Grüne Ökofundis laufen Amok

Nachdem sich Kanzlerin Merkel an die Spitze der Anti-Atomkraft-Bewegung gestellt hat und nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe – die erst mittelbar AKW´s betraf – in einer Art Ökoputsch etliche sichere, funktionstüchtige Kernkraftwerke gegen den Willen der Betreiber hat stilllegen lassen, haben sich die Ökofundis in eine Art Trance getanzt. Nun wollen sich mit aller Kraft weg von fossilen Energien und Kernenergie. Horrorszenarien wie die Beschreibung gewaltiger atomarer Verseuchung oder die Mär von der Menschen gemachten Erderwärmung durch CO² – besonders durch Kohleverstromung – sollen dazu dienen, die Menschen in Hysterie zu versetzen, damit politische Programme, die letztlich zur Deindustrialisierung Deutschlands führen, Akzeptanz und aktive Unterstützung durch die Bürger erfahren.

Selbst Nachbarländer, die noch auf Atomkraft setzen, werden drangsaliert. Am deutschen Ökowesen soll offenbar die Welt genesen. Wenn es nach dem Willen der Grünen geht, soll in Gronau/Westf. eine Firma geschlossen werden, die Uran für Kernkraftwerke anreichert und ihre Kunden hauptsächlich im Ausland hat. Obwohl jetzt ein Gutachten im Auftrag der rot-grünen Landesregierung den Betrieb dieser Anlage nach dem Atomgesetz für zulässig hält, will Rot/Grün unbedingt diese Anlage stilllegen. Die Westfälischen Nachrichten berichten:

Untersucht wurde die Frage der atomrechtlichen Zulässigkeit der Gronauer Urananreicherungsanlage. Gutachter Prof. Wolfgang Ewer kommt zu dem Ergebnis, dass „eine rechtssichere Beendigung des Betriebs der Anlage derzeit nicht möglich ist“, da die Tatbestandsvoraussetzungen für einen Pflichtwiderruf (Pflicht des Landes zum Widerruf der Betriebsgenehmigung aufgrund bestimmter Tatbestände) oder einen Er­messenswiderruf nicht erfüllt seien. Es bestehe auch keine juristische Handhabe, die Einstellung des Betriebs der Urananreicherungsanlage Gronau anzuordnen. Zudem wäre vor einem solchen Schritt aus Grün­den der Verhältnismäßigkeit beispielsweise die Anordnung von Schutz­maßnahmen vorzuziehen. Eine Stilllegung würde daher Schaden­ersatzforderungen in unabsehbarer Höhe nach sich ziehen. Gleichwohl hält die Landesregierung am Atomausstieg und an einer Urenco-Schließung fest, sieht die Verantwortung dafür aber jetzt bei der Bundesregierung.

Ganz schnell raus aus der Kernenergienutzung wollen örtliche Atomkraftgegner, die die Piratenpartei mit ins Boot holen, um eine intakte Industrie zu entern:

Udo Buchholz hat die Routine, die den „Kollegen“ von den „Piraten“ offenbar noch fehlt: Natürlich hat Buchholz zum Ortstermin mit dem Landtagsabgeordneten Hanns-Jörg Rohwedder („Piraten“) bei Urenco an der Kaiserstiege ein AKW-Banner fürs Foto mitgebracht. Ansonsten freut der Gronauer sich, dass die „Piraten“ in Sachen Anti-Atomkraft jetzt mit im Boot sind. „Ich hoffe, dass sie dauerhaft an dem Thema dranbleiben“, sagt er.

Notorisch wird bei Protestaktionen in Gronau auch immer wieder Fukushima als Argument für den sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie benutzt. Hier dazu ein Video.

Kampagnen gegen Kohlekraftwerke werden überwiegend mit der unsachlichen Panikmache der angeblich menschengemachten Klimaerwärmung angetrieben. Greenpeace äußert sich beispielsweise so:

Einen Großteil unseres Energiebedarfs decken wir derzeit aus fossilen Energien wie Kohle, Öl und Gas. Bei ihrer Verbrennung entsteht immer das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2). Das ist schlecht fürs Klima. Um die fossilen Großkraftwerke ungestört weiter betreiben zu können, beschwören die Energiekonzerne beharrlich das Märchen von der sauberen Kohle. Aber saubere Kohlekraftwerke gibt es nicht.

Verbissen wird gegen das EON-Kraftwerk Datteln 4 gekämpft, in das der Konzern schon über eine Milliarde Euro investiert hat. Schon 2010 ist das AUS für Datteln von den Grünen verkündet worden, dies ist zum Glück nicht eingetreten. Erhebliche rechtliche Verwicklungen gibt es jedoch. Für einen handfesten Koalitionskrach sorgt das Kraftwerk (Video ab Minute 6.05) nun. Die SPD ist zum Glück doch noch nicht so ökoverstrahlt und setzt sich für Datteln 4 ein.

Atomausstieg und Ausstieg aus der Kohleverstromung zur selben Zeit geht eben nicht, denn zu unbeständig liefern die sogenannten regenerativen Energien Strom. Selbst kleinste Schwankungen und Ausfälle sind für die Industrie kritisch. Das Wall Street Journal berichtete kürzlich ausführlich über dieses Problem:

Das deutsche Stromnetz ist heute nur auf den ersten Blick so stabil wie vor einigen Jahren. Zwar zeigt die Statistik der Bundesnetzagentur, dass große Ausfälle nach wie vor sehr selten sind. Den Daten zufolge haben die Deutschen im Jahr 2011 im Schnitt nur für 15,3 Minuten auf Strom verzichten müssen – rund sechs Minuten weniger als fünf Jahre zuvor. Die Statistik aber hat einen blinden Fleck: Kurze Ausfälle für wenige Sekunden oder Spannungsschwankungen für die Dauer von Millisekunden sind bei der Netzagentur nicht erfasst. Erst ein dreiminütiger Stromausfall ist für die Regulierungsbehörde ein Stromausfall.

