NDR-Redezeit zum Thema „Flüchtlinge“

image„Wie können wir helfen?“ – dies ist der Titel der Sendung aus der Reihe „Redezeit“ des NDR, die heute von 21.05 bis 22.00 Uhr zu hören ist (Livestream hier). Es geht natürlich um die Hilfe für „Flüchtlinge“, die offensichtlich nie groß genug sein kann, auch wenn die „Flüchtlinge“ bereits ein sicheres Land (widerrechtlich) erreicht haben, dort (trotzdem) bleiben können und mit Unterkunft, Essen, ärztlicher Versorgung und Taschengeld ausgestattet werden. Heute wollen „Experten“ diese Fragen diskutieren:

Viele Menschen sind bereit, Flüchtlinge, die in unser Land kommen, zu unterstützen. Man will Menschen helfen, die durch Krieg oder Vertreibung alles verloren haben. Doch oft bleibt es beim guten Willen, weil es an Informationen fehlt.

Wo werden welche Flüchtlinge untergebracht?

Wer ist für sie zuständig?

Was ist sinnvolle und angemessene Hilfe?

Welche Leistungen sollte der Staat anbieten?

Besteht die Gefahr, dass Kommunen und staatliche Stellen ihre Verantwortung auf engagierte Privatpersonen abladen?

Entsprechend den Fragestellungen sind auch die „Experten“ aus der Asyllobby zusammengestellt, es lohnt nicht, näher auf sie einzugehen. Allerdings besteht die Möglichkeit, während und vor der Sendung – ab 20.30 Uhr – anzurufen und nachzufragen, z.B.:

Warum werden „Flüchtlinge“ in Schulen untergebracht, wo sich Schülerinnen dann nach muslimischen Vorstellungen kleiden können?

Inwieweit ist die Polizei zuständig, wenn es immer wieder zu Schlägereien kommt auf engem Raum? Müssten nicht Politiker für die Abschiebung derjenigen sorgen, die keinen Rechtstitel haben? Und damit Platz schaffen?

Ist es eine sinnvolle Hilfe, wenn Taschengeld ausgezahlt wird, das die Höhe eines Monatslohnes des Heimatlandes ausmacht? Werden dadurch nicht viele Arme angelockt?

Sollte der Staat nicht besser Lebensmittelgutscheine anbieten (unter Ausschluss von Alkohol) um nicht Anreize zu schaffen?

Natürlich sollte man die entsprechenden Quellen parat haben (hier bei PI googeln) und nicht mit der Tür ins Haus fallen. Man wird vermutlich während der Sendung in eine Warteschleife gestellt oder vorausgewählt. Eine Frage wie

Warum werden „Flüchtlinge“ in Schulen untergebracht, wo sich Schülerinnen dann anschließend nach muslimischen Vorstellungen kleiden müssen?

sollte im Vorlauf allgemein formuliert werden, da sie sonst vermutlich nicht durchgelassen wird. Die Frage bei der Vorzensur könnte lauten:

Viele Flüchtlinge werden in Schulen untergebracht, kann das nicht zu Beeinträchtigungen der Schüler führen, z.B. durch Lärm?

Daraus wird dann bei erfolgreicher Durchstellung:

Viele Flüchtlinge werden in Schulen untergebracht, kann das nicht zu Beeinträchtigungen der Schüler führen, z.B. durch Lärm oder neue Kleidungsvorschriften?

Die Studiogäste müssen dann reagieren und nachfragen, da viele mithören; sie können es nicht mehr unter den Teppich kehren. Am besten die Frage vorher notieren, auch die Quelle, das hilft gegen die Aufregung und wirkt schlagkräftiger. PI besser nicht erwähnen, sondern die reichlichen Quellen des Blogs nutzen. Im Kommentarbereich werden sicher noch gute weitere Fragen vorgeschlagen, die dann ausprobiert werden können.

Hier kann man ab 21.05 Uhr der Sendung zuhören und unter der kostenfreien Telefonnummer (0 8000) 44 17 77 anrufen. Für Anrufer aus dem Ausland lautet die kostenpflichtige Rufnummer +49 40 44 17 77. Oder Sie schreiben eine Mail mit dem hier anhängenden Formular.