Hamburg: Antifa liegt AfD zu Füßen

AfD-Demo 190915Am Samstag sollte in Hamburgs Innenstadt, wie schon im August (PI berichtete hier und hier), wieder eine vom AfD-Bezirksverband Hamburg-Nord angemeldete Demonstration gegen die LIES-Koranverteilungen, bei denen auch nach Ansicht des Hamburger Verfassungsschutzes Kanonenfutter für den Dschihad rekrutiert wird, stattfinden. Die AfD-ler waren da, die Salafisten haben gekniffen. Schon ein Erfolg für sich. Doch auch ohne die Islam-Irren kam es noch zu einem schon fast grotesk wirkenden Erinnerungsfoto (zum Vergößern aufs Bild klicken).

(Von Hinnerk Grote)

Ob sich diese Jungs und/oder Mädels (so genau war das leider nicht zu erkennen) wohl noch in die „Rote Flora“ trauen dürfen?

Nein, sie wurden nicht von den Demoteilnehmern gefangen genommen und öffentlich zur Schau gestellt. Noch sollten ihnen, wie es bei den Salafisten üblich wäre, in den nächsten Minuten die Köpfe vom Rumpf getrennt werden, auch wenn die demütige, fast schon unterwürfige Pose dies vermuten lassen könnte. Sie haben sich, ähnlich einem Fanclub, völlig freiwillig und ungebeten vor die kleine Gruppe der AfD-Sympathisanten gehockt und offenbar versucht, diese mit ihren leider recht monotonen Sprechchören, die sich im Wesentlichen auf ein ständig sich wiederholendes „Halt’s Maul“ beschränkten, zu erheitern. Dazu „tanzte“ gegenüber eine Antifantin zum Klang der eigenen Trillerpfeife, andere gaben eher an eine Affenhorde erinnernde Laute von sich. Eine sicher recht eigenwillige, aber auch kaum ernst zu nehmende Vorstellung, der lediglich von einigen wenigen ebenfalls angereisten Bewunderern dieser Art von Performance ein gewisser Applaus gezollt wurde. Sein Gesicht zeigen wollte allerdings keiner der Akteure oder der Zuschauer, zu sehr schämten sie sich wohl für ihren suboptimalen Beitrag zur nachmittäglichen Unterhaltung.

Ein Ende hatte dieser Zirkus erst, als die anwesenden Polizeibeamten die beiden Gruppen räumlich voneinander trennten, so dass der Versammlungsleiter noch ein paar kurze Schlussworte sprechen konnte.

Für den nächsten Versuch ungebetener Unterhaltung wünschen sich die Demoteilnehmer ein wenig mehr Phantasie – und vor allem Argumente statt Lautstärke, gegenseitigen Respekt statt Beleidigungen. So könnte dann vielleicht sogar eine fruchtbare Diskussion zustande kommen. Dazu muss man sich ja nicht einig sein, aber dem Kampf gegen den Islamfaschismus sollte sich auch die Antifa verpflichtet fühlen. Doch bislang scheint diese nur ein williger Büttel des herrschenden Systems zu sein, von diesem bezahlt und leicht manipulierbar, die Schlägertruppe der Regierenden zur Durchsetzung derer Ziele. Wie kann sich jemand, der sich selbst als „antifaschistisch“ bezeichnet, gegen eine Demo wenden, mit der der faschistoiden Ideologie des Islam entgegen getreten werden soll? Gegen eine Demo, die sich gegen die Sharia, gegen brutalste Körperstrafen, Auspeitschungen, Enthauptungen, die Unterdrückung von Frauen, die Versklavung Anders- oder Nichtgläubiger und die Ermordung Homosexueller wendet. Vielleicht klappt es ja bis zum nächsten Samstag mit dem Denken. Zweifel daran dürften allerdings berechtigt sein.

Die AfD wird wiederkommen, um gegen die Salafisten zu demonstrieren. Die Antifa auch?

(Foto: Christian Waldheim)