Mainstockheim: Massiver Bürgerprotest zeigt Wirkung – Polizei räumt Asylunterkunft

mainstockheim1 - Kopie Die Asyl-Unterkunft im fränkischen Mainstockheim in der Löwenwirtgasse sorgt seit Monaten für Konfliktstoff. Nachbarn klagten bereits bei einer Bürgerversammlung im Juni, in der Gasse würden Räder und Fahrradteile kreuz und quer herumliegen. Die Illegalen (alles Männer) würden Müllsäcke vom Balkon in die Gasse werfen. Teilweise gebe es bis in die frühen Morgenstunden bei offenen Fenstern laute Gespräch und Musik sowie nächtliche Polizeieinsätze.

Seitdem hat sich die Lage stetig verschärft. Kitzinger Bürger berichten, dass „Flüchtlinge“ im Kitzinger Schwimmbad mehrfach negativ aufgefallen seien, so dass an zwei Tagen hintereinander die Polizei kommen musste. Weibliche Badegäste wurden belästigt. Als ein einheimischer Badegast zu Hilfe eilte, wurde er niedergeschlagen. Bei der Suche nach den Tätern kam es nach Augenzeugenberichten zu einer spektakulären Verfolgungsjagd der Polizei durch das Schwimmbad-Gelände.

Am Abend darauf soll die gleiche Personengruppe in einer Bar in der Kitzinger Innenstadt randaliert haben. Wie es hieß, hatte die Polizei dies in Presseberichten ausdrücklich ohne Nennung irgendeiner Nationalität berichtet, um „keinen Fremdenhass zu schüren“. In Polizeikreisen und von Augenzeugen wurden aber beide Vorfälle bestätigt.

Asylbewerber sticht Einheimischen mit einem Messer in den Hals

Das war aber noch nicht alles, was von den nur 28 Kosovo-Albanern ausging. Am vergangenen Mittwoch sorgten dann zwei neue Vorfälle für Aufsehen. Nach körperlichen Auseinandersetzungen zwischen mehreren jungen Männern wurden drei Verletzte in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizeiinspektion Kitzingen ermittelt gegen sechs junge Männer wegen Körperverletzungsdelikten. Sonntagabend suchten Beamte nach einem Asylforderer, der verdächtigt wurde, bei einer Auseinandersetzung am Nachmittag in Kitzingen einen Einheimischen mit einer Waffe verletzt zu haben. Der 21-Jährige wurde gegen 23 Uhr in der Umgebung von Kitzingen festgenommen. Zur Stigmatisierung der Bürger aus Mainstockheim kommentierte ein Einheimischer treffend: „Man ist nicht immer gleich ein Nazi, wenn man von Leuten, die wir hier als Gäste aufnehmen, erwartet, dass sie sich auch entsprechend benehmen“.

Bürgermeister: „Die Sonntagsreden der Politiker kotzen mich an.“

Selbst der Bürgermeister des Ortes, Karl-Dieter Fuchs (Freier Bürgerblock), fand zwischenzeitlich deutliche Worte zu den unhaltbaren Zuständen in seiner Stadt. Bezüglich der 28 Kosovo-Albaner, von denen mindestens vier nicht in der Unterkunft gemeldet sind, sprach Bürgermeister Fuchs von „Betten-Sharing einer vagabundierenden Gruppe“, die quer durch Deutschland unterwegs sei und in Mainstockheim „die Betten belegt.“ Momentan stellt sich die Situation so da, dass achtmal so viele Kosovo-Albaner (Moslems) kommen, wie noch vor einem Jahr.

300 Bürger wehren sich

Immer wieder versammelten sich Bürger des Ortes zu Protesten vor der Asylunterkunft.Freitag kamen 100 Bürger, meist jungen Alters. Bei dem fünften und vorerst letzten Protest am Sonntag fanden sich erstmals über 300 Einheimische (von ca. 1900 Einwohnern) zusammen, um den lang ersehnten Frieden wieder herzustellen.

„Flüchtlings“-Unterkunft geräumt

Heute wurde der Erfolg vermeldet: „Flüchtlingsunterkunft geräumt“. Die Mittelbayrische schreibt:

Nach Streitigkeiten zwischen Asylbewerbern und Anwohnern wird eine Flüchtlingsunterkunft im Landkreis Kitzingen geräumt. Die rund 20 Flüchtlinge würden auf andere Unterkünfte in der Region verteilt, sagte ein Sprecher der Regierung von Unterfranken am Montag und bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Mit der vorübergehenden Räumung wolle man zur Entspannung der Situation in Mainstockheim beitragen. „Es bedeutet nicht, dass die Einrichtung stillgelegt wird“, sagte der Sprecher.

Auch wenn der Widerstand gegen die Verursacher des Asylwahns (Politik, Medien, Kirchen…) im Vordergrund stehen muss, so zeigt dieser Fall eindrücklich, dass gebündelter Widerstand vor Ort und geeintes Auftreten der angestammten Bevölkerung ihre Wirkung haben und Fakten schaffen können. Eins ist sicher, die Menschen in Mainstockheim können stolz auf sich sein. Mit der historischen Zahl von 300 Aufrechten haben sie zumindest vorübergehend den Asylwahn und seine gewalttätigen, kriminellen Auswüchse aus ihrem Ort gejagt.

Allerdings wurde den Verantwortlichen wohl auch die explosive Lage insgesamt zu gefährlich, denn neben den friedlichen Bürgerprotesten gab es auch ganz andere Szenen. Donnerstag letzter Woche tauchte ein 20-köpfiger Mob mit Knüppeln vor der Unterkunft auf. Einige der Männer seien dabei in das Gebäude eingedrungen und hätten dort Möbel beschädigt. Ein 27 Jahre alter Bewohner wurde dabei leicht verletzt. Offenbar wuselten verfeindete Gruppen schon tagelang durch das Dorf (mit ein Auslöser vermutlich für den wachsenden Unmut der Bevölkerung), es ging um eine Frau, es wurde gemessert. Seltsamer Weise hieß es im Blätterwald hartnäckig, es habe „keinen fremdenfeindlichen Hintergrund“ gegeben. Was sagt uns das?

Screenshot einer x-beliebigen von Hunderten von Zeitungsmeldungen:

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Wir sehen hier sozusagen ein einmaliges Wunder. Es wird zweifach betont, dass der schlagstockbewehrte Mob nicht in fremdenfeindlicher Mission unterwegs war. Geübte PI-Leser können mit so einer Information natürlich sofort etwas anfangen. Dem Rest der Bevölkerung muss die Angelegenheit schonend erklärt werden. Zum Beispiel 24./25.7.2015 in Franken.de und 27.7.2015 in Franken.de, BR.

Die Kurzversion hier: Video Nr. 1 (am Ende des Artikels) wurde in Zusammenarbeit mit der Polizei zur Beruhigung der aufgebrachten türkischen Szene gedreht. Offenbar gab es eine Fehde zwischen den Türken und den Bewohnern des Asylbewerberheims. In Video Nr. 2 sieht man zu Beginn einen aufgebrachten Türken, der wütend Richtung Haus stürmt und von Polizisten zurückgehalten wird. Dahinter skandiert eine (wegen der Dunkelheit schwer zu erkennende Menge) „Wir wollen kein Asylbewerberheim!“.

Die Szene mit dem wütenden Türken fehlt im BR-Video, wo außerdem Bürgermeister Fuchs erklärt, bei denen, die lautstark gewalttätig aufgefallen waren, sei mit Sicherheit kein einziger Mainstockheimer gewesen, dafür lege er seine Hand ins Feuer.