Wer ist der Reker-Attentäter wirklich?

imageDer Anschlag auf die designierte Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker könnte eine spektakuläre Wende nehmen. Der Express berichtet heute über zahlreiche Ungereimtheiten die Person Frank S. (Foto) betreffend. So wurde recherchiert, dass die Akte des Täters bei der Agentur für Arbeit als geheim eingestuft und gesperrt sei. Obwohl er jahrelang nicht mehr im Jobcenter auftauchte oder sich um eine Stelle bemühte, erhielt er Hartz IV, was bei den sehr strengen Auflagen ungewöhnlich ist. Darüber hinaus soll er von Melde- und anderen Pflichten befreit gewesen sein.

Auch in seiner Umgebung kennt den Mann niemand, obwohl er bereits seit 15 Jahren im gleichen Stadtteil lebt. Bei der Polizei legte er ein umfangreiches Geständnis ab, war laut Aussage der Ermittler sehr mitteilsam. Der Express wundert sich (zurecht), wie das damit zusammen passt, dass in seiner Wohnung sämtliche Spuren vernichtet, Computerfestplatten ausgebaut wurden. Eine weitere Merkwürdigkeit ist, dass auch nach der Festnahme das Facebookprofil des Täters weiter in Betrieb ist.

Der Verdacht, dass es mögliche staatliche Verstrickungen geben könnte, drängt sich auf. Dies ist auch den Grünen aufgefallen, die nun eine Anfrage an die Bundesregierung gestellt haben, ob es Verbindungen der Verfassungsschutzbehörden zu Frank S. gegeben hat. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass Frank S. möglicherweise ein V-Mann war, wäre das ein weiteres Desaster und ein handfester Skandal für den Verfassungsschutz und die Bundesregierung. Lückenlose Aufklärung ist dringend geboten!