"Der Islam muss reformiert werden, sonst wird er im Westen nicht überleben"

Junger moderner Moslem Ali geht zu Pegida Dresden und unterstützt AfD

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Schon beim fünfjährigen Jubiläum von Pegida am 20. Oktober hatte ich eine interessante Unterhaltung mit diesem jungen, aufgeklärten und modern eingestellten Moslem aus Dresden. Ali, mit der Deutschlandfahne in der Hand, ist gegen den Politischen Islam und will seinen Teil dazu beitragen, dass in Zukunft Christen, Juden, Moslems und Atheisten friedlich zusammenleben können. Daher unterstützt der Sohn einer Tunesierin und eines Irakers auch die AfD.

Er ist der Überzeugung, dass es genügend Moslems gebe, die genauso wie er denken, sich aber wegen des Drucks in der islamischen Gemeinschaft nicht zu äußern trauen. Diese Spirale der Angst gelte es zu durchbrechen, wie er es auch eindrucksvoll im PI-NEWS-Interview, zusammen mit seiner tunesischen Mutter, beim Weihnachtssingen von Pegida Dresden am vergangenen Sonntag bekräftigte (Video oben).

Die prominenten Vertreter solch modernisierungswilliger Moslems bekommen in der öffentlichen Debatte leider kaum Gehör, da sie von Regierungspolitikern vielfach von Konferenzen ausgeschlossen werden, wie es auch Professorin Susanne Schröter vom Forschungszentrum Globaler Islam beklagt.

Im Interview mit dem Deutschlandfunk vom vergangenen Freitag rät sie der Politik, liberale, humanistische und säkulare Moslems, die ihrer Meinung nach die Mehrheit in Deutschland stellen würden, stärker in Gremien oder „Partizipationsmodelle jeglicher Art“ einzubeziehen. Das würde bedeuten, dass Personen wie Seyran Ates, Hamed Abdel-Samad, Ahmad Mansour, Necla Kelek und andere mehr Gewicht in der Debatte bekommen würden. Was enorm wichtig wäre, denn bisher würden die fundamental orientierten Islamverbände dominieren, die laut Prof. Schröter die Gesellschaft nach ihren Vorstellungen umgestalten und auch den ganzen Bereich des Politischen übernehmen wollten:

„Und das ist der Punkt des politischen Islam. Und deshalb sage ich, dass dieser politische Islam nicht kompatibel ist mit unserer Gesellschaft, weil er die Freiheitsrechte, die Menschenrechte letztendlich negiert. Und die Unterwerfung der gesamten Gesellschaft unter ein göttliches Recht ist meiner Meinung nach, Gott sei Dank, überholt.“

Bei den Kundgebungen der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) treffen wir immer wieder Moslems, die so denken wie Ali in Dresden. Manche trauen sich auch am Mikrofon zu äußern wie diese türkischstämmige Moslemin, die uns in München erzählte, dass sie mit einem Deutschen verheiratet sei, das Kopftuch für sich ablehne und nächstenliebend orientiert sei:

In Erfurt unterstützte uns ein pakistanisch-stämmiger Ex-Ahmadiyya-Moslem mit der Forderung, Staat und Religion strikt zu trennen und die gefährlichen Bestandteile des Islams für ungültig zu erklären (PI berichtete). Dort berichtete uns auch ein junger türkisch-stämmiger, politisch weit links Orientierter, dass er den Islam verlassen habe, was eine spannende Diskussion auslöste:

Diese aufgeklärten Stimmen sind aber bei unseren öffentlichen Kundgebungen leider weit in der Minderheit gegenüber sehr vielen fundamental orientierten Moslems, die jegliche Modernisierungsbestrebungen strikt ablehnen und nicht selten aggressiv bis hin zu gewalttätig reagieren. Es wird, wie es auch der junge Ali in Dresden sagte, ein sehr langer und schwerer Weg werden, bis die gefährlichen Bestandteile des Islams neutralisiert sind und er damit umfassend säkularisiert ist. Prof. Susanne Schröter bekräftigt auch, dass wir uns entschieden wehren müssten, wenn religiöse Normen anstelle der weltlichen gesetzt werden:

„Und da haben wir hier einiges zu verteidigen. Also unser Grundgesetz und alle die individuellen Rechte, die Rechte der Individuen, die Freiheitsrechte, die hier ja mühsam erkämpft worden sind.“

Die Bürgerbewegung Pax Europa wird dazu beitragen, diese Debatte weiter voranzutreiben. Erste Termine der Deutschlandtour 2020 zur Aufklärung über den Politischen Islam stehen bereits fest.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Martin Sellner über seine Rehabilitierung und neues Projekt „Die Österreicher“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Beim Weihnachtssingen von Pegida Dresden am vergangenen Sonntag berichtete Martin Sellner über die schlimmen Erfahrungen, die er in diesem Jahr mit Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen seiner Kommunikationsmittel erleiden musste. Alles nur wegen eines völlig unbegründeten Verdachtes, der aufgrund einer Spende des späteren Christchurch-Attentäters von den österreichischen Sicherheitsbehörden zusammengestrickt wurde. Ein Beschluss des Oberlandesgerichtes Graz besagt, dass für diese Maßnahmen die gesetzlichen Voraussetzungen nicht vorgelegen hätten und mit neun Maßnahmen das Gesetz verletzt worden sei. Im PI-NEWS-Interview (oben) spricht er außerdem über das neue Projekt „Die Österreicher“, das eine breite patriotische Bewegung über alle Altersgruppen werden soll.

Für die meisten Patrioten und Islamkritiker stellte dieses massive Vorgehen gegen Martin Sellner eine himmelschreiende Ungerechtigkeit dar, gegen die man Stellung beziehen muss. Ich bin kein Insider, was die Identitäre Bewegung anbelangt, ich kenne weder Strukturen noch Mitglieder. Aber ich kenne Martin Sellner als charakterstarken Patrioten, der sich vorbildlich für den Erhalt europäischer Werte und Kultur einsetzt. Der sich öffentlich gegen den National-Sozialismus ausspricht und sich auch von einigen Jugendsünden glaubwürdig distanziert hat. Außerdem kann jeder die immer gewaltfreien und intelligenten Aktionen der IB beobachten und sich dazu äußern.

Dies hat nun der Bayerische Verfassungsschutz, der mich seit 2013 wegen angeblicher „verfassungsschutzrelevanter Islamfeindlichkeit“ beobachtet, in seinen aktuellen Halbjahresbericht aufgenommen. Und zwar ausschließlich, (was hier auf den Seiten 60-62 nachzulesen ist. Es ist keine Rede mehr von meiner Islamkritik, sondern es wird mir unterstellt, ich würde den „Schulterschluss“ mit der Identitären Bewegung suchen, wovon aber gar nicht die Rede ist. Jede Bewegung arbeitet eigenständig und führt ihre eigenen Aktionen durch. Ich bin mit der Bürgerbewegung Pax Europa mit der Aufklärung über den Politischen Islam beschäftigt, und die IB sorgt mit ihren Aktionen dafür, dass der Bevölkerung die dramatischen Folgen der völlig fehlgeleiteten Migrationspolitik vor Augen geführt werden. Hier die Rede von Martin Sellner:

Seine frischgebackene Ehefrau Brittany, früher unter dem Nachnamen Pettibone als Buchautorin, Youtuberin und Journalistin bekannt, trug in Dresden die Rede von Tommy Robinson vor, der leider wegen familiären Gründen nicht anwesend sein konnte. Mit Brittany konnte ich nach der Veranstaltung auch ein Gespräch über ihre Erlebnisse in diesem Jahr zusammen mit ihrem Ehemann führen:

Ich habe in Dresden meine Solidarität mit Martin Sellner bezüglich der ungerechten Behandlung durch die Sicherheitsbehörden unterstrichen, was durch den Gerichtsbeschluss aus Graz auch noch bestätigt wird. Außerdem forderte ich angesichts der Hochsicherheitstrakte um unsere Weihnachtsmärkte, dass die verantwortlichen Politiker uns nicht zubetonieren, sondern sich vielmehr um die Ursachen des Terrors kümmern sollten. Was sie bisher hartnäckig verweigern. Zudem interessieren uns bei den vielen Messerattacken, Gewaltverbrechen und Terror-Anschlägen nicht die Pässe der Täter, sondern ihre Herkunft. Ein weiteres Thema war das 100-Moscheen Projekt der Ahmadiyya, die sich seit einiger Zeit speziell auch den Osten für ihre Unterwanderung vorgenommen haben:

Gernot Tegetmeyer, Teamleiter von Pegida Mittelfranken, sprach Martin Sellner auch seine Solidarität aus und kritisierte die immer schlimmer werdenden Zustände in der Folge der unkontrollierten Massenmigration:

Weitere Reden kamen von Christoph Berndt, Andi Hoffnung und natürlich den Lokalmatadoren Ines, Wolfgang Taufkirch und Siegfried Daebritz. Lutz Bachmann streute als Moderator zwischen den Reden seine Beiträge ein.

Im Februar steht die 200. Veranstaltung von Pegida Dresden an. Damit wird die am längsten zusammenhängend agierende Bürgerbewegung in der Geschichte Europas einen weiteren Meilenstein setzen.


Michael Stürzenberger
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PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Video: Pegida-Weihnachtsliedersingen mit Stürzenberger und Sellner

Traditionell findet der Jahresabschluss der größten patriotischen Bürgerbewegung Europas mit der insgesamt 197. Veranstaltung im besinnlichen und weihnachtlichen, leider aber auch regnerischen Rahmen statt. Unter anderem als Redner mit dabei sind heute der Chef der österreichischen Identitären, Martin Sellner, und PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger. Seien Sie ab 14 Uhr beim feierlichen PEGIDA-Weihnachtsliedersingen mit dabei – auf der Straße oder im Livestream!




Video: 196. Pegida vom Wiener Platz in Dresden

Zum 196. Mal geht Europas größte aktive Bürgerbewegung, Pegida, heute Abend in Dresden auf die Straße. Dabei wird sich Mitorganisator Wolfgang Taufkirch noch einmal mit der Rede von Angela Merkel bei der Haushaltsdebatte am Mittwoch befassen, in der sie wortwörtlich sagte: „Die Meinungsfreiheit kennt Grenzen.“ Pegida-Gründer Lutz Bachmann wird sich ausführlich mit der neuen SPD-Spitze Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans befassen und auch nochmal den gewonnen Prozess gegen die Schlepperorganisation „Lifeline“ Revue passieren lassen (PI-NEWS berichtete). Um 18:40 Uhr gehts mit dem Livestream los – wir wünschen wie immer viel Spaß beim Zuschauen!




Lifeline verliert Prozess gegen Pegida

Die privaten „Seenotretter“ von der Dresdner Organisation „Mission Lifeline“ dürfen „Schlepperorganisation“ genannt werden. Das hat das Landgericht Dresden am 22.11.2019 bestätigt, wie jetzt bekannt wurde.

Die Anwälte von Mission Lifeline – man hats ja offensichtlich dicke – hatten den Vorsitzenden von Pediga e.V., Lutz Bachmann, sowie den Pegida Förderverein e.V. auf Zahlung eines jeweiligen Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 verklagt.  Die Schlepperorganisation war der Ansicht, dass Pegida gegen eine Unterlassungserklärung verstoßen hatte.

Demnach war Pegida im Februar 2019 vom Landgericht die Zahlung eines Ordnungsgeldes angedroht worden, soweit sie Mission Lifeline „kriminell agierende, private Schlepperorganisation“ bzw. „Gesetzesbrecher“ nennt.

Die mit einem Schiff auf Malta seit langem festsitzende Schlepperorganisation sah sich nun in ihren Rechten aufgrund eines Pegida-Postes verletzt. Das Landgericht sah das anders: Es sieht keine Verletzungshandlung seitens Pegida, da die „beschreibenden Adjektive in der Äußerung fehlen“.

Bereits im Sommer 2018 hatte im Übrigen das Oberlandesgericht Dresden ein Landgerichtsurteil kassiert und grundsätzlich entschieden, dass die Bezeichnung von Seenotrettern als „Schlepper“  keine Schmähkritik ist, sondern zur freien Meinungsäußerung gehört.

Soweit Mission Lifeline als Schlepperorganisation betitelt wird, sieht das Landgericht keine Verletzungshandlung im Rahmen der Unterlassungsverpflichtung. Mit anderen Worten: Mission Lifeline darf man Schlepperorganisation nennen.

Außerdem muss Mission Lifeline die Kosten des Verfahrens tragen. Bekannt ist, dass Lifeline, dessen Kapitän Claus-Peter Reisch in Malta vor Gericht steht,  u.a. von der katholischen Kirche mit Spendengeldern unterstützt wird. (RB)




Video: 195. Pegida Dresden

An diesem Montag um 18.45 Uhr ist es wieder: Die Mutter aller Pegidas, nämlich die aus Dresden, trifft sich zum 195. Mal am Wiener Platz in der Nähe des Hauptbahnhofs. Zwei Tage vorher fand im Rahmen der „Widerstandsachse Mitteldeutschland“ am Stadtbrunnen in Cottbus eine Demonstration von „Zukunft Heimat“ mit Dr. Christoph Berndt statt (Video hier). Wir wünschen gute Unterhaltung!




Video: 194. Pegida aus Dresden

Zwei Wochen nach der großen Jubiläums-Kundgebung zum fünfjährigen Bestehen von Pegida findet heute ab 18:45 Uhr wieder eine „reguläre“ Pegida-Veranstaltung an der Frauenkirche in Dresden statt. Ohne etwas vorwegzunehmen darf damit gerechnet werden, dass das Ausrufen des „Nazi-Notstands“ in Dresden vor einigen Tagen (PI-NEWS berichtete) sicherlich eines der Themen in den Reden von Lutz Bachmann, Siggi Däbritz und Wolfgang Taufkirch sein wird. Wir wünschen wie immer gute Unterhaltung!




Video: Fünf Jahre Pegida Dresden!

Auf den Tag genau steht Pegida am heutigen 20. Oktober 2019 fünf Jahre lang auf der Straße. Die meist wöchentlich stattfindenden friedlichen und gewaltfreien Demonstrationen werden über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus wahrgenommen.

Es bedeutet aber auch gleichzeitig fünf Jahre Kampf gegen das Jahrzehnte gewachsene Establishment, das sich hemmungslos und skrupellos der Medien bedient, um einen Mainstream herauszuarbeiten, egal wie falsch und verlogen er sich darstellt.

