Bayern: Gewaltbereite Asylanten in Grundschule

zorneding_grundschuleAm 4.11. berichtete PI über eine Gruppe unbegleiteter Jugendlicher, die sich in einem nicht als Flüchtlingsunterkunft genehmigten Nobelhotel im oberbayrischen Zorneding aufgrund ethnisch bedingter Ressentiments eine Massenschlägerei mit mehreren Verletzten geliefert hatten. Nun wird die Einrichtung geschlossen. Ein gutes Ende für die Zornedinger? Mitnichten – etwa 30 der gewaltbereiten Jugendlichen verbringen jetzt den Vormittag mit den Kindern der Grundschule des Ortes.

(Von L.S.Gabriel)

Ein Teil der Jugendlichen, die nach dem Gewaltexzess nicht in Untersuchungshaft sitzen, werden in München untergebracht, andere werden auf Einrichtungen in ganz Bayern aufgeteilt. Bis zur endgültigen Schließung, voraussichtlich zum Jahresende, wird das Aufsichtspersonal aufgestockt. Zornedings Bürgermeister Piet Mayr (CSU) sagte, die Einrichtung sei an dieser Stelle mitten im Ort ein Problem.

Die Süddeutsche berichtet:

Nachbarn hätten Angst, sagt Mayr: „Mir tut es wirklich leid für die Jugendlichen, ihnen konnte nichts Besseres passieren, als hierher zu kommen. Aber ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn am Sonntag jemand im Weg gestanden wäre.“ [..]

Für ihn ist nach dem Treffen, bei dem auch die Betreuer ihre Einschätzung abgaben, klar: „Die Situation kann jederzeit wieder eskalieren.“

Dennoch werden nun aber – offenbar zur Belohnung für ihr Verhalten – die Schläger am kommenden Samstag zum „Zornedinger Musikfestival“ eingeladen.

Dem aber nicht genug. Wie PI erfuhr, trat eine Frau Angelika Burwick vom „Arbeitskreis Asyl“ an die Grundschule heran, weil man Räumlichkeiten für Deutschkurse für die etwa noch 30 im Ort untergebrachten streitsüchtigen Afrikaner brauche. Elternbeiratsvorsitzende Barbara von Stein und Rektorin Angela Baldus (kl. Foto) schrieben daher einen Brief an die vor vollendete Tatsachen gestellten Eltern der Kinder:

Liebe Eltern der Grundschule Zorneding,

der Arbeitskreis Asyl unter der Leitung von Frau Burwick hat uns um Unterstützung auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für Deutschkurse für die ca. 30 in Zorneding verbliebenen jugendlichen Asylbewerber gebeten. Die Deutschkurse übernimmt die Diakonie Rosenheim, Frau Plaza.

Gerne unterstützen wir diese Maßnahme, um die Jugendlichen zu fördern und zu integrieren und stellen Ihnen das freie Klassenzimmer im 1. Stock des blauen Schulhauses in Zorneding zur Verfügung. Das Klassenzimmer wird kurzfristig noch mit größeren Stühlen und Tischen ausgestattet, so dass bereits am kommenden Montag, den 10.11.2014, der Deutschunterricht beginnen kann.

Geplant ist, dass drei Gruppen mit je 10 Jugendlichen gebildet werden, die abwechselnd täglich in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr und an je zwei noch nicht festgelegten Nachmittagen pro Woche unterrichtet werden.

Geplant ist, dass sich unsere ersten Klassen, die ihre Klassenzimmer auf demselben Stockwerk haben, bei den Asylbewerbergruppen vorstellen, um die Integration von Anfang an normal werden zu lassen.

Wir freuen uns, auf die bunter werdende Schulgemeinschaft!

Viele Grüße

Barbara von Stein, Elternbeiratsvorsitzende
Angela Baldus, Rektorin

Bunt kann das tatsächlich werden, aber wohl eher zu bunt und zwar einigen Eltern. Was geht in den Köpfen der Verantwortlichen vor? Mit welchem Recht erdreisten diese sich, die ihnen Schutzbefohlenen solch einer nicht annähernd einzuschätzenden Gefahr auszusetzen? Bürgermeister Piet Mayr sprach davon, dass die Situation jederzeit wieder eskalieren könne und er nicht wüsste, was bei dem Gewaltausbruch am Sonntag geschehen wäre, hätte jemand im Weg gestanden.

Müssen die Eltern nun hoffen, dass keines ihrer Kinder gerade „im Weg steht“, wenn die Situation erneut eskaliert und der Mob mit Stühlen oder anderen Gegenständen aufeinander losgeht? Werden sich die Elternbeiratsvorsitzende Barbara von Stein und die Rektorin Angela Baldus dann vor die Kinder in die Schlacht der Wilden werfen? Wohl eher nicht.

Sicher ist hingegen, dass diese beiden Damen, ebenso wie Angelika Burwick vom Arbeitskreis Asyl, nicht nur absolut inkompetent, sondern auch noch hochgradig verantwortungslos handeln.

Aber selbst wenn das Schlimmste für die Kinder des Ortes noch abgewendet und diese Entscheidung rückgängig gemacht wird, wartet auf die Bewohner von Zorneding schon die nächste Überraschung: Ende Januar 2015 sollen weitere 50 Asylbewerber, diesmal Erwachsene, in Containern einquartiert werden.

Kontakt:

Grundschule Zorneding
Schulstraße 11
85604 Zorneding
Tel.: 08106 23488
Fax.: 08106 20736
E-Mail: vs.zorneding@t-online.de
Homepage: www.schulezorneding.de


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben oder Anrufen an die Kontaktadresse trotz aller Kontroversen in der Sache um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise)