Niederlehme: 400 Nigerianer neben Schule

nigerianer_koenigsWir berichteten am Dienstag über die Errichtung einer Asylunterkunft im Nachbargebäude einer Schule in Erfurt. Dass dies keineswegs ein Einzelfall ist, zeigt ein Blick in die brandenburgische Stadt Königs Wusterhausen. Dort soll in Niederlehme, genauer gesagt im Ortsteil Ziegenhals (einem zu Königs Wusterhausen gehörenden 700 Seelen-Dorf), direkt neben der Grundschule in der Schulstraße ein Flüchtlingsheim für 400 Flüchtlinge aus Nigeria eröffnet werden.

Das Gebäude muss noch komplett saniert werden, während der Kindergarten in direkter Nachbarschaft noch den Putz aus DDR-Zeiten trägt. Die Kinder der Flüchtlinge sollen in den Dorfkindergarten gehen, obwohl jetzt schon nicht genügend Plätze für die deutschen Kinder und nicht genügend Erzieher vorhanden sind.

Wobei sich die Frage stellt: Seit wann kommen aus Afrika Frauen und Kinder? Es sind meist junge Männer, die illegal nach Deutschland geschleust werden.

Zur Infoveranstaltung durfte man nur auf Einladung und unter Vorlage des Personalausweises, wobei auch nicht alle Einwohner von Ziegenhals kommen durften, sondern nur vorher ausgewählte.

Kein einziger Anwohner wurde vorher demokratisch von den Dienern des Volkes befragt, ob er damit einverstanden ist. Die Meisten haben es erst hinterher erfahren. Meinungen vor Ort wurden nicht zugelassen und Ängste als Polemik abgetan. Vor dem Gebäude wurde sicherheitshalber ein Einsatzzug der Landespolizei postiert.

Der Bürgermeister von Königs Wusterhausen, Lutz Franzke (SPD), hält den Standort der Asylunterkunft direkt neben einer Schule für „infrastrukturell nicht unbedingt ideal“. Um sogleich hinzuzufügen: „Alle Königs Wusterhausener sollten hier aber ihre Willkommenskultur unter Beweis stellen“. Stimmungsmache helfe nicht weiter, die konstruktive Suche nach Lösungen sei gefragt. Was soviel heißt wie: Die Bürger sollen gefälligst ihre Klappe halten und die Landnahme mit all ihren bunten Begleitfacetten als Bereicherung erleben!

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