Die Mohammedkarikaturen von Texas

mohammed1Am Montag bewies der Islam wieder seine bei uns herbeigelogene Friedfertigkeit, indem zwei seiner Rechtgläubigen die Cartoonaustellung der American Freedom Defense Initiative (AFDI) angriffen (PI-berichtete). Genau deshalb wollen wir einige der Werke hier zeigen. Der Islam foltert und mordet aus vielen Gründen, Ehebruch (echter oder angeblicher), Apostasie, Homosexualität und Blasphemie sind nur einige davon, wobei Letzteres für fast alles als Rechtfertigung gilt. Den Psychopathen Propheten Mohammed oder das heilige Hass- und Blutbuch Koran zu „beleidigen“ bringt die Allahkrieger so richtig in Rage. Vor allem die in unserer Gesellschaft fest verankerte Satire ist es, die den Hass der Moslems immer öfter hier zum Vorschein bringt.

(Von L.S.Gabriel)

In Kriegs- und Umbruchzeiten war sie oft, auch in der westlichen freien Welt, die einzige Möglichkeit der Systemkritik. Ob in Wort oder Bild, auf der Bühne oder gedruckt, Satire und Parodie waren in der Geschichte oftmals der letzte Spielraum der Wahrheit.

Der Hofnarr als Lehrer und Richter, als Berichterstatter und Instrument der Opposition, die Stimme des gesunden Menschenverstandes. Und obwohl immer galt, auch nur der wahrlich kluge Hofnarr überlebt, operierte er in gesonderter Stellung. War er klüger als die jeweils Herrschenden, konnte er viel bewirken, gelten bei den Dummen doch die Weisen gerne als Narren, weil sie scheinbar Unverständliches, Unsinniges transportieren. Nur wer die Realität, in der er lebt auch sehen will, wird die Botschaft des Narren als Warnung und Aufforderung erkennen.

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In der heutigen Zeit sind Kabarettisten und Cartoonisten die Hofnarren (nicht zu verwechseln mit den Comedians). Bei Angriffen, wie jene auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris oder vorgestern in Texas oder bei sinnlosen Morden, wie jenem am Regisseur Theo van Gogh, steht immer wieder die Frage im Raum: Ist es das wert? und viel schlimmer: Sollten wir das nicht verhindern durch verbieten?

Dabei sollten wir uns fragen: Wieso lassen wir uns überhaupt so weit bringen, uns derartige Fragen zu stellen? Denn natürlich darf es nicht verboten werden. Wenn Klug- und Wahrheit der Dummheit und Unterdrückung weichen, bleibt nur der Irrsinn übrig. Der österreichische Dramatiker, Schauspieler und Satiriker Johann Nestroy schrieb:

Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition. Die Zensur ist das lebende Eingeständnis der Herrschenden, dass sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.

Das Wesen der Satire ist es eben gesellschaftliche und politische Missstände zu verspotten und zu kritisieren. Es geht um die Offenlegung alltäglich gewordener Widersprüche, das Demaskieren politisch motivierter Grotesken, sie sarkastisch, ironisch zu parodieren, persiflieren, travestieren. Wesentlich ist ihr aber vor allem, sie ist nicht relativierend und ihre einzige Gerechtigkeit liegt in ihrer ungeschminkten Wahrhaftigkeit. Ihre Polemik ist Programm und die Aggressivität Notwehr.

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Vom deutschen Journalisten und Schriftsteller Kurt Tucholsky stammt der Satz:

Satire ist der aussichtslose Versuch, die Realität zu übertreffen.

Die Narrenliteratur der Renaissance (Das Narrenschiff, Sebastian Brant, 1494), die Spießbürgersatire der Romantik und des Biedermeiers (Eine Wohnung ist zu vermieten, Johann Nestroy, 1837) waren literarische Landmarken des Genres. Ihre Wirkung entfaltet die Satire in der oft bedrückenden Realität und darf aber nicht davor zurückschrecken auch sogenannte gesellschaftliche Werte in aller Schärfe zu entblößen. Ihr Hohn ist dem Widerspruch zum Zeitgeist gewidmet. Nichts darf ihr „heilig“ und niemand zu mächtig sein.

Natürlich ist sie, eben durch ihr Wesen, anfällig auch als Instrument gerade jener, die sie eigentlich bekämpfen sollte, eingesetzt zu werden und als Propagandamittel, noch dazu, um eine de facto nicht vorhandene Meinungsfreiheit zu inszenieren, pervertiert zu werden.

Dort wo (noch) zumindest ein gewisses Maß an Meinungsfreiheit und vor allem Freiheit der Kunst besteht, ist sie aber eine Waffe, die jene, die um Erhaltung dieser Werte kämpfen, sich niemals aus der Hand nehmen lassen sollten.

Der Satiriker lebt, wie früher auch schon der Narr, aber gefährlich. Seinen meist mächtigen, oft gewalttätigen aber immer skrupellosen Gegnern kann er nur entkommen, ist ihm die Gunst und Unterstützung wenigstens eines Teiles des Volkes sicher. Der Satiriker heute und leider auch bei uns steht immer mit einem Bein im Gefängnis und mit dem anderen schon im Sarg, seinen Unterstützern geht es ähnlich. Unsere politisch verlogenen, gesellschaftlich verkommenen und was den Islam betrifft verroht-abartigen Um- und Zustände machen sie aber unentbehrlich wie nie, um die Narretei der Wirklichkeit darzustellen.

Den Wettbewerb gewonnen hat Bosch Fawstin mit dieser Zeichnung:

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Hier weitere Karikaturen des von Pamela Geller initiierten Wettbewerbs:

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