„Südländer“ schlagen Mann grundlos zusammen

imageIn Senden (Bahnhof) wurde in der Nacht zum Samstag ein 40-Jähriger grundlos und ohne Vorwarnung von einer Gruppe Südländer zusammengeschlagen. Er kam gegen 00.15 Uhr mit dem Zug (Bähnle) aus Weißenhorn in Senden an. Beim Aussteigen begegnete er vier jungen Männern, die in den Zug mit dem Ziel Ulm einstiegen. Beim Passieren der Männer wurde das Opfer plötzlich und ohne Vorwarnung von hinten auf den Kopf geschlagen. Der Mann strauchelte und versuchte sich an einem Täter festzuhalten, worauf auch dieser auf ihn einschlug. Das Opfer stürzte dann aufgrund der massiven Schläge ins Gleisbett.

Bei den Angriffen erlitt er blutende Kopfverletzungen, die er später im Krankenhaus behandeln lassen musste. Als ein unbeteiligter Passant die Täter ansprach, stiegen sie in den Zug. Wie die Ermittlungen ergaben, haben sie diesen in Neu-Ulm wieder verlassen. Die Männer sind bislang noch nicht identifiziert. Es ist nur bekannt, dass es sich um vier junge Männer mit südländischem Aussehen handelte.

Zweiter Fall: Mannheim (ots) – Ein unbekannter Täter schlug am Dienstagmorgen gegen 9.00 Uhr vor einem Hotel am Friedrichsring einen 68-jährigen Mann grundlos nieder und flüchtete danach in Richtung Wasserturm. Der 68-Jährige erlitt dabei eine Platzwunde und schwerste Verletzungen am Auge. Er wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert, wo er sich einer Operation unterziehen muss. Nach Auskunft der Ärzte sind bleibende Schäden nicht auszuschließen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

– Ca. 25 Jahre alt – Ca. 190 cm groß – Südländische Erscheinung – Sportliche Figur – Oben längere lockige, seitlich kurze schwarze Haare – War mit dunkler Jogginghose und blauem Kapuzenpulli mit Aufschrift “Red Bull” bekleidet.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier MA-Oststadt, Tel.: 0621/ 174-3310 zu melden.


Wir wissen immer noch nicht, wo sich diese ominöse „Südland“ befindet. Im umgekehrten Falle würde es mit großer Wahrscheinlichkeit diverse Aktionen „gegen Rechts“ und „gegen Rassismus“ geben.