CSU-Politiker will „Flüchtlinge“ in Nymphenburg

nymphenburgUnd täglich überraschen uns unsere sog. Volksvertreter mit neuen Ideen. Die meisten davon sind leider vermehrt wider den Bürgerinteressen, aber dafür umso gefälliger gegenüber illegalen Eindringlingen. Ein gutes Beispiel dafür bieten derzeit die Überlegungen von Barbara Hendricks, SPD-Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit auf der einen Seite und des Münchner CSU-Stadtrats Marian Offman (kl. Foto l.) auf der anderen Seite. Hendricks möchte die Deutschen gerne in sogenannten Mikrowohnungen (vergleichbar mit Legebatterien für Hühner) halten und Offman schlägt vor, den „Flüchtlingen“ Schloss Nymphenburg als Wohnstatt zur Verfügung zu stellen.

(Von L.S.Gabriel)

In vielen Städten Deutschlands ist es für einen Durchschnittsverdiener kaum noch möglich eine bezahlbare Wohnung zu finden. In München z. B. liegt der durchschnittliche Mietpreis derzeit bei 18,66 Euro pro Quadratmeter, in Frankfurt bei 15,99 Euro und in Hamburg bei 12,24 Euro. Das bedeutet für eine 60-Quadratmeter-Wohnung, also 2 Zimmer und Nebenräume, in München satte 1.119,60 Euro, in Frankfurt 959.4 Euro und in Hamburg immer noch bei 734,4 Euro Miete. Bauministerin Barbara Hendricks will dem nun Abhilfe schaffen und Wohnungen bauen, allerdings nicht etwa menschenwürdige Sozialwohnungen, sondern sogenannte Mikrowohnungen, also so etwas wie „Wohnklos“.

Der FOCUS berichtet:

In einem Papier des Ministeriums werden diese „Kleinstwohnungen“ beschrieben als „ein Individualraum mit mindestens 14 m², Küchenzeile und kleines Bad“. [..]

In den kommenden Jahren sollen mehrere tausend Mikro-Wohnungen für je 260 Euro Kaltmiete entstehen

Angesicht der weiter steigenden Flüchtlingszahlen hat vor Kurzem auch der Deutsche Mieterbund mehr Mittel für den bezuschussten Wohnungsbau gefordert. „Wenn die Politik nicht schnell handelt, wird sich die Wohnungssituation dramatisch verschärfen und sich neue Wohnungsnot breitmachen“, warnte der Baden-Württemberger Landesvorsitzende Rolf Gaßmann.

Da wären wir dann auch schon beim Stichwort: „steigende Flüchtlingszahlen“. Für diese illegal in unsere Land und unsere Sozialkassen eingedrungenen Personen gibt es nämlich ganz andere Ideen, zumindest was den Großraum München betrifft.

Der CSU-Stadtrat Marian Offman, für PI-Leser kein Unbekannter, schlug in einem Antrag an OB Dieter Reiter (SPD) vor, einen Trakt des herrschaftlichen Barock-Schlosses Nymphenburg Asylforderern zu überlassen.

Die SZ schreibt:

Da die Unterbringung von Asylbewerbern derzeit „außerordentlich problematisch“ sei und in den vergangenen Tagen neu ankommende Hilfesuchende sogar in Zelten untergebracht werden mussten, sollte jeder freistehende Raum auf seine Eignung als Unterbringung überprüft werden, fordert der CSU-Politiker. [..]

Offman verlangt Klarheit darüber, welche Nutzung für den leeren Trakt geplant ist und ob man die Räume nicht zumindest kurzfristig als Unterkunft für Asylbewerber nutzen könne.

Dass es „kurzfristige“ Nutzungen von Gebäuden zugunsten der Asylindustrie nicht gibt, sehen wir derzeit an den angeblich vorübergehend belegten Turnhallen im Land, die nun auch zu Schulbeginn nicht wieder für die Schüler freigegeben werden, da es keine Quartiere für die dort lebenden Menschen gibt (PI berichtete).

Schloss Nymphenburg ist eine Touristenattraktion und lockt über 300.000 Besucher im Jahr an. Die werden es wohl weniger als neue „Attraktion“ sehen, wenn sie im Parkgelände herumlungernde und eventuell, wie anderswo bei Asylunterkünften, drogendealende Afrikaner oder sich mit Eisenstangen bekämpfende verfeindete Volksgruppen antreffen.

Das ist vermutlich aber ebenso „alternativlos“, wie die Zumutung von 14 Quadratmeter-Wohn-Kasernen für Deutsche, denn der Wohnraum ist knapp. Vielleicht kann ja der eine oder andere deutsche Ein-Euro-Arbeitssklave sich dann ein kleines Zubrot damit verdienen, den Müll der „Dauergäste“ vom Schlossrasen aufzusammeln. Da hat er noch etwas Freiraum und kann sich entfalten, bevor er abends zurückkehrt in seinen Wohnkäfig.