus den USA, aus Israel und aus Europa wollen die Menschen aus ihrer Narkose hinsichtlich der Bedrohung von Freiheit, Menschenrechten und Menschenwürde durch die Islamisierung und den Widerstand dagegen wecken. Viele nützliche Gespräche zur Vernetzung und Bündelung der Kräfte ergeben sich auch am Rande der Veranstaltung.


Als nach gut zwei Stunden nach einem musikalischen Ausklang abgebaut wird, können die Veranstalter auf eine erfolgreiche, friedliche Versammlung ohne Political Correctness, aber mit vielen klaren Worten zurückschauen.

Zum Glück sind die ernstzunehmenden Terrorbedrohungen in den USA an diesem Tag nicht Realität geworden; vielleicht durch das unglaublich massive Aufgebot an Sicherheitskräften.

Und das Wetter hat auch den ganzen Tag mitgespielt.