Dabei könnte gerade die Zahl der Kurzzeit-Schwankungen zeigen, wie sehr das Netz schon heute leidet. Das Problem habe sich verschärft, sagt jedenfalls Thomas Gesing. Der Ingenieur beobachtet für den Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) die Qualität der deutschen Stromversorgung. Grund zur Sorge gibt ihm auch eine Studie: In der Umfrage unter den Mitgliedern des VIK aus dem vergangenen Jahr bemängelt jeder fünfte antwortende Betrieb die Stromqualität in Deutschland. Rund 40 Prozent der Umfrageteilnehmer befürchten, dass sich die Versorgung in den nächsten fünf Jahren verschlechtert.

Vor allem Strom aus erneuerbaren Energien ist Auslöser der Sorge. Er ist sauber, doch nicht sicher: Wenn sich Wolken vor die Sonne schieben, fließt der Grünstrom nur noch schwach. Verschwinden die Wolken dagegen, ist Strom auf einmal im Überfluss im Netz. In beiden Fällen gerät die Versorgung in ein Ungleichgewicht. Dann schalten die Netzbetreiber große Kraftwerke ein oder aus. Solche Eingriffe sind noch vor wenigen Jahren seltene Sonderfälle gewesen. Heute sind sie für die Leitstellen täglich dutzendfach geprobte Routine – das allerdings nicht allein wegen der Energiewende. Auch der Wettbewerb auf dem Strommarkt löse Schalthandlungen aus, sagt ein Sprecher des Netzbetreibers Amprion.

Ingenieur Gesing vermutet, dass die Umschaltungen ein Grund für die Schwankungen im Stromnetz sind. Auch der Amprion-Sprecher sagt, die Eingriffe könnten Schwankungen in der Stromversorgung auslösen.

Das versetzt zum Beispiel die Papierindustrie in Sorge: Ihre Maschinen könnten „selbst kleinste Spannungsschwankungen“ derart stören, dass es Stunden brauche, sie wieder anzufahren, sagt Gregor Andreas Geiger vom Verband Deutscher Papierfabriken. Er nennt es „angesichts der steigenden Zahl der Netzeingriffe“ eine „Frage der Zeit“, bis sich solche Probleme häuften.

Für Ökofundamentalisten sind das vermutlich gute Nachrichten, haben sie sich doch dem Kampf gegen die technische Welt verschrieben und so sägen sie munter weiter an dem Ast, auf dem wir alle sitzen.

Hier ein Video (ab Min. 13.30) zur Aufmunterung!




Salafisten-Verein klagt gegen Verbot

contentloaderDer Salafisten-Verein „DawaFFM“ hat beim Bundesverwaltungsgericht Klage gegen sein Verbot durch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) eingereicht. Friedrich hat bislang den salafistischen Verein „Millatu Ibrahim“, dessen Teilorganisation „an-Nussrah“ sowie die Vereine „DawaFFM“ und „DawaTeam Islamische Audios“ verboten. Begründet wurden diese Verbote damit, dass sich diese Vereine gegen die verfassungsmäßige Ordnung sowie den Gedanken der Völkerverständigung stellen und ihre Ziele „in aggressiv-kämpferischer Art und Weise“ verfolgen. „DawaFFM“ ist der erste Salafisten-Verein, der gegen sein Verbot juristisch vorzugehen versucht. (ph)




Gefährliche Toleranz

Internationale empirische Studien zeigen: Die Ablehnung des Islams steigt weltweit. In den meisten modernen Staaten ist man des Mohammedanismus überdrüssig, wegen seiner Rückständigkeit, dem Expansionsdrang und der totalitären Ideologie. Religionswissenschaftler sehen eine Annäherung des islamischen Systems an die westliche Welt, und an das Christentum, als gescheitert an.

(Essay von Tim W. Thornau)

Das Mohammedanertum wird geprägt von der Hörigkeit gegenüber Allah und seinen irdischen Akteuren – und ist die Basis einer ernstzunehmenden Bedrohung des Weltfriedens. Nach der viele Jahrhunderte währenden Erstarrung beginnt es zu gären in der ökonomisch, technologisch und intellektuell nicht prosperierenden islamischen Kultur, die nach einer historisch kurzen Spanne des Glanzes weit zurück fiel – und deren Markenzeichen heute der dumpfe Terrorismus ist.

Seit dem Anschlag auf das World-Trade-Center zählt „TheReligionofPeace.com“ weltweit 21.210 islamische Terrorattacken (Stand: 11.07.2013) mit zehntausenden Verletzten und Toten. Trotzdem werden die Verbrechen im Namen Allahs in Deutschland ziemlich kommentarlos hingenommen. Intellektuelle, Politiker und Medienleute schweigen sich aus, über die Ursache der primitiven Gewalt: Den fatalistischen Glauben an Allah und seinen Propheten. Man ignoriert die schleichende Islamisierung Europas, macht nicht den Herrschaftsanspruch des Islams und seine pseudo-religiöse Ideologie zum Thema. So bleibt der oberflächliche, mediale Mainstream der Political Correctness geprägt von einer blauäugigen, grün-roten Gesinnung, die ohne tiefreichende Kenntnis der islamischen Doktrin und Agenda die Realität vernebelt. So ist mangelndes Wissen, oder unbedarfte Toleranz – und die Fehleinschätzung der Integrationsfähigkeit des islamischen Systems, die Grundlage des mohammedanischen Einflusses in Europa. Dies gilt besonders für Politiker und Medien, die die kritische Sicht und die Ablehnung des Islams durch die Mehrheit des Volkes missachten und beschwichtigend Akzeptanz für die so friedlichen Mohammedaner anmahnen.

