Airport FFM: 160 Mio Euro für 11 372 Kröten

Vor dem Bau der neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen, die eben mit Merkels Jet eingeweiht wurde, hat man laut BILD 11.372 Kröten und Springfrösche, 805 Zauneidechsen und 53 Italienische Schönschrecken (Foto) umgesiedelt, dazu 17 Ameisenvölker und 300 von Hirschkäferlarven bewohnte Eichenwurzeln. Kostenpunkt: 160 Millionen Euro.

Eine grüne Summe, die ähnlich auch beim Bau neuer Straßen etc. anfällt. Wie wir bereits berichtet haben, hat der hessische Verwaltungsgerichtshof ein striktes Flugverbot zwischen 23 und 5 Uhr erlassen, wodurch die Tiere doch in ihrer Nachtruhe gar nicht gestört worden wären. Aber bei den vielen Griechen-Milliarden und EU-Billionen wollen wir mal nicht so sein. Das ist doch ein Nasenwasser!

Schließlich sind wir Vorreiter in Sachen Öko. Es gibt nun einen neuen Beruf, und der heißt „Klimamanager/Klimamanagerin“. Angestellt wird man bis herunter auf die lokale Ebene. Zum Beispiel hat Arnsberg im Sauerland diesen Posten ausgeschrieben. Man kann also davon ausgehen, daß Arnsberg ein anderes Klima (und Wetter) haben will als die Nachbarstädte. Vielleicht wird bald jeder diejenige Gegend Deutschlands aussuchen können, wo der Klimamanager seinen Vorstellungen temperaturmäßig am nächsten kommt?

Wir sind aber nicht nur bei uns ökologisch führend, sondern auch z.B. im arabischen Frühling in Tunesien. Dort wird am Sonntag gewählt, und weil die Tunesier nicht wissen, welche Islamisten sie wählen sollen, hat Entwicklungshilfeminister Niebel einen Wahlomat mitfinanziert, der neben anderen politkorrekten Fragen auch eine gesunde Umwelt und nachhaltige Entwicklung anspricht (Le droit à un environnement sain et au développement durable doit être inscrit dans la nouvelle Constitution). Wie man hört, ist dieser Wahlomat das Zünglein an der Waage! Wir tun was, wir Grünen!