Pegida NRW in Köln: So lief der Abbruch

abbruchDrei Ursachen dürften zum Abbruch der Pegida-Veranstaltung in Köln geführt haben: Die Polizei hatte offensichtlich von vornherein die Absicht, den Spaziergang aufzuhalten, um damit Gewaltakte zu provozieren. Zum zweiten gab es wohl mindestens einen eingeschleusten Provokateur, einen linken „Journalisten“, der vermutlich einen oder mehrere Böller warf. Drittens war der Block von etwa 100 Hooligans ein ständiger Unruheherd, der nach Augenzeugenbeobachtung schon mit der Vorgabe auflief, gegen die Polizei zu randalieren.

Das Video von Ruptly TV, das auf PI veröffentlicht ist, zeigt folgenden Ablauf: Bei 3:20:45 beginnt der Spaziergang. Nach nur einer Viertelstunde, bei 3:36:01, hält die Polizei den Demonstrationszug mit dem Hinweis an, dass sich „Vermummte“ im vorderen Teil befänden. Wenn man sich die Fotos ansieht, sind tatsächlich einige wenige dabei, die sich ein Halstuch vor das Gesicht gezogen haben. Ansonsten tragen die meisten Personen der vorderen Reihen lediglich eine Sonnenbrille und haben eine Kapuze über dem Kopf, was nicht als Vermummung gelten kann. Hier stellt sich die erste Frage an die Polizei:

Warum wird nicht auch bei linken Demonstrationen so hart durchgegriffen? Da sind ganze Heerscharen von Totalvermummten unterwegs, und dort gibt es solche Polizei-Ansagen NIE!

Bei 3:36:48 kommt vom Polizeisprecher die Ankündigung, dass es nicht weiter gehe, wenn die Vermummung nicht abgelegt werde. Bei 3:36:57 explodiert der erste Böller, also bereits 56 Sekunden nach Anhalten der Demo. Diese Explosion wurde möglicherweise vom linken Provokateur verursacht.

Laut Augenzeugenbericht eines bekannten und absolut seriösen Islamkritikers, der ganz vorne stand, war das Hauptproblem der Block von etwa 100 Hooligans, die aggressiv gegenüber der Polizei eingestellt waren. Nicht nur wegen der Vorfälle zum Jahreswechsel („Wo wart Ihr Silvester“), sondern auch naturgemäß bedingt aufgrund ihrer regelmäßigen Auseinandersetzungen mit der Polizei in den Fußballstadien. Einige äußerten auch vor Ort, dass sie hauptsächlich wegen der Polizei da seien. Aus dieser Hooligan-Gruppe seien knapp 20 große Böller sowie etliche Flaschen in Richtung Polizei geworfen worden.

Der Polizeisprecher forderte immer wieder auf, das Böllerwerfen zu beenden, sonst werde die Veranstaltung beendet. Nach einer zehnminütigen Ruhephase, in der aber laut Polizeisprecher Flaschen und andere Gegenstände geworfen wurden und sieben ausführliche Warnhinweise der Polizei zu hören waren, explodierten ab 3:46:30 weitere Böller. So hatte die Einsatzleitung um 16:04 Uhr nach insgesamt 16 Explosionen einen willkommenen Anlass, die Demo aufzulösen. Zuvor forderte der Polizeisprecher bei 4:02:04 die friedlichen Demonstranten auf, zum Bahnhof zurückzukehren und sich von den Gewaltbereiten im vorderen Teil zu trennen. Bei 4:04:50 rückte die Polizei vor und setzte Pfefferspray ein. Anschließend kam auch nach diversen weiteren Warnungen und der Ankündigung des unmittelbaren Zwangs ab 4:06:50 der Wasserwerfer zum Einsatz.

Mit diesen aggressiven und gewaltbereiten Hooligans wird der friedliche Bürgerprotest niemals Erfolg haben. Diesen Radaubrüdern muss man im Vorfeld klarmachen, dass sie sich bei Pegida und sonstigen Bürgerdemos absolut friedlich verhalten MÜSSEN, sonst sind sie unerwünscht. Außerdem sollte man sie generell am hinteren Ende des Spaziergangs plazieren, wo sie weniger Unheil anrichten können und auch nicht mehr das optische Aushängeschild einer Demonstration darstellen. Mit ihrem Fehlverhalten haben sie dem weitaus überwiegend friedlichen und bürgerlichen Publikum in Köln den Spaziergang und letztlich die gesamte Veranstaltung versaut.

Es ist daher auch erforderlich, dass die Ordnungskräfte sofort einschreiten, wenn Gegenstände oder Böller geworfen werden. In diesem Fall kann man auch die Polizei um Hilfe bitten, diese Straftäter aus der Kundgebung zu entfernen und Anzeige gegen sie erstatten. Die Bürger aus der Mitte der Gesellschaft werden mit so einem Chaotenhaufen völlig verschreckt. Die gestrigen Bilder liefen durch alle Medien und schädigten das Image von Pegida.

Trotzdem stellt sich hier die zweite große Frage an die Polizei:

Warum wird diese Gewalt, die bei linksextremen Demonstrationen ja noch viel größer ist und teilweise sogar schon zum Werfen von Molotow-Cocktails auf Polizisten führte, worauf diese das Brennen anfingen, unterbunden? Warum werden diese Aufmärsche der Kommunisten und Sozialisten nicht auch beendet?

Noch etwas fiel auf: Zu Beginn der Kundgebung sagte ein Sprecher der Organisation, dass Partei-Abzeichen, Flyer oder Banner nicht gestattet sind. Daran hielten sich aber ganz offensichtlich einige nicht.

Ganz abgesehen davon, dass solche Parteien vom Verfassungsschutz unterwandert sind und man immer damit rechnen muss, dass hier von stattlicher Seite gezielte Aktionen zur Diffamierung der Veranstaltungen gesteuert werden, sollte man sich auch von deren extremistischer Gesinnung klar distanzieren. In den Reihen dieser Parteien outen sich immer wieder prominente Funktionäre, die ihre Hitler-Verehrung, den Judenhass, die Feindschaft zu Stauffenberg-Anhängern und das in sich geschlossene pauschale Anti-USA/NATO/Israel-Weltbild nicht hinter dem Berg halten können.

Solange solche Extremisten bei Pegida-Spaziergängen und anderen Bürgerbewegungen optisch auffällig agieren, wird man den Protest nie in die Mitte der Gesellschaft tragen können. Damit macht man es den Propagandisten der linksverdrehten Presse und den etablierten Politikern auch leicht, immer wieder die Nazikeule zu schwingen.

Die Vorgänge rund um die Pegida-Demo könnten aber dazu führen, dass der bereits jetzt schwer angeschlagene nordrheinwestfälische Innenminister Ralf Jäger, dessen Rücktritt die Opposition im Landtag bereits fordert, noch mehr Druck bekommt. In unserem Land hat gleiches Recht für alle zu gelten. Die Polizei drückt aber bei Linksextremen beide Augen zu, wohingegen sie die vermeintlich „Rechten“ mit der Lupe seziert. So ist die Vermutung mehr als berechtigt, dass die Polizei politisch gesteuert wird. Deren Vorgehensweise hat aber absolut neutral und objektiv zu sein.

Kontakt zum Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW:

» poststelle.lzpd@polizei.nrw.de

Emails am Besten in cc an den NRW-Innenminister Ralf Jäger, dem vermutlichen Strippenzieher des unverhältnismäßigen polizeilichen Vorgehens gegen die Demonstration in Köln:

» ralf.jaeger@landtag.nrw.de