Der Mohammedanismus ist – weit entfernt von abendländischer Ethik – eine überholte Ideologie, und steht im Konflikt mit unserer Verfassung. Der renommierte Staatsrechtler, Prof. Karl A. Schachtschneider sagt:

„Der Islam ist mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unvereinbar. Die Religionsgrundrechte geben keine politischen Rechte. Nur äußerlich und innerlich säkularisierten Religionen gibt das Grundgesetz Ausübungsschutz.“

Das heißt: Der Islam kann als totalitäres, politisches System nicht den Status des Religionsschutzes beanspruchen – sondern sollte als Gefahr für unseren Rechtsstaat gewertet werden.

Das Ziel der Islamisten verkündete der Al-Kaida-Stratege Abu Bakar Naij in seinem Manifest des modernen Dschihadismus:

„In den westlichen Staaten müssen islamische Parallelgesellschaften aufgebaut werden, mit eigenen Gesetzen und Einrichtungen, einschließlich eigenem Heer. Der direkte, aggressive Kampf gegen die Gaststaaten soll aber solange verzögert werden, bis eine zahlenmäßige Annäherung an das ursprüngliche Staatsvolk erreicht ist.“

In diesem Sinne forderte der Londoner Imam  Anhem Choudry seine Glaubensgenossen dazu auf, die Sozialsysteme zu plündern und ihre Freizeit für den Dschihad zu nutzen. Zu einem Jahrestag des 11. September predigte Anhem Choudry:

„Der Islam ist überlegen, er wird nie bezwungen werden. Die Europäer sind so dekadent, dass sie nicht mehr imstande sind, Kinder zu zeugen. Wir übernehmen das für sie – und holen uns ihr Land.“

Der Islam ist im Kern politisch und in seinen latenten Bestrebungen Deutschland langfristig in ein Haus des Islams (dar-al-Islam) umzuwandeln, unvereinbar mit unserer grundgesetzlichen Verfassung. Und: Der Koran ist mit seinen dschihadistischen Suren Volksverhetzung par excellence. Die Hetze des Korans richtet sich gegen die in freiheitlichen Staaten dominierende Gruppe der „Kuffar“ (Ungläubige = Lebensunwürdige) und animiert die Anhänger und Funktionäre Allahs zum blutigen Kampf für die Ausbreitung ihres Glaubens. Die Agenda des politischen Mohammedanismus sollte Anlass sein, die Ausbreitung des Islams nicht zu tolerieren. Ebenso den Koran, den Winston Churchill mit Hitlers „Mein Kampf“ auf eine Stufe stellte – und der auch auf den Index gehört.

Im Islam präsentiert sich nicht nur ein schlichter Glaube; die Spanne des Islams reicht vom inhumanen, provokanten Fundamentalismus, über einen latenten oder offenen Machtanspruch mit terroristischen Aktivitäten, bis hin zur unterwürfigen, archaischen Gottverehrung. Wobei die Differenzierung zwischen Islam und Islamismus falsch ist. Der Islam-Experte Prof. Tilman Nagel sagt:

„Es gibt keine Trennung zwischen Extremisten und dem Islam der breiten Masse, weil sich extreme Forderungen aus den Grundlagen des Islam selbst ergeben, nicht aus den Rändern.“

Das islamische System gehört zu den rückständigsten Kulturen der Welt. Ohne das Geschenk des Öl- und Gasreichtums sind die Flaggschiffe des Mohammedanismus, die arabischen Staaten, in ihrer Gesamtheit arm und kaum existenzfähig. Prof. Tilman Nagel ist der Meinung:

„Der zivilisatorische Rückstand vieler islamischer Länder hat endogene Ursachen, das heißt, mit dem Islam selbst zu tun. Während andere Utopien in der Geschichte vorwärts gewandt waren, ist die Rückkehr zur Denkweise der Altvorderen eine Forderung aus dem Herzen des Islam. Dabei erschöpft sich diese archaische Orientierung nicht mit der Durchsetzung von Pflichtriten und der Scharia, sondern umfasst das Denken, Reden und Handeln der Menschen, als Maßstab ohne Alternative. Gewalt gegen „Ungläubige“ und Andersdenkende war nicht nur in der islamischen Historie wirkmächtig, sondern gehört zur allzeit gültigen Doktrin des Korans. Das Ziel ist nicht nur die Expansion der „einzig wahren Religion“, sondern, einer konkreten islamischen Sozialordnung weltweit.“

Ergänzend kann man sagen: Als eine Vorstufe des Dschihad ist die gesellschaftliche Spaltung zu werten, die im Koran angelegt ist. Denn dort heißt es:

„Es ist geboten, dass der Gläubige sich von den Menschen, die Beigesellung begehen, lossagt.“ (Gemeint sind Christen, Juden, Andersgläubige).

