Istanbul: Schon 41 Tote nach Islamterror

istanbul41 Tote und rund 240 zum Teil schwer Verletzte forderte ein Islamanschlag auf dem Atatürk-Flughafen in Istanbul, wo sich Dienstagnacht ein Selbstmordattentäter in die Luft sprengte. Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim bestätigte, dass es Hinweise darauf gäbe, dass der IS dafür verantwortlich sei. Nach bisherigen Angaben sollen auch 13 Ausländer getötet worden sein. Die Behörden sprechen von einem „sorgfältig geplanten Anschlag“, bei dem drei Attentäter am Werk gewesen sein sollen. Erst fielen Schüsse, dann sprengte sich einer der Täter in der Ankunftshalle in die Luft, derweil schaffte es ein dritter vorbei an den Kontrollen in Richtung Abflughalle, wo er von Polizisten erfasst wurde und dann den Sprengstoffgürtel zündete.

(L.S.Gabriel)

Die Türkische Regierung versuchte noch in der Nacht die Zugriffe auf die sozialen Medien zu erschweren, doch das ist nicht mehr so einfach, viele User können solche Sperren schon umgehen. Samil Tayyar, ein Abgeordneter der islamfaschistischen Erdoganpartei AKP reagierte entlarvend: „Ich hoffe, dass diejenigen, die die Nachrichtensperre kritisieren, ihr Leben bei einem solchen Anschlag verlieren.“

Der Flughafen war nach dem Attentat stundenlang komplett gesperrt, mittlerweile starten und landen wieder Flugzeuge.

Aus Sicherheitskreisen heißt es, dass man nicht überrascht sei, auch nicht, dass es Istanbul getroffen habe, dieser Tatort sei, wie andere internationalen Flughäfen, schon als Ziel genannt worden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan appelliert nun an die Welt für ein entschlossenes gemeinsames Handeln gegen den Terror: „Ich hoffe, dass der Anschlag am Istanbuler Flughafen auf der ganzen Welt, allen voran in den westlichen Staaten, ein Meilenstein, ein Wendepunkt für den gemeinsamen Kampf gegen die Terrororganisationen sein wird“, so Erdogan. Angesichts der Tatsache, dass die Türkei unter seiner Führung nachweislich mit dem IS kooperiert und Waffen nach Syrien liefert ist das der reine Taqiyya-Hohn. Jedes Anschlagsopfer des IS geht also auch auf Erdogans Konto und solange es den Westen trifft, ist ihm das wohl auch kein Problem.

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Weltweit ist man dennoch betroffen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach von einem „hinterhältigen Akt des Terrorismus“ und erklärte: „Ich möchte dem ganzen türkischen Volk von hier aus sagen, dass wir uns im Kampf gegen den Terrorismus vereint sehen und uns gegenseitig unterstützen werden.“

Das Wort Islam vermeiden alle „betroffenen“ Politiker selbstverständlich heuchlerisch. Und der mit seinem Islamisierungsprojekt in München vorerst gescheiterte Penzberger Imam Bajrambejamin Idriz fordert nun im Zusammenhang in einer Presseerklärung ganz offen was schon lange schwelt – Medien, Politik und Öffentlichkeit müssten das Wort „islamisch“ strikt aus dem Terror heraushalten und alle dazu übergehen statt „Islamischer Staat“ nur noch „Daesh“ zu sagen:

Ob in Paris, Brüssel oder Istanbul – der Terror macht keinen Unterschied zwischen Christen, Juden und Muslimen, denn Terror hat keine Religion.

Deshalb rufen wir Medien, Politik und die Öffentlichkeit dazu auf, die Terrororganisation Da’esh im Sprachgebrauch nicht mit dem Prädikat „islamisch“ zu benennen. Die Verwendung der von Da’esh selbst erfundenen und beanspruchten Bezeichnung „Islamischer Staat“ oder „I.S.“ unterstützt die den Islam missbrauchende Propaganda der Terroristen und muss daher für alle Menschen guten Willens unerträglich sein.

Das versuchen viele der islamophoben Medien und Politiker ohnehin schon länger, in den Köpfen der Menschen den Islam vom Terror verbal zu trennen. Da sich die islamischen Mörder aber stets auf das allzeit und für alle Moslems gültige Blut- und Hassbuch Koran berufen ist das ein geradezu satirisches aber vor allem verlogenes Unterfangen. Es scheint als wolle man mit jedem Toten die widerwärtige Proislam-Propaganda noch dreister verstärken und auch noch unter Allahu Akbar-Huldigungen auf den Gräbern der vom Islam ermordeten herumtanzen.

Hier ein Video von der Explosion durch den zweiten Attentäter:

Nach dem Anschlag: