Erdogan: Keine Verhütung für Moslem-Frauen

erdo_babysDer türkische Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat moslemischen Frauen das Recht auf Empfängnisverhütung abgesprochen. Diese Art der Familienplanung käme für „keine muslimische Familie“ in Frage sagte er einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge auf einer Ansprache am Montag in Istanbul.

„Wir werden jenen Weg beschreiten, den mein Gott und der verehrte Prophet vorgeben“, proklamierte Erdogan vor den Zuhörern der Jugend- und Bildungsstiftung Türgev. „Ich sage ganz klar: Unser Nachwuchs wird zunehmen.“ Erdogans Anhänger applaudierten und riefen: „Wir sind stolz auf dich.“

Erdogan hatte sich bereits in der Vergangenheit mehrfach zur Geburtenpolitik geäußert. Türkische Frauen sollten mindestens drei Kinder haben, hatte er einst gefordert. Der türkische Präsident, der selbst Vater zweier Töchter und zweier Söhne ist, bezeichnete Empfängnisverhütung als „Verrat“. Die Türkei verzeichnet ein starkes Bevölkerungswachstum bei derzeit schätzungsweise 79 Millionen Einwohnern.

(Artikel übernommen von der Jungen Freiheit).


Die Türkei konnte schon in der Vergangenheit nicht ihre eigene Bevölkerung in der Türkei ernähren, so dass West-Deutschland 1961 gezwungen wurde, den türkischen Bevölkerungsüberschuss als sogenannte „Gastarbeiter“ aufzunehmen.

Seit einigen Jahren gibt man sich allerdings nicht mehr mit der Rolle Deutschlands als türkisches Sozialamt zufrieden. Laut einer Statistik aus dem Jahre 2012 sind fast 25 Prozent der in Deutschland lebenden Türken auf Hartz IV angewiesen. Erdogan spricht ganz offen davon, „den Islam siegreich nach Westen zu tragen“. Um dieses Ziel zu erreichen, führt Erdogan aktuell mittels der „Migrationswaffe“ einen Krieg gegen Europa und insbesondere Deutschland.