Alice Schwarzer schrieb in ihrem Buch „Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz“:

„Man hätte es wissen können, aber man wollte es nicht wissen. Vor allem in Deutschland nicht. Jetzt, nach einem Vierteljahrhundert ungehinderter islamischer Agitation – gefördert nicht nur von den Gottesstaaten, sondern auch von so mancher westlichen Demokratie – lässt es sich nicht länger leugnen: Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts – doch sind sie vermutlich gefährlicher als sie, weil längst global organisiert.“

Im Westen lebt der Islam vom Multikulturalismus, der ihm von den Gesellschaften Europas und Nordamerikas geboten wird. Doch: „Multikulti ist gescheitert“, haben inzwischen auch Bundeskanzlerin Merkel, Premierminister Cameron und der frühere Staatpräsident Sarkozy erkannt. Und Helmut Schmidt sagte:

„Das Konzept des Multikulturalismus ist nicht kompatibel mit einer demokratischen Gesellschaft. Multikulturelle Gesellschaften funktionieren nur friedlich innerhalb eines autoritären Staates.“

Die im Endeffekt staatsbedrohende Unterwanderung scheint besonders jenen „Islam-Verstehern“ nicht aufzufallen, die sich illusionäres Gedankengut auf ihre Fahne geschrieben haben und glauben, alles und jeder könne integriert werden und stelle eine Bereicherung dar. Der Mohammedanismus jedoch, sprengt das abendländische Gefüge, ist nicht auf Assimilation aus, sondern will sich langfristig als maßgebende Kultur etablieren. Auch von schlichten Gutmenschen, die sich als Vermittler zwischen den Kulturen fühlen, wird der Herrschaftsanspruch des Islams gern übersehen. Vorurteile wären der Grund für die Antipathie, die dem Mohammedanismus entgegenschlägt, sagen weltumarmend träumende Multikulturalisten und verkennen, dass die negative Beurteilung durch täglich neue Terrorattacken unterfüttert wird. Auch die Kenntnis der aggressiven Suren des Korans trägt zur Aversion bei – und macht Toleranz unmöglich. So wird aus den sogenannten „Vorurteilen“ ein fundiertes Urteil. Thilo Sarrazin, ein wichtiger Realist unserer Zeit, sagte:

„In Deutschland arbeitet ein Heer von Integrationsbeauftragten, Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern und eine Schar von naiven Politikern Hand in Hand und intensiv an Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problemleugnung.“

Das Geschäftsmodell „Gott“

Man kann sich nicht davor drücken, im Zusammenhang mit dem Mohammedanismus den Glauben an Gott anzusprechen – und kritisch zu beurteilen, auch wenn das neben Mohammedanern die Hardcore-Christen protestierend auf den Plan ruft, die ihren Glauben ebenfalls als den einzig wahren sehen. Nun, jedem ist freigestellt, an den Gott seiner Wahl zu glauben – aber nach der Aufklärung, sollte zumindest in Europa die intellektuelle Erkenntnis Vorrang haben, vor subjektiven transzendenten Fantasien und Wunsch-Szenarien.

Mit dem Gottphantom Allah besitzen die islamisch-theokratischen Regime ein probates, universelles Mittel zur Machtausübung. Das Zusammenspiel von Gottglaube, autoritärem System mit eigener Rechtsprechung und Vollzugsgewalt – und der Macht religiöser Funktionäre, führt zur rigiden Gängelung und Unterwerfung des Gläubigen. Schuldig sind die Profiteure des Systems, die religiösen Führer: Ajatollahs, Mullahs, Gelehrten, Imame, Prediger – und die umtriebigen Figuren, die politisches Kapital aus dem Irrglauben an Allah schlagen. Der Irrglaube an Götter – Karl Marx nannte diesen Glauben: „Opium des Volkes“ – war seit Anbeginn der Menschheit die Basis für das Beherrschen der Bevölkerung.

Das spirituelle Produkt „Gott“ ist wohl die älteste Kreation des Homo sapiens und die Basis des vermutlich zweitältesten Gewerbes: Des Priestertums. Das Phänomen Gott wucherte im Laufe der Zeit zu einer grotesken Vielfalt und wurde zu einer der größten Geißeln der Menschheit. Wahrscheinlich sind im Namen der Götter mehr Menschen umgekommen, als bei allen anderen geschichtlichen Ereignissen. Die unterschiedlichen, jedoch immer einzig wahren Gottheiten waren tragende Säulen des politischen Geschäfts seit der Frühzeit.

Nach dem Untergang zahlreicher religiöser Kulturen wirken heute die abrahamitischen Religionen in weiten Teilen der Welt. Mohammedanismus und Judentum sind sogenannte Offenbarungsreligionen. Das heißt, die Gottheiten offenbarten sich – oder treffender gesagt: Sogenannte Propheten glaubten, die Stimme Gottes zu hören und fühlten sich auserwählt. Die Götter Allah und Jahwe sprachen also jeweils durch ihr Medium: Mohammed und Moses. Solche Wahrnehmungen hatten viele stark religiöse Figuren der Geschichte. So glaubte der Apostel Paulus die Stimme Jesu zu hören, der gesagt haben soll (Apg 9,3-6): „Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“ Saul antwortete: „Wer bist du, o Herr?“ Und der Herr sagte zu ihm: „Ich bin Jesus von Nazareth, den du verfolgst. Doch steh auf und geh in die Stadt, und es wird dir gesagt werden, was du tun sollst.“ Paulus selbst schrieb über diese Erscheinung: „Das Gott seinen Sohn offenbarte in mir.“ (Gall,16)

Die heiliggesprochene Nonne Hildegard von Bingen berief sich auf zahlreiche Visionen göttlicher Herkunft, was Papst Benedikt XVI. dazu veranlasste, sie zur Kirchenlehrerin zu erheben. Visionen hatte auch die Begine Mechthild von Magdeburg, die ihre Offenbarungen „mystische Erfahrungen“ nannte. Auf islamischer Seite war es der Gründer der Ahmadiyya-Bewegung, Mirza Ghulam Ahmad, der behauptete, im Zeitraum von 1871-1908 Offenbarungen von Allah empfangen zu haben. Er hielt sich zugleich für eine Wiedergeburt Jesu und für den von den Moslems erwarteten Mahdi der Endzeit. In seinen 82 Büchern erläutert er die Lehre, die er von Allah erhalten habe.

