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Lieber Journalist, warum versagst du so?

Bad eyeDu bist ganz empört über den „dummen“ Film des „rechtspopulistischen“ Geert Wilders? Was Wilders „unfair“ zusammengeschnitten hat, sind nur Extreme? Der normale Islam ist nicht so – normale islamische Staaten sind nicht so? Wie sind normale islamische Länder? Sind sie wie die Türkei?

Nein, sie sind nicht wie die Türkei. Die Türkei ist (noch) kein islamischer Staat. Welche Länder sind normale islamische Staaten? Es gibt da ein Land, dessen Name die Sehnsucht jedes gläubigen Moslems weckt. Das Land Mekkas, das Pilgerziel. Ja, lieber Journalist, Saudi-Arabien ist ein ganz normaler islamischer Staat. In diesem Staat werden regelmäßig Frauen zu Tode gesteinigt, die den Fehler begingen, sich vergewaltigen zu lassen. Das weißt du doch, oder nicht? Ich weiß, dass du es weißt. Man kann nicht sein Leben neben dem Ticker verbringen und das nicht wissen. Auch das Abknipsen von Händen, Füßen und Köpfen ist in Saudi-Arabien an der Tagesordnung. Nicht durch extremistische Terroristen werden diese Taten begangen, sondern durch die Vertreter des Gottesstaates selbst. Unter dem frenetischen Beifall ganz normaler Moslems. Weil es Allah, weil es der Koran, weil es der Islam so will.

Nun – wie ist es mit dem Iran? Ist der Iran ein ganz normaler islamischer Staat? Er ist nicht nur ein ganz normaler islamischer Staat, er ist in den Augen sehr vieler Muslime ein Ideal. Dort wird in diesen Tagen ein Gesetz in das sogenannte Parlament eingebracht, das die Abkehr vom Islam unter die Todesstrafe stellt. Bei Frauen kann die Strafe in lebenslange Haft umgewandelt werden. Es ist das Land, in dem unentwegt Menschen an Baumaschinen aufgehängt werden, weil man sie für homosexuell hält. Das ist der ganz normale Islam, nicht das Extrem. Und wo ist dein Einsatz für diese Menschen, lieber Journalist? Alles, was ich gesagt habe, ist wahr. Ich weiß es und du weißt es. Aber diese Dinge stören dich wenig. Dich stört, dass ich es ausgesprochen habe. Lieber Journalist, du machst mich ganz traurig. Eines Tages werden sich deine Kinder für dich schämen.

(Gastbeitrag von H.R.)




„Islamfeindlichkeit“ treibt Muslime in den Islam

Weil wir Deutschen die Muslime so arg ablehnen, wenden die sich zur Strafe erst recht dem Islam zu, so die weinerliche Anklageschrift einer türkischstämmigen Muslima auf SpOn. Seit sie auf einer Informationsveranstaltung von Moscheegegnern war und kritische Fragen und Besorgnis in typisch islamischer Unfähigkeit zur Selbstkritik beleidigt als Hass und Ablehnung interpretierte, hat sie den Islam erst richtig lieb gewonnen. Mehr über die gemeinen Deutschen hier.

(Spürnasen: Goldfasan, Felix Sch. und Fenris)




Narrenfreiheit für Gewalttäter

Systematisch werden jugendliche Gewalttäter mit Samtpfötchen angefasst. Dies geht aus einem vertraulichen Bericht einer bundesweiten Arbeitsgruppe zur inneren Sicherheit hervor. Einfache Körperverletzung zählt übrigens nicht zu den Gewalttaten, sondern Delikte wie schwere Körperverletzung, Totschlag und Raub. Und selbst dafür erfahren nicht einmal 30% der Täter überhaupt eine staatliche Reaktion. Schwarzfahrer haben es da ungleich schwerer.

