Hans-Peter Raddatz: Islamophobie (Teil II)

Die Islamophoben als Mikroben. Im ersten Teil dieses Beitrags wurde dargestellt, daß die moderne Dynamik eine selbstbezügliche Machtform ist, die Frieden, Toleranz, Respekt und Diversität predigt, und indem sie diese Basisaspekte im Islam erkennt, sich dessen koranische Lehren eines globalen Kolonialismus als die dritte totalitäre Massendoktrin – nach bzw. neben Nazismus/Faschismus und Sozialismus/Kommunismus – zu eigen macht. Insofern ist der „interkulturelle Dialog“ in Politik, Medien, Bildung und Kirchen als eine umfassende Dressur zu verstehen, die über die Codierungen in Arbeit-, Konsum und Entertainment hinaus den Islam und seine institutionellen Netzwerke zur neuen, übergreifenden Deutungsmacht in Europa heranzüchtet. In diesem Kontext spiegelt der Abwehrbegriff der Islamophobie ein neovölkisches Denken wider, das den ebenso neuen, zuwandernden „Volkskörper“ gegen unreine Einflüsse schützen will. (Hier gehts weiter zum ganzen Artikel von Dr. Raddatz, der in der August-Ausgabe von „Die neue Ordnung“ – Einzelheft 5 €, Herausgeber Pater Prof. Ockenfels – erschienen ist.)