Auch eher gewöhnliche Sterbliche erlebten die zweifelhafte Begnadung durch Offenbarungen. So das Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, Stammapostel Johann Gottfried Bischoff, der Weihnachten 1951 verkündete, noch zu seinen Lebzeiten werde Christus auf die Erde zurückkommen, um die Seinen zu sich zu nehmen. Doch als der von Gott kontaktierte Stammapostel neun Jahre später starb, war das endzeitliche Ereignis noch nicht eingetreten. Ein anderer Visionär, der Gründer der Mormonen-Kirche, Joseph Smith jr. berichtete, im Frühjahr 1820 sei ihm Gottvater und Jesus erschienen und hätten ihn aufgefordert sich keiner Kirche anzuschließen, weil alle Kirchen falsch seien – und er, Smith, die wahre Kirche hervorbringen würde. Er brachte hervor. Heute gibt es weltweit circa 14 Millionen Anhänger des Mormonentums, etwa genauso viele Zeitgenossen gehören zum Judentum.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass auch Josef Ratzinger, der abgedankte Papst, spirituelle Bekanntschaften pflegte. Er schrieb 2010 in der Publikation „Licht der Welt“:

„Ich rufe auch die Heiligen an. Ich bin mit Augustinus, mit Bonaventura, mit Thomas von Aquin befreundet. Man sagt dann auch zu solchen Heiligen: Helft mir!“

Die angesprochenen übersinnlichen Phänomene sind auch im hysterischen Formenkreis zu beobachten: Bei Schamanen, Gurus, offenbarenden Nonnen und Mönchen des Mittelalters bis in die Gegenwart. Der subjektive Empfang von Offenbarungen lässt sich des Weiteren mit einem anderen, medizinisch bekannten Zusammenhang erklären: Durch intensive Meditation können körpereigene Drogen aktiviert werden, die das Gefühl vermitteln, mit einer anderen Person kommunizieren zu können. Das sind Sinnestäuschungen, die durch diese endogenen Drogen hervorgerufen werden. Die Visionen finden ohne äußere Einwirkungen im Gehirn statt. Der Mensch produziert LSD-ähnliche Stoffe und fantasiefördernde Transmittlermoleküle wie Dopamin und Glückshormone. Die Betroffenen können das Gefühl einer göttlichen Gegenwart haben und in Ekstase verfallen. Glückshormone sind Opiate, die eine Euphorie erzeugen, die als Erleuchtung empfunden wird. Das Phänomen eine Gottesstimme zu hören, oder visuelle Erscheinungen zu haben, existiert nach wie vor und wird meist dem Krankheitsbild der Psychose oder Schizophrenie zugerechnet. Tatsächlich ist das Auftreten religiöser Wahnvorstellungen ein häufiger Grund für die Einweisung in eine Psychiatrische Klinik. Ein adäquater Ort für die Gottesmänner dieser Welt – könnte die Schlussfolgerung sein. Doch die meisten Scharlatane praktizieren wohlwissend ihr Geschäft. Dem vielfältigen Gotteswahn erlegen, von Phantasmen und Illusionen beeindruckt, erscheint eher die immer noch riesige Masse der Gläubigen.

Über lange Zeit, ja noch heute, leben theistische Organisationen von ihren göttlichen Trugbildern und nutzen sie, um die Gläubigen zu gängeln und zu beherrschen. Auch das Christentum gehört in die lange Reihe der religiösen Machtapparate. Das Urchristentum war bis etwa 135 nach unserer Zeitrechnung eine häretische Sekte des Judentums. Die Lehre dieser Jesus-Sekte wurde maßgeblich durch den, aus der griechischen Stadt Tarsus stammenden Apostel Paulus verbreitet. Paulus verstand sich als von Gott berufener „Apostel des Evangeliums für die Völker“ (Gal 1,15f). Er war aber dem Objekt seiner Mission, Jesus, nie begegnet. Dennoch machte der umtriebige Paulus die gesellschaftskritische Gesinnung Jesu zu seinem Programm und verkaufte seine sozialrevolutionären Ansätze als göttlichen Auftrag. Die Gottessohnschaft Jesu ist jedoch nur eine konspirative Hypothese der Theologen des Christentums. Über Jahrhunderte entwickelten Kleriker die Lehre der Christen und schufen ein gewaltiges religiöses Brimborium, mit unter anderem: 245 Dogmen, tausenden Heiligen, und Sakramenten, die der völligen Beherrschung der Gläubigen dienten. Ein solitärer Gott allein reichte den Theologen nicht – so erfanden sie die Trinität, eine groteske Schöpfung, die im Jahre 675 n.Chr. auf der Synode von Toledo dogmatisch festgeschrieben wurde.

Die Werte des Christentums sind unbestreitbar positive Meilensteine in der Geschichte der Menschheit, beruhen aber nicht auf der Botschaft eines Gottes. Jesus selbst, hatte sich für den von seinen Landsleuten erwarteten Messias gehalten und war der wahnhaften Überzeugung, ein Sohn Jahwes – des Gottphantoms des legendären Moses – zu sein. Jesus war jedoch nur einer von mehreren jüdischen Predigern und Sektierern, die damals den Anbruch eines irdischen Gottesreiches ankündigten – und sich irrten. Er war völlig bedeutungslos und wurde von der zeitgenössischen Geschichtsschreibung gar nicht registriert. Wohl kaum eine andere Randfigur der Historie ist von geschäftigen „Gottesmännern“ so hochstilisiert worden, wie der angeblich wundertätige Jesus. Noch immer blüht das Geschäftsmodell „Gott“ in mehreren Varianten – wobei die frühmittelalterliche Religion des selbsternannten Propheten Mohammed als inhumanes, totalitäres System besonders negativ auffällt.

