PI-NEWS-Interview mit dem NRW-AfD-Chef auf dem "Neuen Hambacher Fest"

Seifen: „Der Nationalsozialismus zerstört bis heute unser Land“

Viel Aufregung gibt es derzeit um die aus dem Zusammenhang gerissene „Vogelschiss“-Äußerung von AfD-Chef Alexander Gauland (PI-NEWS berichtete). Wenn man sich den Videoauszug seiner Rede bei der Jungen Alternative in Seebach kurz davor zu Gemüte führt, so hört sich das ganze etwas anders an.

Gauland wörtlich: „Wir haben eine ruhmreiche Geschichte, daran hat vorhin Björn Höcke erinnert. Und die liebe Freunde, dauerte länger als die verdammten 12 Jahre. Und nur wenn wir uns zu dieser Geschichte bekennen, haben wir die Kraft, die Zukunft zu gestalten! Ja, wir bekennen uns zu unserer Verantwortung für die 12 Jahre! Aber liebe Freunde, Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss, in über tausend Jahre erfolgreicher Deutscher Geschichte.“

Auch der nordrhein-westfälische Co-AfD-Chef Helmut Seifen, ein früherer Schuldirektor, erklärt im PI-NEWS-Interview auf dem „Neuen Hambacher Fest“ (wir bitten den schlechten Ton zu entschuldigen und geloben Besserung), dass die deutsche Geschichte nicht nur die Zeit des Nationalsozialismus umfasst. Freiheitsbewegungen wie das Hambacher Fest von 1832 sollten im Schulunterricht wieder eine größere Rolle spielen.

„Gerade durch den fürchterlichen Missbrauch, den Nationalsozialisten von Heimat und von Deutschland begangen haben, müssen wir uns jetzt auf Traditionen besinnen, die im 19. Jahrhundert gelegt worden sind“, so Helmut Seifen.

(Die Videos der Reden auf dem „Neuen Hambacher Fest“ können auf dem Youtube-Kanal von einGESCHENKt.tv angesehen werden, alle bisherigen PI-NEWS-Interviews vom 5. Mai finden Sie hier und in der Cato-Ausgabe 4/18 ist das „Neue Hambacher Fest“ Schwerpunktthema)