(Spürnase: Voltaire und RDNZL)




Schon wieder Brandanschlag

pappnase.jpgDauernd versuchen die Deutschen, Türken zu verbrennen. In Backnang (Baden-Württemberg) wurde im Eingangsbereich eines von Türken bewohnten Hauses ein Kinderwagen in Brand gesetzt. Zuvor hatten die Täter offenbar die Fassade des Hauses im Innenhof beschmiert, wobei sie, um ihre rechtsradikale Gesinnung zu verschleiern, die Hakenkreuze falsch herum gemalt haben. Ein leicht zu durchschauender Trick, denn die zugehörige Inschrift – mehrere Meter breit – zeigt deutlich, dass es sich nur um Deutsche handeln kann: „Jetst alle sterben!“ (Spürnase: Kümmeltürke)




Rechtsextremist an der Spitze deutscher Muslime

laterne.jpgBeim Koordinierungsrat der Muslime, der offiziell von Minister Schäuble anerkannten Interessenvertretung deutscher Rechtgläubiger, wechselt der Vorsitz nach dem Rotationsprinzip. Das ist praktisch, denn so kommen auch die Radikalen in Führungspositionen, ohne dass jemand die Frage stellen könnte, wer sie gewählt hat und wieviele der großen Mehrheit friedlicher und integrationswilliger Moslems sie eigentlich vertreten.

Vermutlich eine peinlich große Menge, denn die Milli Görüs, auf deren Ticket Ali Kizilkaya in den Rat kam, den er jetzt als Vorsitzender vertritt, ist die größte türkische Organisation im Lande. Wegen „islamistischer“ – also den Lehren des Koran entsprechender – Bestrebungen, extremen türkischen Nationalismus und der Befürwortung von Gewalt zur Durchsetzung religiös-politischer Ziele wird die gleichzeitig größte rechtsextremistische Vereinigung Deutschlands vom Verfassungsschutz beobachtet. Die Welt berichtet:

Er könnte ein Musterbeispiel für gelungene Integration abgeben: Ali Kizilkaya, der vom 29. März an für ein halbes Jahr Sprecher des Koordinierungsrats der Muslime ist, spricht ein gepflegtes Deutsch und nennt Deutschland seine Heimat, auch wenn er nicht immer den Eindruck habe, „dass meine Heimat mich liebt“. Zudem kennt er sich als Politikwissenschaftler mit den deutschen Gesetzen bestens aus. Den „Säkularismus“ will er „nicht infrage stellen“.

Dass dem 1963 im türkischen Kayseri geborenen und seit 1972 in Bremen aufgewachsenen Kizilkaya dennoch großes Misstrauen entgegenschlägt, hat mit seiner Verortung und Funktion in der heterogenen muslimischen Community zu tun. Kizilkaya ist seit 2002 Vorsitzender des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland. In der schätzungsweise zwischen 60.000 und 70.000 Mitglieder starken Organisation gilt nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes die türkische Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) als dominierende Kraft, und der eloquente Kizilkaya war einst deren Generalsekretär.

Er steht, wie er WELT ONLINE sagte, zu seiner Mitgliedschaft. Als Vorsitzender des Islamrats vertrete er aber nicht einseitig die Interessen einer Mitgliedsorganisation: „Ich vergleiche das mit dem DGB, wo die IG Metall eine starke Teilgewerkschaft ist. Der DGB aber muss DGB-Politik vertreten.“

Der IGMG werden islamistische Tendenzen, ein spezifischer türkischer Nationalismus und ein ungeklärtes Verhältnis zur Gewalt als Mittel zur Durchsetzung ihrer politisch-ideologischen Ziele vorgeworfen. Ali Kizilkaya hingegen nimmt Milli Görüs in Schutz. Da sei intern einiges in Bewegung. Die junge Führungsriege habe mit den „Hardlinern der ersten Generation“ nichts mehr zu schaffen. Bei extremistischen oder antisemitischen Bekundungen handele es sich um „Einzelfälle“. Milli Görüs sei weder verfassungsfeindlich, noch befürwortete die Organisation Gewalt. Die Beobachtung der Organisation durch den Verfassungsschutz schade somit der Integration.