Bei vielen Gottesmännern, die die verschiedenen Theologien formten, und ihren Nachfolgern, die heute als Demagogen oder Protagonisten ihrer Religion auftreten, findet man einen ausgeprägten, frommen Fanatismus – manchmal verborgen unter dem Deckmantel der Demut. Doch meist ist die zur Schau getragene Religiosität nur Mittel und Bestandteil der Profession. Allen Scharlatanen ist gemein, dass sie sich im Grunde ihres Wesens als Elite fühlen, weil sie die gängigen Mechanismen der Autorität beherrschen. Die Substanz ihres Geschäftes ist das Phantom „Gott“ – eine gewissermaßen geniale Erfindung, die jedoch nur ein lukrativer Schwindel ist, der von dem zumindest partiell abwesenden Geist der Gläubigen lebt.

Albert Einstein war der Meinung:

„Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber, bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Und Thomas Jefferson (1743-1826) sagte:

„Die Priester der verschiedenen Religionen fürchten den Fortschritt der Wissenschaft wie die Hexen den Anbruch des Tages und blicken finster auf den tödlichen Boten, der die Zerstörung der Bauernfängerei ankündigt, von der sie leben.“


Tim W. Thornau ist Autor der Bücher „Islam – Das totalitäre System“ und „Gott & Co“. Im Buchhandel u.a. bei: www.epubli.de / www.neobooks.de / www.amazon.de




Keine Milli-Görüs-Moschee in Reutlingen

Im Zusammenhang mit der gescheiterten Groß-Moschee in Buchen berichtete PI am 27. Juni 2013 von einem geplanten Moscheebau-Projekt in einem Wohngebiet im württembergischen Reutlinger Stadtteil Sondelfingen. Ein sogenannter „Deutsch-Türkisch und Internationaler Kultur- und Familienverein e.V.“, der seitens der Behörden der vom Verfassungsschutz beobachteten „Milli Görüs“ (IGMG) zugerechnet wird, wollte dort eine Lagerhalle erwerben und zu einer Moschee umbauen. Daraufhin formierte sich der Widerstand der Anwohner.

Der „Reutlinger Generalanzeiger“ (GA) berichtete darüber, wobei weder der Hintergrund des Vereins noch die tatsächlich beabsichtigte Nutzung des Geländes zur Sprache kamen. Eine Bürgerinitiative formierte sich und sammelte über 300 Unterschriften.

Nun die Erfolgsmeldung: Wie der GA heute berichtet, hat die Stadtverwaltung beschlossen, dass eine Nutzungsänderung nicht genehmigungsfähig ist, da die ausgewiesenen Parkplätze zu wenig sind und im Bauantrag nur von einem „Gebetsraum“ die Rede ist, die „Moschee“ aber auch für „Feste“ und andere Feierlichkeiten zur Verfügung stehen sollte. Wie das in der Praxis aussieht, kann man andernorts massenweise sehen. Anstatt einem gepflegten Miteinander gibt es allerorten mit den Anliegern und Nachbarn Ärger.

Der GA, der die Unterschriftenliste der BI mit „200 Namen“ drastisch untertreibt (in Wirklichkeit waren es Ende Juni schon über 300), schreibt über die Parkplatzsituation:

Auf dem Gelände der Lagerhalle ist Raum für maximal 14 bis 15 Stellplätze. Für den geplanten Zweck werden aber 55 benötigt. Die Angaben im Bauantrag waren, so Pressesprecherin Cordula Walleit, diesbezüglich unvollständig. »Hier«, erläutert sie, »ging es nur um einen reinen Gebetsraum. Inzwischen hat sich aber herausgestellt, dass auch Feste und andere Veranstaltungen gefeiert werden sollen.« Der Berechnungsschlüssel für kirchliche Räumlichkeiten sei daher nicht anwendbar.

Ein großartiger Erfolg der Reutlinger Bürgerinitiative, der einmal mehr beweist: Widerstand lohnt sich!




Tipps für Arbeitgeber zum Beginn des Ramadan

Vier Millionen Muslime leben derzeit in Deutschland. Vom 9. Juli bis zum 8. August gelten für sie die Regeln des Fastenmonats Ramadan. Was das mit Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu tun hat, erklärt die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe.

Auslegung und Ausübung der islamischen Glaubensregeln sind zwar individuell unterschiedlich. Von Sonnenauf- bis -untergang weder zu essen noch zu trinken kommt aber auf jeden Fall auch im Hinblick auf den Arbeitsplatz große Bedeutung zu. Denn nicht nur bei schwerer körperlicher Arbeit kann an warmen Sommertagen vor allem die reduzierte Flüssigkeitsaufnahme zu verringerter Belastbarkeit, schnellerer Ermüdung, Konzentrations- und Kreislaufstörungen führen. So berichten diverse wissenschaftliche Untersuchungen beispielsweise in muslimischen Ländern von der dramatischen Zunahme der Straßenverkehrsunfälle während des Ramadan.

