FAZ: Europäer sind ethnische Minderheit

Einwanderer in ParisWas bei Diskussionen um die Flutung Europas durch „Flüchtlinge“ aus aller Herren Länder immer wieder überrascht, ist der fehlende Aspekt des Minderheitenschutzes. Laut einem Artikel der FAZ vom Ende letzten Jahres sind Europäer eine ethnische Minderheit:

Fünfzehn Prozent der Weltbevölkerung leben heute in Europa und in Nordamerika. Wir sind also eindeutig in der Minderheit, und daran wird sich nichts ändern, im Gegenteil: Die Stiftung Weltbevölkerung sagt voraus, dass der Anteil der Europäer abnehmen werde, derjenige der Asiaten allerdings auch.

Und der „Gewinner“? Das ist eindeutig Afrika, dessen Anteil an der Gesamtbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf 25 Prozent steigen dürfte. Die Wachstumsdynamik und die damit einhergehenden Bevölkerungsgewichte verlagern sich somit weiter dorthin, wo viele Leute kein Auskommen finden und keine Perspektive sehen. Gerade der europäische Nachbarkontinent, dessen Regierungen auch unter dem Eindruck einer in dieser Sache skeptischen bis ablehnenden Bevölkerung reichlich ratlos sind, wie sie es mit der Einwanderung halten sollen, wird sich also darauf einstellen können (oder müssen), dass die Wanderungsströme nicht versiegen werden. Anderes zu glauben ist Wunschdenken.

Selbst wenn hier und da erfreuliche wirtschaftliche Wachstumsprozesse in Gang gekommen sind und nicht alles nur in Kriegs- und Bürgerkriegsfarben zu malen ist, so ist die Vermutung äußerst kühn, dass der Abwanderungsdruck spürbar nachlassen werde. Er wird nicht nachlassen.

Was “unsere” Multikulti-Politiker den Europäern mit dem aufgezwungenen Zwangs-Multikulti antun, die langfristige Auslöschung der deutschen (französischen, italienischen…) ethnisch-kulturellen Identität als jahrtausend alte Völker, verurteilen sie im Fall Tibet. Siehe Bundestags-Entschließung 13/4445 vom 23.4.1996 Darin verurteilte die Bundesrepublik die chinesische Zuwanderungs-Politik in Tibet, weil dadurch die tibetische Identität „zerstört“ wird:

[…] Im Hinblick darauf, dass die Tibeter sich in der gesamten Geschichte eine eigene ethnische, kulturelle und religiöse Identität bewahrt haben, verurteilt der Bundestag die Politik der chinesischen Behörden, die im Ergebnis in bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität der Tibeter führt, insbesondere mit Ansiedlung und Zuwanderung von Chinesen in großer Zahl, Zwangsabtreibungen, politischer, religiöser und kultureller Verfolgung und Unterstellung des Landes unter eine chinesisch kontrollierte Administration.

fordert die Bundesregierung auf, sich verstärkt dafür einzusetzen, daß … die chinesische Regierung jede Politik einstellt, welche die Zerstörung der tibetischen Kultur zur Folge haben kann, wie z. B. die planmäßige Ansiedlung von Chinesen in großer Zahl, um die tibetische Bevölkerung zurückzudrängen, und die Verfolgung der Vertreter der tibetischen Kultur…

Für die UNO ist der Versuch, ein Volk mittels Massenzuwanderung an den Rand zu drängen, sogar ein Kriegsgrund. Siehe die UNO-Resolution 677 aus dem Jahre 1990 bezüglich des Einmarsches des Iraks nach Kuwait. Deutschland hat diesem Kriegsgrund (der Resolution) zugestimmt:

Der Sicherheitsrat verurteilt den Versuch des Irak, die demographische Zusammensetzung der Bevölkerung von Kuwait zu verändern und die amtlichen Dokumente über die Bevölkerungs-Zusammensetzung der legitimen kuwaiter Regierung zu vernichten.

Es kann nicht sein, dass die Europäer aufgrund einer völlig verantwortungslosen und selbstverschuldeten Bevölkerungsexplosion der dritten Welt in ihren eigenen Ländern zu ethnischen Minderheiten, und somit über kurz oder lang vollkommen als Völker ausgelöscht werden. Sofern es sich um Asylbetrüger handelt, kann man die hier einfallenden Siedler als rassistische Invasoren bezeichnen, die die Länder ethnischer Minderheiten okkupieren.