Erster „Lady-Gaga-Shop“ in Godesberg eröffnet!

gaga_shopIn der Villichgasse im Zentrum von Bonn-Bad Godesberg gab es früher viele kleine Einzelhandelsgeschäfte (Antik- und Kunst-Kabinett, Damenmode, Kneipe), die von Deutschen geführt wurden. In letzter Zeit standen die meisten Läden leer, abgesehen von einem Herrenclub (Shisha-Bar), dessen Besucher ihren intensiven orientalischen Duft verströmten, der nicht bei jedem einheimischen Passanten gut ankam (Antwort auf entsprechende Klage beim Ordnungsamt: „Wir sind tolerant, und in Istanbul stinkt‘s auch!“). Dann mietete sich gegenüber die elegante „Dubai-Shisha-Club-Lounge“ für den gehobenen Moslem ein, der orientalische Makler, der Schneider Al Kadry usw. Jetzt aber wird das wegen der Leerstände besorgte Bad Godesberger Stadtmarketing jubeln: Ein neues Geschäft: „Islamische Kleidung nur für die Frau“ ist jetzt die Attraktion des salafistischen Stadtteils!

(Von Verena B., Bonn)

Beim Betrachten der Auslage macht sich die alles hinterfragende Autorin so ihre feministischen Gedanken: Eine gesichtslose Frau im ultramodernen lila Büßer-Gewand? Lila, die Farbe der unverstandenen Frau. Die linke Orient-Puppe hat gar schon ihren Kopf verloren. Was soll uns das bitte sagen? Und das kleine Mädchen im Vordergrund, ist es denn schon geschlechtsreif? (Muslimische Mädchen dürfen erst ab der Geschlechtsreife islamische Kleidung tragen.)

Fachmännische Beratung im Geschäft: „Was kostet das Übergewand, was kostet das Untergewand?“ „Zusammen 35 Euro.“ „Und der dazugehörige Mund- und Nasenschutz (Gesichtslappen)?“ „Sind nicht mehr viele da. Kostet 13 Euro.“ Weitere Frage: „Kleine Mädchen dürfen doch wohl erst mit beginnender Geschlechtsreife islamische Kleidung tragen?“ „Nein, können sie schon früher tragen, müssen sie aber nicht, nur wenn sie in die Moschee gehen.“ Weitere Frage: „Wann ist ein muslimisches Mädchen geschlechtsreif? Mit sechs Jahren oder neun Jahren? Wie alt war nochmal Mohammeds kleine Frau, als er die heiratete?“ „Weiß ich nicht so genau, aber sie war geschlechtsreif!“ Aha, alles klar!

Wieder was gelernt! Bonn ist bunt und weltoffen: Hier ist das ganze Jahr über Karneval, und Jeder Jeck ist willkommen, egal welche Kleidung er trägt. Sagte jedenfalls einst die ehemalige Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann von der Christlichen Union…