Unternehmer, Führungskräfte, Kollegen und besonders alle mit der Arbeitssicherheit im Betrieb Betrauten sind also gefordert, sich zum Beispiel hinsichtlich der Arbeitsorganisation auf die Aspekte des gelebten Glaubens ihrer muslimischen Mitarbeiter und Kollegen einzustellen und, wie Muslime selbst auch, verantwortungsvoll damit umzugehen. Erleichtert wird das durch die Kenntnis der entsprechenden Regeln des Ramadan, das Wissen um eventuell auftretende Veränderungen und eine erhöhte Sensibilität gegenüber den muslimischen Mitarbeitern.

Aber ganz gleich welche Maßnahmen ein Unternehmen beispielsweise hinsichtlich der Schichteinteilung, den Pausenregelungen oder der Urlaubsplanung ergreift, um seine muslimischen Beschäftigten in der Ausübung ihres Glaubens zu unterstützen, gelten von Seiten der gesetzlichen Unfallversicherung während des Ramadan dieselben rechtlichen Grundlagen wie für den Rest des Jahres.

Zahlreiche Beispiele und Ideen zur Vereinbarkeit von Arbeit und Ramadan bietet die Broschüre „Gesund arbeiten während des Ramadans“ der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) unter www.iga-info.de.

Über die BGN: Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) mit Sitz in Mannheim ist seit 1885 die gesetzliche Unfallversicherung für die Unternehmen der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, des Hotel- und Gaststättengewerbes, des Bäcker- und Konditorenhandwerks, der Fleischwirtschaft, von Brauereien und Mälzereien sowie von Schausteller- und Zirkusbetrieben. Alle Beschäftigten in diesen Betrieben sind kraft Gesetzes bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten bei der BGN versichert – zurzeit rund 3,4 Millionen Menschen in fast 400.000 Betrieben.


Der obige Text stammt aus einer Pressemitteilung der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN)

Kontakt:

Michael Wanhoff
Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN)
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
Dynamostraße 7-11
68165 Mannheim
presse-info@bgn.de
Telefon: 0621 4456-1573
Mobil: 0152 56770333




Sicherheitskollaps in Duisburg

Die Rheinische Post (RP) berichtet über einen Fall, wo die Polizei Duisburg wegen Überlastung dem Hinweis einer Anwohnerin nicht nachgehen konnte. Metalldiebe konnten so unbehelligt Diebstahl verüben.

(Von Marsianer)

Die RP schreibt:

Eine Anwohnerin der Fürst-Pückler-Straße in Hamborn macht am Montagabend eine verdächtige Beobachtung: Zwei junge, südosteuropäisch anmutende Frauen fotografieren die Häuser an ihrer Straße. Von der resoluten Bewohnerin des Viertels angesprochen, erklärte einer der Frauen, sie fotografierten lediglich die schönen Blumen. Als die aufmerksame Dame daraufhin misstrauisch wurde, rief sie umgehend die Polizei. Die Beamten entgegneten, sie würden gern kommen, könnten aber nicht. Erst habe es einen Einsatz an der Forensik in Hohenbudberg gegeben, dann seien zahlreiche Einsatzkräfte durch einen Großeinsatz am „Problemhaus“ In den Peschen in Rheinhausen gebunden. Man müsse daher nach Priorität ausrücken. (… ) In den beiden darauffolgenden Nächten wurden eine Regenrinne aus Kupfer und eine Regenrinne samt Fallrohr aus der Fürst-Pückler-Straße gestohlen – an den Häusern, an denen die beiden Frauen zuvor ihre Fotos gemacht hatten. Nun kam die Polizei doch nach Hamborn – um die Diebstähle aufzunehmen.

Der Frust bei den Duisburgern sitzt tief:

„Man fühlt sich als Bürger von der Polizei nicht mehr ernst genommen. Wir bekommen immer gesagt, wir sollen aufmerksam sein – aber wenn wir es dann sind, kommen die Beamten einfach nicht“, klagt die Anwohnerin. „Natürlich reagieren wir auf Hinweise aus der Bevölkerung“, versicherte Polizeisprecher Ramon van der Maat gestern im Gespräch mit der Rheinischen Post. „Wir wären auch diesem Hinweis nachgegangen. Das war nur wegen der hohen Einsatzbelastung zu diesem Zeitpunkt nicht möglich.“

Die Diebe machen auch vor Friedhöfen nicht halt wie die RP ebenfalls in einem anderen Artikel mitteilt:

In der Nacht zum Freitag verwüsteten unbekannte Täter etwa 40 Gräber auf dem Friedhof Bügelstraße in Meiderich. Sie entwendeten in der Hauptsache Grabdekorationen aus Messing. Das gleiche Schicksal ereilte den Friedhof Mühlenberg in Rheinhausen. Bereits am Dienstag hatten Angehörige festgestellt, dass Metalldiebe ungefähr 60 Gräber heimsuchten.

Vor einigen Tagen war der Duisburger Süden betroffen. Die WAZ dazu:

Auf Grabschmuck aus Bronze oder Messing hatten es Unbekannte abgesehen, die irgendwann zwischen Donnerstag, 4. Juli, und Samstag, 6. Juli, den Ehinger Friedhof Im Haselbusch heimgesucht haben. Polizeisprecherin Daniela Krasch berichtet von 90 betroffenen Gräbern. Josef Werner aus Mündelheim wurde zum zweiten Mal binnen Jahresfrist bestohlen. Zwei- bis dreimal in der Woche besucht der das Grab von Ehefrau Elfriede, die 2004 starb, kurz vor der Goldenen Hochzeit.