Fünf Jahre kämpft Pegida und steht wie der Fels in der Brandung. Pegida ist der Leuchtturm im Osten, der das patriotische Fundament unserer Gesellschaft dort verteidigt, wo der einzelne wenig, eine große Anzahl von Menschen aber viel bewirken: auf der Straße.

Fünf Jahre Kampf mit der regelmäßigen Unterstützung tausender Patrioten draußen auf der Straße und Abertausenden im Hintergrund, die die Spaziergänge verfolgen.

Dresden zeigt wie’s geht!

Pegida feiert diesen Jahrestag als Zeichen patriotischen Durchhaltevermögens und wird damit zur größten zeitlich zusammenhängend aktiven Bürgerbewegung weltweit.

Natürlich wäre das nicht möglich ohne enge Vernetzung und Zusammenarbeit mit gleichgesinnten nationalen und internationalen Bewegungen, Protagonisten oder Parteien.

Deswegen begrüsst das Pegida-Team um Lutz Bachmann, Siggi Däbritz und Wolfgang Taufkirch heute Gäste aus den europäischen Nachbarländern Tschechien, Österreich, Italien und Belgien mit Redebeiträgen von Martin Sellner und dem Nachfolger von Philip de Winter als Fraktionsvorsitzender von Vlaams Belang im Stadtrat von Antwerpen, Sam van Rooy.

Genau so freut sich das Pegida-Team auf die nationalen Gäste von EinProzent, der Identitären Bewegung und dem PEGIDA-Dresden-Ableger Nürnberg (Gernot Tegetmeyer und Rico) sowie PI-NEWS mit Michael Stürzenberger.

Selbstverständlich wird Alex Malenki  von „laut gedacht“ mit dabei sein und Kay Alexander Naggert spielt Ruhrpott Roulette.

Und last but not least ist Zukunft Heimat mit dabei, mit denen Pegida die Achse in Mitteldeutschland bildet und mit Christoph Berndt ein Patriot der Straße im Brandenburger Landtag sitzt.

Pegida will heute feiern, aber dabei nicht vergessen, warum die Bürgerbewegung in den letzten Jahren so groß wurde. 30 Jahre nach dem Mauerfall ist Deutschland und ganz Europa gespalten wie nie zuvor, es werden Gräben gezogen zwischen Ost und West, Links und Rechts, Arm und Reich und zuletzt auch Jung und Alt.

Schuld daran ist eine Politik, die Recht und Gerechtigkeit längst gegen Posten und Positionen eingetauscht hat, dazu ein EU-Apparat, der die „Hängengebliebenen“ auffängt und versorgt.

Heute ab 14 Uhr überträgt Pegida die Jubiläumskundgebung auf dem Neumarkt LIVE über Youtube und Facebook – wir binden den Stream rechtzeitig in diesen Beitrag ein!




Video: 192. Pegida vom Neumarkt in Dresden

Zum 192. Mal geht Europas größte aktive Bürgerbewegung PEGIDA am Montag Abend in Dresden auf die Straße. Die Kundgebungspause nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen endet gerade, als die Wahlverlierer der NED* das Ende der Sondierung und damit eine wahrscheinliche Koalition unter der Beteiligung bedeutungsloser Kleinstparteien in Sachsen verkündet haben.

Nur: wie sicher ist es, dass Kretschmer wieder vom Landtag als Ministerpräsident bestätigt wird?

Vier Wackelkandidaten aus der NED könnten einen Ministerpräsident Kretschmer verhindern, es bleibt also spannend, ob ihm der gleiche Abgang wie 2005 Heide Simonis in Schleswig-Holstein blüht.

Die PEGIDA-Veranstaltung wird diesmal eingerahmt von der Volksliedertafel Dresden, die ab 17.30 Uhr einen Festakt zum Erntedank mit Gesang und Tanz präsentieren.

Als Gastredner begrüsst das PEGIDA-Team um Wolfgang Taufkirch, Lutz Bachmann und Siggi Däbritz heute wieder trotz schwerer Krankheit den patriotischen AfD-Abgeordneten Prof. Dr. Heiko Hessenkemper.


*NED: Neue Einheitspartei Deutschlands




Video: 191. Pegida aus Dresden – Tag Eins nach der Wahl

Einen Tag nach den beiden Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen geht heute Abend Europas größte aktive Bürgerbewegung PEGIDA wieder in Dresden auf die Straße. In den Reden des Orga-Teams wird es vornehmlich um den Ausgang gehen. Genau jetzt ist es wichtig, auf der Straße zu sein und sich mit PEGIDA gegen die neue Einheitsfront der Altparteien, die sich in Brandenburg und Sachsen formiert, zu stellen. Wie gewohnt wird die Kundgebung vom Wiener Platz Dresden ab 18:40 Uhr gestreamt und hier bei PI-NEWS geteilt.




