"Krieg ist Frieden; Freiheit ist Sklaverei; Unwissenheit ist Stärke"

„Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) – Orwell in Reinform

Von SELBERDENKER | Die britischen Autoren George Orwell († 1950), Herbert George Wells († 1946) und Aldous Huxley († 1963) verbindet, dass sie weitsichtige Köpfe, kritische Geister waren, die ohne Glaskugel die Gefahren für kommende Gesellschaften erkannt und in Romanform beschrieben hatten.

Orwells dystopischer Roman „1984“, Well´s „Zeitmaschine“ und Huxley´s „Schöne Neue Welt“ gehören zu ihren bekanntesten Werken, deren Aktualität leider wieder zunimmt. Wer die Werke bis heute nicht gelesen hat, sollte das unbedingt mal nachholen, sich dabei seine eigenen Gedanken machen, zum Beispiel an kommenden Herbst- oder Winterabenden der Jahre 2017 und 2018. Die Lektüre sei als Ersatz für den GEZ-Staatsfunk besonders in unserer Zeit an dieser Stelle ausdrücklich empfohlen.

Orwell´s „1984“ beschreibt einen totalitären Staat in der Zukunft, der die Sprache im eigenen Sinne oft ins genaue Gegenteil verdreht, um das Denken der Menschen zu kontrollieren, Menschen zu Sklaven zu machen, für die man keine physische Peitsche mehr braucht. Solche Tendenzen sind leider nicht Fiktion geblieben. Man ziehe sich das hier rein:

Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) ist eine Sturmtruppe zur Errichtung moralischer Schönheit, politischer Poesie und menschlicher Großgesinntheit. Es setzt auf Menschlichkeit als Waffe, entfacht einen aggressiven Humanismus und experimentiert mit den Gesetzen der Wirklichkeit. Widerstand ist eine Kunst, die weh tun, reizen und verstören kann.

Grundüberzeugung des ZPS ist, dass die Lehren des Holocaust durch die Wiederholung politischer Teilnahmslosigkeit, Flüchtlingsabwehr und Feigheit annulliert werden und dass Deutschland aus der Geschichte nicht nur lernen, sondern auch handeln muss.
(…)
Was wir tun

Unsere Unterhändler geben Auskunft über den Zustand der Humanität und plaudern aus dem Nähkästchen: Wie macht man denen, die von den Verbrechen gegen die Menschheit profitieren, das Leben zur Hölle? Wie transportiert man eine Gedenkstätte aus dem Regierungsviertel ab? Und: Wie bringt man die europäischen Mauern zu Fall?

Wem aus einem solchen Text nicht der Totalitarismus entgegenglotzt, wer hier noch nicht mal ansatzweise die inhaltliche Verdrehtheit sieht, hat im Deutschunterricht nicht besonders gut aufgepasst. Sowas ist entweder Satire – oder man bekommt einfach nur Angst. Da die erste Möglichkeit ausscheidet… Die Sorge ist berechtigt, denn solche Typen machen ernst. Wer wird morgen bespitzelt? Sie? Ich? Sowas erzeugt in jedem Fall ein bedrückendes und einschüchterndes Klima. Trotzdem wird dieses „Zentrum für politische Schönheit“ von Medien des Mainstream (z.B. von der ZEIT und der Berliner Zeitung) hoch gelobt.

„Zentrum für politische Schönheit“ – allein der Name ist Orwell in Reinform. Monatelanges Spitzeltum, Sippenhaft (Höckes Familie wurde observiert, PI-NEWS berichtete), moralisierender Psychoterror (Holocaust-Stelen vor dem Privathaus) und öffentliche Denunziation sind doch eigentlich Beispiele für das genaue Gegenteil von „politisch schön“. Das Wortkonstrukt „politische Schönheit“ überhaupt zu übernehmen, verbietet sich, da es in sich schon totalitär ist, völlig unanhängig von seiner politischen Intention. Der Begriff will Gut und Böse festlegen, indem er allein die eigene Position als „schön“ definiert. Was ist dann der Rest? In einer wirklich freien, demokratischen Gesellschaft wird es immer unterschiedliche Positionen geben, geben müssen. Bei der Auseinandersetzung sollte allein das Argument zählen. Totalitarismus kommt ohne Argumente aus, bläht sich lieber moralisierend auf, schüchtert ein, verdreht Wortbedeutungen, will das freie Denken unterbinden, übt subtilen Druck aus, bestraft schon den (als falsch bestimmten) Gedanken, bevor er öffentlich werden kann („Netzwerkdurchsetzungsgesetz“).

Genau das passiert momentan. Der selbst ernannte „zivilgesellschaftliche Verfassungsschutz, Landesverband Thüringen“ bricht unser Grundgesetz – auch noch im Namen der Verfassung. Im Fall der Bespitzelung Höckes und seiner Familie muss selbst die Kunstfreiheit aufhören, muss der Staat Schutz bieten! Es wird sich herausstellen, wie weit es über staatliche Fördergelder und Verbindungen zu Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (SED-Nachfolgepartei „Die Linke“) staatliche Einflußnahme bei den Verfassungsbrüchen des „Zentrums für politische Schönheit“ gab. Es wird sich zeigen, wie weit der orwellsche „Große Bruder“ schon seine Griffel strecken konnte. Der neue Totalitarismus sondiert mal wieder seine Möglichkeiten.

Ist die Zeitmaschine wirklich schon angekommen in der „schönen neuen Welt“? Wie auch immer sich die Dinge in Zukunft entwickeln sollten – wach und kritisch zu sein, ist das Gebot der Stunde: Wage Denken! Habe den Mut, dich des eigenen Verstandes zu bedienen! SAPERE AUDE, Deutschland! Das sind nicht nur Sprüche.