Auch im letzten Jahr hatte es solche Vorfälle gegeben, sogar mit schwerem Gerät wurde dabei gearbeitet:

Der Beutezug der Friedhofsdiebe muss gedauert haben. Laut Peter van de Wetering, Arbeitsgruppenleiter für Friedhöfe, haben sie sich an 20 Gräbern zu schaffen gemacht. Einige Grabesgegenstände ließen sich zudem nur mit schwerem Gerät von dem Untergrund lösen. „Das muss doch Lärm verursacht haben“, meint die Grundschullehrerin. Auch der Abtransport der geklauten Schalen hätte doch irgendwem auffallen müssen, meint die Friedhofsbesucherin. Doch Hinweise auf die Täter sind bislang nicht eingegangen.

Die Polizei kann trotzdem keine Häufung der Taten erkennen:

Polizeisprecherin Krasch kann aber keine Häufung solcher Delikte erkennen: „Zuletzt haben Metalldiebe im Juni“, sagt sie, „vom Dach einer stillgelegten Kirche in Marxloh Kupfer abgebaut.“

Brutalste Verbrechen werden mittlerweile am helllichten Tag begangen:

Ein 21 Jahre alter Pizzataxi-Fahrer ist in Duisburg-Meiderich am hellichten Tag auf offener Straße niedergestochen worden. Vier Männer hatten dem Pizzaboten aufgelauert und verletzten ihn schwer. Die Duisburger Polizei hat eine Mordkommisssion eingerichtet. Nach Zeugenaussagen erwarteten den Pizzaboten auf der Gartroper Straße am Donnerstag gegen 19 Uhr vier Männer, die in einem dunkelfarbenen BMW saßen. Drei stiegen aus und mindestens zwei stachen auf den jungen Mann ein und verletzten ihn schwer, teilte die Polizei mit.

Zu den obigen Taten gesellt sich auch noch eine handfeste Schulhofprügelei. Die Polizei teilt dazu folgendes mit:

Gleich vier junge Männer gingen gestern gegen 13:00 Uhr auf einen 16-Jährigen los. Sie traktierten ihn auf dem Schulhof der Lise-Meitner- Gesamtschule mit Tritten und einem Teleskopschlagstock. Selbst die dazwischen gehende Lehrerin bekam noch einen Schlag ab. Die Polizei nahm in der Nähe der Schule zwei 13 und 16 Jahre alte Tatverdächtige fest. Gefährliche Körperverletzung lautet jetzt der Tatvorwurf. Sie kamen später in die Obhut ihrer Eltern, der traktierte Jugendliche ging zum Arzt, die Lehrerin war nur leicht verletzt.

Ach ja, beinahe vergessen! Oben wurde der Einsatz an der Forensik erwähnt. Hier der Bericht dazu – immerhin musste sogar das Sondereinsatzkommando (SEK) ausrücken.




Lampedusa: Weltwoche mit Papst-Kritik

Eben war Papst Franziskus auf der italienischen Insel Lampedusa, um ein Zeichen zu setzen gegen die «Globalisierung der Gleichgültigkeit». Seine Appelle richten sich an das schlechte Gewissen Europas mit der Forderung, noch mehr nordafrikanische Flücht­linge aufzunehmen. Der oberste Katholik ist bekannt dafür, die Bekämpfung der ­Armut ins Zentrum seines Wirkens zu stellen. Dass der Pontifex sich der Armen annimmt, geht in Ordnung. Irritierend bleibt, dass in ­seinen Predigten der Begriff Eigenverantwortung fehlt. Armut ist für ihn ein Schicksal oder präziser: eine am Süden verübte Sünde, für die der Norden alles, der Süden hingegen nichts kann.

Wäre es nicht brüderlicher, wenn die ­Afrikaner, die nach Norden streben, ihre Energien in den Dienst ihrer Heimatländer stellten? Sind die jungen Männer, die aus Nordafrika abwandern, wirklich alles Flüchtlinge? Und hat der Norden die Pflicht, jeden Afrikaner aufzunehmen, der kommen will? Das Gebot der Nächstenliebe bedeutet Solidarität im Nahbereich. Franziskus predigt Fernstenliebe: Er fordert mehr Solidarität der Europäer für die Afrikaner, die ihrerseits wenig Solidarität ­untereinander zeigen. Böser Norden, armer Süden: Der neue Papst ist ein Freund bequemer Botschaften im weltanschaulichen Linksbereich. Die Medien bejubeln ihn. (Roger Köppel im Editorial der neuen WELTWOCHE!)




Panzergeschäft mit Saudi Arabien

Noch ist die Nachricht, dass der Panzerverkauf an Saudi-Arabien gescheitert sei, von keinem der Beteiligten bestätigt worden. Es überraschte jedoch nicht, wenn sie wahr wäre. Deutschland baut zwar die besten Kampfpanzer der Welt, hat aber auch die größten Skrupel, sie der Welt zu überlassen. Jeder Nicht-Nato-Staat, der etwas bei einer deutschen Rüstungsschmiede bestellen will, muss sich in Geduld üben und eine ausführliche Debatte ertragen, wie er es denn mit der Demokratie und den Menschenrechten halte. Das wird manchem dann irgendwann zu dumm, schließlich haben auch andere Länder schöne Panzer.

Dann freuen sich in Deutschland immerhin diejenigen, die schon immer dafür waren, dass Krauss-Maffei allenfalls Traktoren mit Elektroantrieb und Heckler & Koch nur noch Wasserspritzpistolen herstellen sollten. Was ist schon ein fünf Milliarden schwerer Auftrag gegen ein gutes Gewissen? Weil mancher Arbeiter (und Wähler) diese Frage aber auch anders als erwünscht beantworten könnte, wäscht die Politik ihre Hände in Unschuld: Wenn, dann hat es der viel zu kleine Hersteller verbockt. (Ein guter Kommentar der FAZ, abgelegt unter Wirtschaft!)