„Innocence of muslims“ – Terror noch am Freitag

In den USA erschien bekanntlich ein islamkritischer Film, der sich mit der Biografie des Religionsbegründers Mohammed auseinandersetzt. „The innocence of muslims“ lautet der Titel (Foto: Screenshot des Films). Dabei kommen auch allerlei Geschmacklosigkeiten vor. So wird die Pädophilie thematisiert, die Mohammed betrieb und förderte. Auch die Zwangsverheiratung und anschließende Vergewaltigung von Frauen sind Bestandteile des Films. Ebenso der Terror, der gegen die Nichtmuslime ausgeübt wird. Inwieweit der Film künstlerisch wertvoll ist, kann jeder selbst entscheiden.

Die US-amerikanische Regierung distanzierte sich vorsichtshalber schon mal von dem Streifen. Alles distanzieren nutzte aber nichts. Pünktlich zum Jahrestag der Anschläge am 11. September 2001 demonstrierten gläubige Moslems vor den US-Vertretungen in Ägypten und Libyen. Am Ende war der US-amerikanische Botschafter tot und mehrere Bedienstete der Botschaft in Bengasi. Mittlerweile wurde auch die Botschaft im Jemen gestürmt. Es soll verletzte gegeben haben.

Nun haben die deutschen Medien den wahren Schuldigen gefunden. „Hier wird bewusst Islam-Hass verbreitet“ titelt die Tagesschau und zitiert den Nahostexperte Günther Mayer. Dieser ist sicher, dass der Höhepunkt der islamischen Empörung erst noch bevorsteht. Pünktlich nach dem Freitagsgebet könnte es zu neuen noch massiveren Ausschreitungen kommen.

Nun distanzieren sich auch die Schauspieler vom Produzenten. Es habe sich ursprünglich nur um einen Wüsten-Action-Film gehandelt, von Mohammed und Islam sei im ursprünglichen Drehbuch nichts vorgekommen.

Als kürzlich eine Jesuskarikatur erschien, in der Gott zu Jesus spricht „Ey ich habe deine Mutter gefickt“ ist keiner der Experten auf die Idee gekommen, hier werde Christenhass verbreitet. Kein Christ wollte den Karikaturisten töten oder wurde sonstwie gewalttätig. Sobald ein Moslem jedoch gewalttätig wird, springen ihm westliche Experten zur Seite und verteidigen die Gewalt als „provoziert“. The innocence of muslims wurde mal wieder bewiesen.

Hier noch einmal der Film-Ausschnitt aus „Innocence of muslims“, den wir bereits gestern im Rahmen dieses Beitrags gezeigt haben: