Immer mehr bereicherungsbedingte S-Bahn-Ausfälle

München-Hbf: „Personengruppe“ verletzt S-Bahn-Passagier schwer

Von MAX THOMA | „Auf geht’s beim Schichtl“ – Neues aus der Münchner Geisterbahn: Immer mehr „sozial auffällige“ Personengruppen sorgen dafür, dass eine S-Bahn-Fahrt in Deutschlands bislang sicherster Großstadt zu einem ambivalenten „Erlebnis“ für die schon länger hier lebenden Menschen werden kann.

Auf der S-Bahn-Stammstrecke kam es in den letzten Wochen aus diesem Grund nun fast täglich zu erheblichen Verspätungen, Totalsperrungen und „Teilausfällen“. Schlecht für alle Münchner, die auf eine funktionierende S-Bahn angewiesen sind. „Es kommt zu Verspätungen, da sich derzeit Personengruppen im Gleis befinden“, ist dabei derzeit der meist abgenudelte Jingle der Münchener Verkehrsbetriebe und in den Verkehrsdurchsagen – die Münchner haben sich aber fast schon daran gewöhnt.

Am Dienstagabend wurde am Hauptbahnhof ein 63-jähriger Mann von „Jugendlichen“ brutal geprügelt. Kurz nach 20 Uhr stiegen am Münchner Hauptbahnhof mehrere Personen in die S3 ein, wobei es „offenbar zu einem Streit“ zwischen dem S-Bahn-Fahrgast und mehreren Jugendlichen kam, der – wie üblich – „eskalierte“: Zwei Männer aus der Gruppe schlugen auf den Olchinger Fahrgast ein und warfen ihn durch die geöffneten Türen aus der S-Bahn. Der 63-Jährige stürzte auf den Bahnsteig und erlitt schwere Kopfverletzungen, teilte die Bundespolizei mit.

Bei der Auswertung der Videoaufzeichnungen aus der S-Bahn konnten die Ermittler der Bundespolizei eine Frau erkennen, die couragiert mit ihrem Handy Fotos von den Angreifern machte. Sie war nach der Abfahrt aufgestanden, drängte sich zur Gruppe und machte mehrere Fotos von den Tätern. Dabei kam es zu einem Wortgefecht mit ihr, kurz nachdem sich die Unbekannte wieder hingesetzt hatte. Die mutige Münchnerin war mit einer auffälligen knallgrünen Jacke sowie einer schwarzen Mütze bekleidet, trug einen roten Rucksack und hatte außerdem einen Gehstock (!). Über Aussehen und Kleidung der jugendlichen Intensivtäter machte die Polizei bislang keine Angaben. Auch im Internet findet man bislang keine Täterbeschreibungen oder Videoaufzeichnungen der Attacke.

Mutige Münchnerin mit Gehstock ging dazwischen und fotografierte die Täter

„Diese Frau ist derzeit die wichtigste Zeugin. Wir bitten sie deshalb, sich bei uns zu melden“. Die Reaktionen der Reisenden auf den Videoaufnahmen im Hauptbahnhof zeigen, dass mehrere Reisende die Attacke bemerkt hatten. Ein weiterer couragierter Fahrgast sprach nach der Tat sogar intensiv auf einige der „Heranwachsenden“ ein. Ob’s hilft? Die Zeugin könnte mit ihren ungefragten Handyfotos allerdings auch die Persönlichkeitsrechte der schutzbedürftigen „Jugendlichen“ erheblich verletzt und sich somit strafbar gemacht haben.

Während die Personengruppe die S3 wenig später am Hirschgarten in „Neu-Nymphenburg“ verließ, kümmerten sich am Bahnsteig mehrere Personen um den Verletzten. Der 63-Jährige kam mit schweren Kopfverletzungen in eine Münchner Klinik. Sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall oder der Personengruppe erbittet die Bundespolizei unter der Rufnummer 089/515550-111.

Bereits am Mittwochvormittag werteten Bundespolizisten die Videoaufzeichnungen aus der S-Bahn aus. „Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn klappt sehr gut“, betonte Bundespolizeisprecher Wolfgang Hauner. Eine Zunahme von Gewaltdelikten in der Münchner S-Bahn verneinte Bundespolizeisprecher Hauner hingegen entschieden. Was steigen würde, sei lediglich die Wahrnehmung derartiger Fälle. „Wegen oftmals guter Bilder aus Überwachungskameras können wir gezielter nach Tätern fahnden. Das wird in der Bevölkerung registriert.“ Doch die Art der Übergriffe werde brutaler. „Respekt und Anstand findet man in der Gesellschaft immer seltener“, stellt Hauner dazu fest.

S-Bahn München im Nationalrausch der Willkommenskultur – Gruseleffekte ohne Aufpreis

In der Bevölkerung wird allerdings registriert, dass die Münchner S-Bahn langsam aber un-sicher wie von Geisterhand zu einer Art „Ganzjahres-Wiesn-Geisterbahn“ für die einheimische Bevölkerung mutiert: In dieser sollen die berauschten Fahrgäste mit „mehr oder minder gruseligen, mechanisch betriebenen Effekten durch Mark und Bein erschreckt werden“. In manchen Geisterbahnen ergänzen dunkle und gruselige Personen zusätzlich die Schreckenseffekte, oftmals mittels schockierender Szenarien aus Horrorfilmen. Außerdem verfolgt das Konzept der Geisterbahn das Ziel, durch das plötzliche Erscheinen und Verschwinden der Figuren den Adrenalinspiegel zu erhöhen und „somit ein Thrill-Erlebnis für die Berauschten zu erzeugen“.

Mittlerweile fast Dauerzustand: „Personen im Gleis“ – Teilsperrung der Stammstrecke

Auch diesen Sonntagmorgen sorgte ein Polizeieinsatz auf der S-Bahn-Stammstrecke wieder für enorme Probleme – auch nach dem Einsatz gab es im Gesamtnetz einmal wieder erhebliche Folgeverzögerungen. Nach Angaben der Bundespolizei hat ein Lokführer gegen 9 Uhr „Personen im Gleis“ zwischen Laim und Pasing gemeldet: Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei griffen anschließend 26 Migranten auf, hinter denen eine „lebensgefährliche Reise“ lag: Auf einem Güterzug waren sie von Italien aus unkontrolliert in die Bundesrepublik eingereist. In Verona sind sie auf den Zug geklettert und über den Brenner in den frühen Morgenstunden nach München gelangt. Mehrere Streifen von Landes- und Bundespolizei suchten rund um den Rangierbahnhof Laim nach den Menschen. An der Aktion war auch wieder traditionell ein Helikopter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim beteiligt (Kosten für den Steuerzahler: 2.000 € / Std.) Bis kurz vor 10 Uhr wurden insgesamt 26 Migranten aufgegriffen. Sie hatten sich im Bereich der Bahnanlagen, des Haltepunktes aber auch in angrenzenden Wohngebieten verteilt. Die Personen, „nach eigenen Auskünften allesamt Afrikaner“, wurden nach ersten Ermittlungen der Münchner Bundespolizei an die Bayerische Landespolizei übergeben. Da keine Papiere vorhanden waren, konnten sie aber auch nicht zurück nach Österreich oder Italien geschickt werden.

München: Afrikanische Zug-Vögel legen kompletten Zugverkehr lahm

Auch in den letzten Wochen kam es durch einsickernde afrikanische Einladungsgäste des CDU-Migrationsmonsters in Berlin zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen.

Der Grund für die sich häufenden Störungen im November war nicht der wöchentliche Münchner „Oberleitungsschaden“ auf der Stammstrecke, sondern ein systemimmanenter „Oberleitungsschaden“ der deutschen Regierung: Denn die Bundespolizei versucht immer wieder, die hunderte bis tausende Sozialsystemsuchenden ausfindig zu machen und sie ihrer gerechten Begrüßung zuzuführen.

So wurde am 5. November zum Beispiel eine Ansammlung „Südländer“ in der Ostbahnhofgegend entdeckt. Darunter befanden sich auch zwei unbegleitete Minderjährige aus Guinea (Kosten 6.200 Euro pro Monat für den Steuerzahler). Fünf weitere flüchtende Nigerianer und zwei Marokkaner wurden später aufgegriffen. Die Suche setzte sich auch im Bereich des Rangierbahnhofs Nord in München-Allach fort. Zum Schutz der Schutzsuchenden wurde der Bahnverkehr in München wieder zeitweise eingestellt. Es kam nach Angaben der Bahn zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen im Regionalverkehr und bei der S-Bahn. Alle „Migranten“ äußerten ein „Schutzersuchen“ und wurden daher der Bayerischen Landespolizei übergeben.

München handelt: Zaun für die Zaungäste der Kanzlerin

Um die Störungen in den Griff zu bekommen, ist nun ein Teil der S-Bahn-Strecke eingezäunt worden. Auf 6,3 Kilometern Länge soll ein hohes Stahlgitter den Gleisbereich zwischen Pasing und Laim bis zur Hackerbrücke vor „Eindringlingen“ schützen. „Der Zaun dient in diesem Fall der Qualitätssicherung, weil die Sperrungen immer große Zeitverzögerung zur Folge haben“, sagt Bahn-Sprecher Michael-Ernst Schmidt. „Wir wollen jetzt aber nicht anfangen, ganze Zugstrecken einzuzäunen.“ Die Bahn sorgte in diesem Fall für 1.850 Meter Zaun, das Gitter für die restliche Strecke mussten die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke – wie am Arnulfpark – auf eigene Kosten errichten, eine Vorgabe des Bebauungsplans.

Wie hoch die Kosten für den Zaun sind, will die Bahn nicht veröffentlichen. Ebenso wie die Anzahl der S-Bahn-Störungen aufgrund von „Personengruppen im Gleis“ in diesem Jahr. Im vergangenen Jahr seien es 318 gewesen, in 2015 kam es zu 287 solcher Störungen. Tendenz steigend.

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Hereinspaziert in die Geisterbahn des Großen Experiments – Gruseln im Fahrpreis enthalten!