„EinProzent“ startet Kampagne zu den Landtagswahlen im Osten

Bei der 190. Pegida-Kundgebung am 26. August (PI-NEWS berichtete) stellte Philip Stein den Dresdnern die neue Kampagne seines patriotischen Vereins „Ein Prozent“ zu den Landtagswahlen am 1. September in Sachsen und Brandenburg vor. Er erhielt für seine Initiative großen Applaus bei den Zuhörern, wir dokumentieren seine Rede deshalb hier noch einmal als Video und Redetext mit den entsprechenden Verlinkungen.

Etwas mehr als zwei Jahre sind vergangen, seit ich das letzte Mal als Redner auf dieser Bühne stehen durfte. Damals, im März 2017, habe ich ein Versprechen abgegeben: nämlich dass unsere Bürgerinitiative „Ein Prozent“ nicht eher ruhen wird, bis die Zerstörung unserer Heimat abgewendet und die Verantwortlichen abgetreten sind.

Ich freue mich, dieses Versprechen heute vor euch einlösen zu können. Denn ganz gleich, welche Repressionen uns widerfahren sind und welche Diffamierungen uns entgegengeschleudert wurden – wir sind standhaft geblieben und geben unseren Widerstand auch heute nicht auf!

Was wir unter Heimat verstehen, brauche ich auch zwei Jahre später nicht erklären. Wir alle wissen, was das Eigene ausmacht, warum wir Montag für Montag hier stehen, am Arbeitsplatz und selbst innerhalb der Familie heftige Diskussionen führen, die nicht selten zum Bruch mit liebgewonnenen Menschen geführt haben. Uns geht es darum, zu bewahren, wofür unsere Väter, Großväter und etliche Generationen zuvor täglich ihre Kraft und ihre Leidenschaft gaben. Wir haben nicht vergessen, woher wir kommen und wohin wir wollen.

Wenn andere von Heimat sprechen, dann meinen sie hingegen Wirtschaftsstandorte. Sie sprechen von Heimat, doch haben konstruierte Multikulti-Städte im Kopf. Sie sprechen von Sicherheit und Zukunft, doch planen bereits ein farbenfrohes Utopia, in dem Herkunft und Kultur keine Rolle mehr spielen.

Michael Kretschmer und seine CDU haben die Heimat ebenfalls für sich entdeckt. Doch wofür diese Damen und Herren stehen, das wissen wir genau: Masseneinwanderung, Kriminalität, Verleugnung des Eigenen, Finanzaffären und elitären Habitus. Die Wahl der Farbe Grün für den eigenen Wahlkampf hätte besser kaum gewählt werden können. Denn während in Dresden die Mieten steigen, die Asylkrise auch in Sachsen keineswegs überwunden ist und die einzigen Zukunftskonzepte auf 1000 neuen Polizisten beruhen, nutzt Kretschmer den Begriff der Heimat schamlos für seinen scheinheiligen Wahlkampf.

Die Sponsoring-Affäre zeigte, wessen Geistes Kind Kretschmer und seine CDU-Genossen sind. Gegen teures Geld wurden Wahlkampfveranstaltungen zu Werbeplattformen für private Unternehmen. Anstatt sich um das Wohl der Bürger und die Zukunft Sachsens zu kümmern, geht es der Union um reinen Machterhalt. Der Versuch Kretschmers, die berechtigte Wut der Sachsen für seine Zwecke zu missbrauchen, ist schamlos und zum Scheitern verurteilt. Denn die Sachsen wissen, wie es sich anfühlt, von den abgehobenen Eliten belogen zu werden. Nur dem Fleiß und der Disziplin der Sachsen ist es zu verdanken, dass der Freistaat trotz der miserablen CDU-Regierung heute wirtschaftlich stabil ist.

Die CDU ist der Totengräber Sachsens!

Wir von „Ein Prozent“ wollen diesem Treiben nicht tatenlos zusehen – und haben daher die größte Kampagne seit Gründung unserer Bürgerinitiative aus dem Boden gestampft. Über 300 Großflächenplakate hängen seit Dienstag in den Städten und Orten in Sachsen und Brandenburg. Chemnitz, Leipzig, Dresden, Zwickau, Potsdam, Cottbus – aber auch Delitzsch, Crimmitschau, Plauen, Eberswalde, Schwedt oder Vetschau. In über 100 Orten transportieren unsere Großplakate vor allem eine Nachricht: Wir leisten Widerstand gegen die Zerstörung unserer Heimat. Und wir sind viele und wir sind stark!

Auf unseren Plakaten prangt groß eine Nachricht: „Wahlbeobachter werden! Damit deine Stimme nicht für die Tonne ist!“ Ein aktueller Fall aus Brandenburg zeigt erneut, wie wichtig die Kontrolle der Auszählungen ist. Denn der Wahlfälscher, dessen Herz nach eigener Aussage „links schlägt“, hat folgenden Satz zu Protokoll gegeben: „Keiner hat mich kontrolliert. Dann habe ich einfach ein paar blaue Stimmen grün gemacht“. In welche Richtung Wahlbetrug funktioniert und zu wessen Lasten sie geht, das hat die Vergangenheit zu Genüge gezeigt. Die Wahlbeobachtung von „Ein Prozent“ hat nicht nur tausende Stimmen, sondern auch einige Mandate gerettet. Wir reden nicht nur, wir decken auf.

Daher will ich euch aufrufen: Werdet Wahlbeobachter, kontrolliert die Auszählung der Stimmen und nutzt euer Recht, als Bürger den demokratischen Prozess zu überwachen. Der Nachweis der Wahlfälschung hat die Oppositionsbewegung in der DDR gestärkt und wird als Initialzündung für die Montagsdemonstrationen angesehen. Und auch wir begreifen unsere Wahlbeobachtung vor allem als Recht der kritischen Opposition, den Mächtigen auf die Finger zu schauen und Jedermann zu zeigen, dass wir sehenden Auges in die Zukunft gehen!

Doch damit nicht genug. In 61 Städten werden im Rahmen unserer Kampagne zudem fast 2.000 Plakate aufgehangen, die mit einem zusätzlichen Motiv, einer provokanten Karikatur, verdeutlichen sollen, dass die Asylkrise für viele Menschen noch nicht vorüber ist und den Alltag längst erreicht hat. Mit unseren Plakaten wollen wir ein unübersehbares Zeichen setzen – in eurer Nachbarschaft, an der Straßenbahnhaltestelle, auf dem Weg zur Arbeit und in den Innenstädten dieser Republik. Wir sind hier, wir sind stark und wir setzen den Startschuss für die Wende!

Ergänzt wird die Plakatierung durch einen Radiospot, der 110 Mal zu hören sein wird und ebenfalls seit Dienstag läuft.

https://www.facebook.com/einprozentfuerunserland/videos/1337484039747958/

Zeitungsanzeigen werden 140.000 Haushalte erreichen, 200.000 neue Drucksachen stehen bereit und zahlreiche weitere Aktionen werden von uns in den nächsten Tagen präsentiert. Alles können wir heute noch nicht verraten. Doch wir haben uns vorgenommen, jeden Tag eine neue Überraschung zu präsentieren! Für die Etablierten wird es eine unangenehme Woche.

Wir haben rund 100.000 Euro in die Hand genommen und so die größte Kampagne auf die Beine gestellt, die eine patriotische Initiative je organisierte.

Denn in Wahlkampfphasen wird von den Parteien gerne suggeriert, mit dem richtigen Kreuz auf dem Wahlzettel sei die Bürgerpflicht erledigt, die Wende womöglich eingeläutet und der Politik Genüge getan. Doch wir alle wissen: Die Krise ist nicht vorbei – und sie wird auch nach den „Ostwahlen“ nicht vorbei sein.

Wir von „Ein Prozent“ wollen mit unserer Kampagne klar machen, dass eine politische Wende in Deutschland nur mit einem starken patriotischen Vor- und Umfeld möglich ist. Es braucht uns, es braucht euch, und es braucht viele weitere Initiativen, die das Parlament ergänzen und notfalls korrigieren.

Dabei haben wir den Vorteil, nicht an die Spielregeln der Parteien gebunden zu sein. Wir sind ausschließlich den Patrioten und Bürgern dieses Landes verpflichtet! Daher präsentieren wir unsere Kampagne auch heute bei PEGIDA und nicht während einer schicken Pressekonferenz oder in einem Parteibüro. Es ist mir und meiner ganzen Mannschaft sehr wichtig, heute hier zu sein und unsere Kampagne zunächst jenen zu präsentieren, die Woche um Woche für unser Land Gesicht zeigen. Vielen Dank!

Als finanzkräftige, weit vernetzte und reichweitenstarke Bewegung sorgen wir von „Ein Prozent“ dafür, dass die Interessen der Patrioten, die viel Hoffnung in ihr alternatives Kreuz auf dem Wahlzettel setzen, in den Parlamenten Gehör finden. Das heißt konkret: kritisieren, einwirken, Gespräche führen und notfalls in Opposition gehen und Fundamentales zurückerobern. Unsere Kampagne ist ein Zeichen, stellvertretendes Symbol eines vielfältigen und großen Mosaiks, jedoch kein Angriff auf alternative Parteistrukturen. Jeder auf seinem Platz – doch alle in die gleiche Richtung. Wir haben diesen Grundsatz begriffen und verinnerlicht. Wer Deutschland retten will, muss sich breit aufstellen. Viele Wege führen nach Berlin!

Abschließend, liebe Freunde, will ich ein Zitat des großen Schriftstellers Tolkien mit euch teilen. Denn dieses Zitat verdeutlicht mir immer wieder, warum ich hier oben stehe: „Treulos ist, wer Lebewohl sagt, wenn die Straße dunkel wird.“




Video: 189. Pegida mit dem AfD-Abgeordneten Heiko Heßenkemper

Zum 189. mal geht Europas größte aktive Bürgerbewegung am Montag Abend in Dresden auf die Straße.

Drei ostdeutsche Bundesländer stehen unmittelbar vor der Wahl, die Laternenpfähle werden dekoriert und Schlagworte fordern zur Bekreuzigung in der Wahlkabine auf. Neue Stärken und das Versprechen, vieles anders, besser oder erfolgreicher zu gestalten, sollen den Wähler überzeugen, seine Stimme an eine bestimmte Partei zu geben.

Der normale Wähler ist fast etwas überfordert und fragt sich, warum haben sie es nicht längst getan? Große versprechen VOR der Wahl, Erinnerungslücken DANACH.

Die Menschen auf der Straße wissen, dass wir eine grundlegende Veränderung brauchen, vielleicht sogar einen demokratischen Systemwechsel, der uns einflußreicher und damit die Politik steuerbarer macht. Vorbei sollen die Zeiten sein, in denen permanent Politik gegen die mehrheitliche Meinung des Volkes gemacht wird.

Eine Veränderung ruft wie immer Verlierer und Gewinner hervor. Warum sollen die Menschen eines ganzen Volkes nicht einmal zusammen gewinnen?

Interessante Reden zu interessanten Themen stehen heute auf dem Programm.

Darüber hinaus freut sich das Pegida-Orga-Team auf einen Gastredner, den AfD-Bundestagsabgeordenten Prof. Dr. Heiko Heßenkemper, der den Bezug zu PEGIDA und zur Straße nie verloren hat. Sein Thema: Deutschland vor dem Aufprall.

Wie gewohnt überträgt Pegida die Direktübertragung vom Altmarkt Dresden, PI-NEWS bettet den Stream-Code rechtzeitig hier ein.

Weitere Informationen zu PEGIDA, Infos oder Reden gibt es unter:

  • https://www.facebook.com/pegidaevofficial/ (Offizielle Facebook-Seite PEGIDA Dresden)
  • https://www.facebook.com/PegidaSigi/ (Facebook Siegfried Däbritz)
  • www.t.me/pegidaoriginal (Offizielle Telegram-Seite PEGIDA Dresden
  • www.t.me/lutzbachmann (Telegram Lutz Bachmann)
  • https://vk.com/pegidaoriginal (Offizielle VK-Seite PEGIDA Dresden)
  • https://vk.com/lutzbachmann (VK Lutz Bachmann)
  • https://vk.com/taufkirch (VK Wolfgang Taufkirch)



Video aus Südtirol: „Genießen Sie Ihren Urlaub, Frau Merkel?“

Angela Merkel ist nach einjähriger Pause nach Sulden zurückgekehrt, wo sie seit mehreren Jahren nach der Eröffnung der Wagner-Festspiele in Bayreuth ihren Sommerurlaub mit Ehemann Joachim Sauer verbringt. Dort hat ihr jetzt Ignaz Bearth einen Spontanbesuch abgestattet…




Video: PEGIDA Dresden vom 29.7.2019

Auch gestern gab‘s Pegida aus Dresden. Natürlich war auch dort der Kindsmord am Frankfurter Hauptbahnhof Thema. Aus technischen Gründen konnten wir den Livestream gestern nicht einbinden und reichen das komplette Video der Veranstaltung nun nach.




Stürzenberger live über absurdes Urteil vom Amtsgericht Fürth

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Update: Jetzt mit Details einer weiteren Skandal-Verhandlung! Am Freitag Vormittag spielte sich vor dem Amtsgericht Fürth die nächste Gerichtsposse ab: Zur Anklage kam die Kennzeichen-Abdeckung unseres Kundgebungsfahrzeuges während der Pegida-Veranstaltung am 13.7.2018 in Fürth. Um zu verhindern, dass Linksextreme das Kennzeichen abfotografieren und dann an gewalttätige Antifa-Sturmtruppen weitergeben, die immer wieder Fahrzeuge von Patrioten zerstören, hatten wir an dem KFZ, das in einem von Absperrgittern umzäunten isolierten Bereich stand, die Kennzeichen mit Pappschildern verdeckt.

Die Staatsanwältin forderte für dieses „unerhörte Vergehen“ allen Ernstes vier Monate Gefängnisstrafe (!) auf Bewährung und 1500 Geldbuße. Es wird immer absurder, was Islamkritikern vor Gerichten widerfährt. Im Gespräch mit dem Digitalen Chronisten (Video oben) berichte ich, was sich noch weitere abstruse Dinge vor Gericht abspielten. Es waren eine Menge.

So gab es bei dieser absoluten Gerichtsfarce im SPD-regierten Fürth mal wieder eine erniedrigende Drangsalierung der Prozessbesucher. Sie mussten vor dem Sitzungssaal eine zweite Kontrolle über sich ergehen lassen und ihre Handys sowie weitere Gegenstände abgeben. Unter den Augen von einem halben Dutzend Polizisten wurden auch noch ihre Ausweise kopiert. Es herrschten Zustände wie bei einer Verhandlung mit einem Schwerverbrecher. Um was ging es doch gleich? Richtig, um die Abdeckung eines KFZ-Kennzeichens zum Schutz vor Linksextremisten.

Und um eine angebliche „Beleidigung“ während des Pegida-Spaziergangs. Als sich die moslemische Zeugin und Anzeigenerstatterin aber im Gerichtssaal das Video dieses Spaziergangs ansah, musste sie erkennen, dass sie etwas gravierend falsch verstanden hatte und zog ihre Anzeige zurück. Sie war übrigens vom Anmelder der linken Gegendemo, der uns mit seinem Fahrrad den gesamten Spaziergang „begleitet“ hatte und uns auch mit der Diffamierung „Rassisten“ bedacht hatte, dazu angestiftet worden, mich anzuzeigen.

Übrig blieb dann noch die Sache mit dem Kennzeichen. Ein bei der Kundgebung anwesender Polizist sagte im Zeugenstand aus, dass für ihn die Abdeckung klar eine Schutzmaßnahme war, so dass er vor Ort sich nicht weiter darum kümmerte. Aber der ihm übergeordnete Zugführer habe dies zur Anzeige gebracht.

Ich legte die Fotos des zerstörten VW-Busses von Gernot Tegetmeyer vor, dem einen Tag vor Heilig Abend 2016 in Fürth alle vier Reifen zerstochen und Bitumen über die Motorhaube ausgekippt wurde, so dass es auch in den Motorraum floss. Daneben Fotos des abgebrannten Autos des Pegida-Teamleiters aus Duisburg, des demolierten eines weiteren Mitarbeiters in Duisburg und eines abgefackelten Busses in München. Von zerstörten Autos von AfD-Mitgliedern brauchen wir erst gar nicht anfangen zu reden, unsere Schutzmaßnahme war daher absolut berechtigt.

Die Staatsanwältin führte in ihrem Plädoyer dann auch aus, dass unser Motiv klar der eigene Schutz war. Ich dachte, wunderbar, endlich wird auch von der Staatsanwaltschaft der Sachverhalt objektiv gewertet. Aber weit gefehlt: Es sei trotzdem ein „Kennzeichen-Missbrauch“ und sie forderte dafür tatsächlich vier Monate Haft (!) auf Bewährung und 1500 Euro Geldbuße. Und sie meinte ernsthaft, dass wir, wenn wir unser Fahrzeug hätten schützen wollten, es woanders parken und dann unsere Materialien mit der U-Bahn hertransportieren können. Ich dachte, hier läuft eine Folge von „Versteckte Kamera“ und gleich kommt der lachende Regisseur in den Gerichtssaal. Aber dem war nicht so. Es war die nackte und erschütternde Realität.

Um es nochmal zu dokumentieren: Es handelt sich um das Verdecken des Kennzeichens unseres Fahrzeugs im geparkten Zustand in einer abgesperrten Kundgebungsfläche. Unser Kennzeichen war ohnehin der Polizei als Kundgebungsfahrzeug gemeldet. Bevor wir losfuhren und wieder am Straßenverkehr teilnahmen, entfernten wir das Pappschild. Es gab also keinerlei Grund für eine Verurteilung. Hier das Foto aus der Akte:

Die Richterin zog sich eine Viertelstunde zur Urteilsfindung zurück. Als sie dann zurückkam, meinte sie, wir müssten noch auf den Pressesprecher des Amtsgerichtes warten. Er wollte wohl live mitschreiben, um es dann gleich darauf triumphierend der mittelfränkischen Links-Presse melden zu können: Dass Stürzenberger verurteilt wurde. Und so kam es dann auch: Die Richterin erklärte mich „schuldig“ und verdonnerte mich zu 60 Tagessätzen à 30 Euro, also insgesamt 1800 Euro. Immerhin ohne Haftandrohung. Man muss mittlerweile ja schon froh sein, wenn man aus dem Gerichtssaal nicht gleich verhaftet und ins Gefängnis geschmissen wird.

Wir legen natürlich auch hier, wie am Dienstag vor dem Münchner Amtsgericht, Berufung ein und gehen bis zur letzten Instanz, um unser Recht zu bekommen. Wobei es aber offensichtlich immer schwerer wird, objektiv urteilende Richter zu bekommen. Es ist wohl hinter den Kulissen die Parole ausgegeben worden, Stürzenberger zu verurteilen, koste es, was es wolle. Selbst wenn es auch die Gerechtigkeit kostet. Hier mein Kommentar direkt nach der Urteilsverkündung:

Die Linken in Fürth haben sich aber mit dieser gerichtlichen Drangsalierung keinen Gefallen getan, denn die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) plant als Reaktion darauf bereits eine kräftige Kundgebung in dieser roten Hochburg, um den Bürgern auch hier die Aufklärung über den brandgefährlichen Politischen Islam näherzubringen.


Michael Stürzenberger
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PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.