Mit Scheinvaterschaft zum Aufenthaltsrecht

imageEine ausländische Frau mit Kind sucht sich einen Deutschen und bietet ihm Geld, damit er die Vaterschaft für ihr Kind anerkennt. Bei der Suche helfen ihr Profis. Mittellose Männer, Obdachlose etwa, gehen darauf ein und lassen sich für den Dienst bezahlen. Unterhaltsansprüche müssen sie nicht fürchten, denn bei ihnen ist ohnehin nichts zu holen. Das bringt ihnen mehrere tausend Euro bar auf die Hand. Das Kind bekommt die deutsche Staatsbürgerschaft, die Ausländerin in der Folge einen gesicherten Aufenthaltsstatus. So schaffen zwei Benachteiligte eine Win-win-Situation. In einem Land, dessen Ausländerrecht vielen Menschen keine Chancen bietet, liegt hier ein attraktives Schlupfloch. Es wird genutzt – und die Mogelei bleibt folgenlos. (Auszug aus einem Artikel des Tagesspiegel vom Februar 2014. Genau so könnte es bei der Mutter von Angela Merkel, Foto oben, abgelaufen sein)