Überhaupt spielt das Schlagwort Integration in den öffentlichen Stellungnahmen Kizilkayas eine entscheidende Rolle. Jede Moschee, die in Deutschland gebaut wird, ist für ihn ein Zeichen der Integration, „weil sie den Abschied vom Provisorium“ bedeute. Wer Kizilkaya in seinem kargen Büro im Kölner Kleine-Leute-Viertel Nippes besucht, bekommt als Standardsatz zu hören: „Es ist hierzulande leichter, ein Atomkraftwerk zu bauen als eine Moschee.“

Die Aufregung um die Rede des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan im Februar in Köln kann der Islamratsvorsitzende „nicht verstehen“. Assimilation abzulehnen stehe doch nicht im Gegensatz zu Integration, im Gegenteil. In der Kopftuchfrage hat Kizilkaya eine feste Position: Das Tragen dieses Kleidungsstücks entspreche einem „religiösen Gebot“. Dies könne nicht nach Land und Ort relativiert werden. Den Koran hält er mit der deutschen Verfassung für vereinbar. Das Grundgesetz muss nach seinem Verständnis für die Muslime in Deutschland der „alleinige Maßstab“ sein, der Formel von einer „deutschen Leitkultur“, wie sie unter anderem in der Islamkonferenz von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble diskutiert wurde, vermag er nichts abzugewinnen.

Überhaupt nimmt er, wie er im Gespräch mit WELT ONLINE bestätigt, eine „differenzierte Haltung“ gegenüber der Islamkonferenz ein. Man verlange von den Muslimen ein Bekenntnis zu Werten, sei aber bisher nicht in der Lage gewesen, sie zu definieren.

Aus dem Umfeld der rechtsextremen Milli Görüs stammte nach Informationen der Süddeutschen Zeitung ebenfalls der Türke Cüneyt Ciftci aus Ansbach, der am 3. März einen terroristischen Selbstmordanschlag in Afghanistan ausführte.

(Spürnasen: hm und Oli)




Menschenrechtsrat will Islamkritik verbieten

Sorge treibt die islamischen Staaten um. Die Sorge nämlich, dass das wahre Gesicht des Islam sich nicht mehr verbergen lässt. Die islamischen Staaten haben deshalb im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eine Resolution durchgesetzt, die eine „Diffamierung des Islam und anderer Religionen“ weltweit unter Strafe stellen will. In Neusprech steht das Wort „Diffamierung“, wahlweise auch „Hass“ oder „Verunglimpfung“ für das Aufdecken von Fakten und Wahrheiten.

Die Frankfurter Rundschau übernimmt das neue Vokabular bereitwillig und unkritisch und titelt „Sorge um Diffamierung des Islam„.

Mit 21 gegen zehn Stimmen nahm der Rat, in dem islamische Staaten die Mehrheit haben, den Text an, den Pakistan im Namen der Organisation der Islamischen Konferenz eingebracht hatte. Darin werden die Staaten aufgefordert, alle Religionen vor Hass und Verunglimpfung zu schützen. 16 Ratsmitglieder enthielten sich der Stimme oder nahmen nicht an der Abstimmung teil. Die europäischen Staaten und Kanada stimmten gegen den Text, während sich Russland, China und Kuba dafür aussprachen.

Warum westliche Diplomaten sich besorgt um die Meinungsfreiheit zeigen, können wir nicht nachvollziehen, sieht man doch am Umgang mit Wilders, dass westliche Staaten vorauseilend die Resolution bereits weitgehend umsetzen – und zwar schon bevor sie verabschiedet war.

(Spürnase: Ratz)




Broder: Wilders hat vollkommen Recht

broder.jpgIm Telefoninterview des Deutschlandradios verteidigt Broder Wilders: „Das Problem liegt nicht bei Wilders. Das Problem liegt darin, dass die sogenannte Religion des Friedens ein Problem mit der Gewalttätigkeit hat und wir davon wenig Kenntnis nehmen wollen.“ Das ganze Interview kann man hier anhören.