Bürgerschaftswahl Hamburg: 90 Prozent der AfD-Wahlplakate zerstört

Plakat_AfDStören und Zerstören – das sind die „Argumente“ derer, die sich jeder sachlichen Diskussion verweigern, weil sie nur ihr linkes Weltbild gelten lassen. Es sind die „Argumente“ roter und grüner Traumtänzer und ihrer willigen, von der Senatspolitik großzügig geförderten Schlägertrupps, der sog. Antifa. Niederbrüllen, Niederreißen, ja sogar körperliche Gewalt – die „Argumente“ von Faschisten.

(Von Hinnerk Grote)

Zu sehen und nicht zu überhören sind sie bei jeder Kundgebung, bei jeder Demonstration und an fast jedem Infostand konservativer Parteien. Ihre vom Hass auf alles Bürgerliche zerfressenen Gesichter lassen einen angst und bange werden. Nicht zu sehen sind sie in der Nacht, wenn sie wie kleine graue Nager im Dunkeln durch die Stadtteile schleichen, immer auf der Suche nach Wahlplakaten derer, die Zielobjekt ihres Hasses sind. Im Wahlkampf um die Sitze in der Hamburgischen Bürgerschaft sind dies vornehmlich die Plakate der „Alternative für Deutschland“, von denen oft schon die meisten, kurz nachdem sie aufgestellt wurden, zerstört werden.

Karina Weber, Bürgerschaftskandidatin der AfD, berichtet auf ihrer Homepage:

Am vergangenen Sonntag war ich in Hamburg unterwegs, um meine neuen Wahlplakate aufzustellen. Dabei musste ich leider feststellen, dass viele Plakate, die ich erst in der Nacht zuvor aufgestellt hatte, bereits wieder abgerissen und zerstört worden waren.

Seitdem wir am 16. Januar mit der AfD die intensive Plakatierung angefangen haben, um die Hamburger Wählerinnen und Wähler für die bevorstehende Wahl am 15. Februar auf ihre Alternative aufmerksam zu machen, verzeichnen wir Plakatverluste durch Zerstörung in Höhe von 90 Prozent.[…]

So hohe Verluste wie wir hat keine andere Partei zu beklagen. Die Faschisten sind heutzutage eben am stärksten in der linken Szene zu verorten, wenngleich es natürlich auch islamistische und rechtsextreme Faschisten gibt. Alle sind sie von Übel.

In der Nacht zum Samstag wurden mein Helfer und ich sogar aggressiv und lautstark bedroht. Gerade hatten wir zwei Plakate an der Blankeneser Landstraße am Blankeneser Bahnhof aufgestellt, da kam ein etwa 18 Jahre alter, großer, junger Mann auf einem Fahrrad angefahren und schrie mit vor Hass entstellten Gesichtszügen an: „Ihr seid Nazis und Juden und was wollt Ihr überhaupt? Ihr braucht die Plakate gar nicht erst aufzustellen. Ich mache die sofort kaputt.“ […]

Als Nächstes fuhr der Randalierer routiniert auf meine Plakate zu und trat sie während der Fahrt kaputt, drehte um und trat erneut zu, um dann die Plakate bei der folgenden Runde ganz abzureißen und sie auf die Straße zu werfen.

Natürlich wird in allen Fällen Strafanzeige erstattet, doch es ist kaum damit zu rechnen, dass die Täter erwischt werden. Und selbst wenn, dann haben sie nur mit geringen Strafen oder gar einer recht schnellen Verfahrenseinstellung zu rechnen. Zivilrechtliche Ansprüche auf Ersatz des entstandenen Schadens dürften auch kaum durchsetzbar sein, denn welcher Gerichtsvollzieher pfändet einem zugekifften Antifanten schon die verlauste Matratze in der Roten Flora unter dem Hintern weg. Mitschuldig daran, dass in unserer Stadt demokratische Rechte im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten werden, ist auch eine Senatspolitik, die das Entstehen eines rotkriminellen Milieus erst ermöglicht hat und fördert. Dieser Politik sollte jeder klar denkende Hamburger Bürger bei der Wahl eine deutliche Absage erteilen. Es gibt schließlich eine Alternative.