Götz Aly: Die Nazis waren LINKS

Der Damm ist gebrochen: Erika Steinbach hat eine Schneise geschlagen, die linken Empörungsbeauftragten haben reflexartig reagiert, und jetzt kennt die Diskussion kein Halten mehr: Der National-Sozialismus war eine LINKE Bewegung. PI hatte ja bereits Mitte August des vergangenen Jahres eine ausführliche Betrachtung über das Thema veröffentlicht, und heute goss der Historiker Götz Aly ausgerechnet in der Frankfurter Rundschau mit einem Artikel über die linken Nazis weiteres Öl ins Feuer.

„Journalistenwatch“ schreibt hierzu:

Die Diskussion ist zwar nicht neu, wurde aber durch eine Twitter-Meldung von Erika Steinbach neu entfacht: „Wie links war die NSDAP?“ fragt nun auch der Historiker Götz Aly in der Frankfurter Rundschau. Und er berührt Tabuthemen, die für lautes Aufheulen in der linken Szene sorgen. Denn die Nazis müssen schließlich „rechts“ und böse sein, während links immer gut zu sein hat, auch wenn es zig Millionen Opfer linker Diktaturen gibt. Aly wirbelt die Begrifflichkeiten mächtig durcheinander:

Wer den „Befreiungskampf des palästinensischen Volkes“ gerecht und links findet, wird in der Nazi-Welt Geistesverwandte treffen. Wer den deutschen Mieter- und Kündigungsschutz, das Kindergeld, die Krankenversicherung für Rentner oder den Naturschutz für fortschrittlich hält, sollte bedenken, dass die Gesetze 1937, 1934, 1937, 1941 und 1938 erlassen oder in ihrer Schutzfunktion erheblich gestärkt wurden.

Das verwirrt den gemeinen Linken: Die gerechten Sozialgesetze und der fortschrittliche Umweltschutz, ausgerechnet alles von den bösen Nazis eingeführt. War etwa „doch nicht alles schlecht“? Und wie links waren eigentlich diejenigen, die den Nationalen Sozialismus predigten? Die Wohnungsbauförderung für Familien einführten, Vorrechte des Adels abschafften und stattdessen die Volksgemeinschaft schufen? Bei all dem muss doch jedem Linken das Herz aufgehen – aber Moment, das ist doch die braune Soße, die ins Klo gespült gehört! Die Verwirrung ist groß im Lande. Und jetzt weist Götz Aly auch noch darauf hin, dass der braune Obernazi bei einem Trauermarsch für einen Sozialisten teilnahm:

Nicht wenige Deutsche identifizieren Rechts mit Böse und Links mit Gut. Ihrem geschichtlichen Durchblick hilft das nicht. So belegen zum Beispiel neu entdeckte Foto- und Filmaufnahmen, dass Hitler am 26.?Februar 1919 im Trauerzug für den von einem Rechtsradikalen ermordeten bayerischen (zudem jüdischen) Ministerpräsidenten Kurt Eisner mitlief. In den dramatischen Wochen der Münchener Räterepublik war Hitler von der Revolutionsregierung als Wache in den Hauptbahnhof entsandt worden. Seine Kameraden wählten ihn zum stellvertretenden Soldatenrat ihres in die Revolutionsarmee eingegliederten Regiments.

Weiter bei Journalistenwatch.
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Zum Schluss noch eine Anmerkung von Journalistenwatch in eigener Sache:

Die Aufregung über die Mainstream-Medien auf PI und anderen Blogs ist verständlich und notwendig, denn die linke Hofberichterstattung ist unerträglich. Immer mehr Redakteure nutzen ihre gut bezahlten Positionen aus, um das Volk im Auftrag der Systemparteien zu manipulieren.

Aber nur meckern reicht nicht. Deshalb haben wir, Frank Zabojnik und Thomas Böhm, das Projekt Journalistenwatch.com ins Leben gerufen. Als Gegenoffensive, als Portal für alle, die sich nicht weiter für dumm verkaufen lassen wollen. Und wir freuen uns, den PI-Autoren Michael Stürzenberger als Unterstützer für dieses Projekt gewonnen zu haben.

Journalistenwatch.com wird Druck auf die „Vierte Macht“ im Staate ausüben, die Medien unter die Lupe nehmen und die miese Meinungsberichterstattung auseinanderpflücken. Wir können den Staatsschreibern aber nur wirklich die Stirn bieten, wenn viele Leser von PI sich als Medienkritiker und eifrige Leserbriefschreiber einbringen.

Wir alle kennen das Problem: Bei heiklen Themen wird auf vielen Online-Ausgaben von Zeitungen und Zeitschriften die Kommentarfunktion abgeschaltet. Damit ist jetzt Schluss. Über die „Leserbrief-Funktion“ auf Journalistenwatch.com werden wir diese Leserbriefe veröffentlichen und an die verantwortlichen Redakteure und Autoren weiterleiten. Sie landen nicht, wie sonst üblich, in den Papierkörben der Leserbriefredaktionen.

Wer etwas mehr als nur einen Leserbrief schreiben möchte, wer sich traut, einzelne Artikel/Autoren/Ausgaben fachlich, sachlich auseinanderzunehmen, kann auf Journalistenwatch.com als „Medienkritiker“ wirken und so ebenfalls den Druck auf die Systemtexter erhöhen.

Wir werden uns jeden Meinungsmacher einzeln vorknöpfen und zum Dialog auffordern, denn wir sind der Meinung: Wer austeilen kann, muss auch einstecken können.

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Gehen Sie mit uns auf die „Jagd“, erlegen Sie mit uns die „Zeitungsente des Jahres“, bewerten Sie die Artikel in unserer täglich mehrmals aktualisierten Slideshow. Melden Sie uns aber auch bitte Artikel, die Sie persönlich gut finden, denn Kritik muss konstruktiv bleiben.

Wir möchten an dieser Stelle Hans-Olaf Henkel, einen unserer prominenten Unterstützer zitieren:

„Jeder, der hier in Deutschland über viel Macht verfügt und damit eine große Verantwortung trägt, wird beaufsichtigt und kontrolliert. Das muss auch so sein, denn aus unkontrollierter Macht entsteht schnell unwiederbringlicher Schaden. Nur die vierte Macht im Staat, die Medien, wurden bislang nicht wirklich kontrolliert und kritisiert. Das wird sich ändern. Das Team von Journalistenwatch.com hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Medien kritisch zu beobachten und ggf. öffentlich zu mahnen. Deshalb werde ich das Projekt unterstützen.“

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