1239 Straftäter aus Saudi-Arabien nach Syrien

Saudi-Arabien soll im letzten Jahr 1239 zum Tode durch Köpfen verurteilte Straftäter aus den Gefängnissen freigelassen und nach Syrien geschickt haben, damit diese dort für den Jihad ausgebildet werden, um dann gegen die Regierungstruppen zu kämpfen. Wie die Neue Online Presse in ihrem Artikel „Freispruch gegen Mord“ berichtet, soll auch die Türkei ähnlich verfahren, was ein absoluter Skandal und ein Fall für den Internationalen Strafgerichtshof wäre.

(Von Michael Stürzenberger)

Unfassbar, was das Mutterland des Islams so alles treibt:

Ein offizielles saudisches Dokument enthüllt, dass zum Tode verurteilte Schwerverbrecher aus saudischen Gefängnissen zum Einsatz in Syrien gekarrt werden um gegen Assads Soldaten im Kampf anzutreten. Dies erfüllt alle Merkmale eines Kriegsverbrechens und könnte die saudische Regierung, zumindest theoretisch, vor den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag bringen. Ebenfalls mit von der Partie, die Türkei, die offenbar derselben Praxis frönt. Der für Presse- TV und Al Alam tätige Journalist Maya Naser war am 26. September dieses Jahres in Damaskus von einem Heckenschützen durch einen Halsschuss ermordet worden, als er bei seinen Recherchen eben dieser Story auf der Spur war. Mit ihm verletzt wurde sein Kollege Hussein Mortada, der den Anschlag jedoch überlebte. Zuverlässigen Quellen zufolge sollen die beiden verantwortlichen Scharfschützen exakt zwei Stunden vor den Anschlägen in Position gebracht worden sein. Als Naser über zwei Bombenexplosionen berichtete, ereilte ihn dann sein Schicksal. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass dies kein Zufall war.

Saudi-Arabien und die Türkei gemeinsam Hand in Hand bei der Terror-Unterstützung mit freigelassenen hochgefährlichen Strafgefangenen, eine saubere Allianz. Sie liefern eine illustre Truppe nach Syrien, die dort fröhlich vor sich hinmetzelt:

Die Gruppe der enttarnten Frontsträflinge umfasst 105 Jemeniten, 21 Palästinenser, 212 Saudis, 96 Sudanesen, 254 Syrer, 82 Jordanier, 68 Somalis, 32 Afghanen, 194 Ägypter, 203 Pakistanis, 23 Iraker und 44 kuwaitische Staatsbürger. Die Verbrecher waren vor ihrem Einsatz noch einer schnellen Schulung unterzogen worden in unkonventioneller Kriegsführung, Terrorismus und Jihadismus. Es darf zudem davon ausgegangen werden, dass dies nicht die einzige Sträflingstruppe in diesem schmutzigen Spiel ist. Dass es sich hierbei um einen groben Verstoß gegen die Genfer Konventionen handelt, interessiert offenbar nicht in einer gesetzlosen Phase wie dieser. Einige der getöteten oder inhaftierten Schwerverbrecher hatten offenbar Kontakt zu Al Kaida nahe stehenden Gruppierungen.

Es braucht sich niemand mehr über das permanente Köpfe-Abschneiden in Syrien wundern. Absolut zutreffend diese Bemerkung von Neopress:

Und staatlich geförderter Terrorismus ist ohnehin zur Zeit derart in Mode, dass es niemandem mehr auffällt, wenn ein paar Verrückte mehr in Syrien Menschen abschlachten.

Hier die Meldung von der Assyrian International News Agency plus arabisches Originaldokument.