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terror_islam.jpgEin Dialog mit dem Islam ist sinnlos, so lange die islamische Welt das Tabu der Islamkritik nicht aufgibt. Der Islam ist jedoch strukturell so angelegt, dass er Kritik prinzipiell nicht zulassen kann. Eine Religionsideologie wie der Islam, die sich selbst als perfekte, einzig legitime Gesellschaftsordnung definiert, gäbe ihren universellen Wahrheits- und Herrschaftsanspruch auf, würde eine Hinterfragung des Islam zugelassen. Ablehnung und Unfähigkeit zur kritischen Selbstreflexion durchdringen die gesamte islamische Gesellschaft – vom Individuum über islamische Organisationen, islamische Staaten bis in theokratische Instanzen.

Kritik am Propheten wird tabuisiert

Religionen sind grundsätzlich Wirkungsfaktoren im Sozialisationsprozess der Individuen einer Gesellschaft. Die im Sozialisationsprozess vermittelten Normen bestimmen den Handlungsspielraum der Individuen innerhalb einer Gesellschaft.

Der Islam vermittelt die Norm, dass jegliche Kritik am Islam, dem Koran und dem Propheten nicht nur tabuisiert sind, sondern auch verfolgt werden müssen. Morddrohungen gegen Islamkritiker sind darum aus islamischer Sicht eine Selbstverständlichkeit. Sie gehen zurück auf das Vorbild des Propheten. Hierzu zwei Fallbeispiele:

Abu Afak, ein Mann sehr hohen Alters, wurde umgebracht, weil er Anekdoten über Muhammad verfasst hatte. Salem ibn Omayr tötete ihn auf Geheiß des Propheten, der zuvor die Frage gestellt hatte: „Wer wird für mich mit diesem Schurken fertig?“ Die Ermordung eines so betagten Mannes bewegte Asma bint Marwan dazu, respektlose Worte über den Propheten zu äussern. Dafür wurde auch sie mit dem Tode bestraft. (Ali Dashti: 23 Jahre “ Die Karriere des Propheten Muhammadas Seite 161, Verlag Alibri, Aschaffenburg 2003)

Und:

Ibn Chatal besass zwei Singsklavinnen, Fartana und ihre Freundin, die über den Propheten Spottlieder sangen. Mohammed ordnete deshalb an, diese beiden zusammen mit Ibn Chatal zu töten. (aus: Ibn Ishaq, Das Leben des Propheten , Tübingen/Basel 1976, S. 218 / Zur Information: Der Autor ist – neben Ibn Hisham – DER klassische Biograph des „Propheten“, geboren 808 in Mekka, gestorben 873 in Bagdad)

Intoleranz gegenüber Islamkritik ist untrennbar verbunden mit der in der gesamten islamischen Welt unbestrittenen Vorbildrolle des Propheten Mohammed, dessen Verhalten im Konsens als „perfekt“ verehrt wird. Folglich ist in allen islamischen Ländern Kritik am Propheten und dem Islam ein Straftatbestand. Lediglich die Strafmaße variieren.

Morddrohungen gegen Islamkritiker

Morde und Morddrohungen gegen Islamkritiker im Westen sind darum eine unausweichliche Folge der Ausbreitung des Islam in Europa. Jüngstes Beispiel sind die Morddrohungen gegen Mitglieder des Zentralrates der Ex-Muslime.

Eine intolerante Haltung gegenüber Islamkritik sowie der mangelnde Wille, selbst den Islam kritisch zu hinterfragen, wird im islamischen Sozialisationsprozess normativ verankert. Das trifft auch auf in Deutschland lebende Moslems in erschreckend hohem Maße zu. Bereits 1997 ergab eine Befragung von insgesamt 1221 Jugendlichen türkischer Herkunft im Alter zwischen 15 und 21 Jahren folgendes:

«Wenn es der islamischen Gemeinschaft dient, bin ich bereit, mich mit körperlicher Gewalt gegen Ungläubige einzusetzen» oder: «Wenn es der islamischen Gemeinschaft dient, bin ich bereit, andere zu erniedrigen» oder: «Gewalt ist gerechtfertigt, wenn es um die Durchsetzung des islamischen Glaubens geht» und schliesslich: «Wenn jemand gegen den Islam kämpft, muss man ihn töten». Die Anteile der Zustimmung zu den aufgeführten Items des Fragebogens liegen (…) zwischen 32,2 Prozent für die zuletzt genannte und 35,7 Prozent für die erste Position

Inzwischen ist die islamische Indoktrination in Deutschland enorm vorangeschritten und mit ihr die Vermittlung und Verinnerlichung islamischer Intoleranz. Neue Studien zu dieser brisanten Thematik werden vom pro-islamischen Establishment jedoch gar nicht erst durchgeführt (oder publiziert), um sich nicht selbst die Legitimation für pro-islamische Politik zu verbauen.

Unkritische Solidarität

Islamische Sozialisation verbleibt jedoch nicht „nur“ auf der religiös-ideologischen Ebene. Sie wirkt als Grundmuster auf das gesamte Zusammenleben in islamisch geprägten Gemeinschaften. Sie wirkt übersteigert gemeinschaftsbindend und solidarisierend gegenüber Mitgliedern der eigenen Gemeinschaft gegenüber Personen ausserhalb der eigenen Bezugsgruppe, und insbesondere gegenüber Nicht-Moslems. Folglich findet sich fast immer eine unkritische Solidarität, wenn Mitglieder der Eigengruppe Aggression nach außen zeigen. Etwa wenn Mitglieder islamisch sozialisierter und sozialisierender Familien kriminell werden:

Die Sache mit dem Messer passierte auf einem Straßenfest. „Wir sind verdächtigt worden zu klauen, aber da war nichts“, sagt einer aus Tareks Straßengang. „Sie haben uns festgehalten, die wollten die Polizei holen, wir haben uns gewehrt und uns mit denen geprügelt.“ Dann sind sie abgehauen, nur Tarek konnte sich dem Griff seines Gegners nicht entziehen und zog sein Messer, „jeder von uns ist bewaffnet, das ist doch ganz normal“. Der andere ließ nicht locker, Tarek stach zu und verschwand. Zwei Wochen später stand die Polizei vor der Tür, den Eltern hatte er nichts gesagt, nur der älteste Bruder wusste es, hatte aber geschwiegen: „Mein Bruder ist ohnehin für mich zuständig in der Familie“, sagt Tarek. Er kam vier Wochen in Jugendarrest. Als die Mutter ihn einmal besuchte, der Vater kam nie, sagte sie: „Schon gut, das war Notwehr.“

Das Wertesystem des Islam unterscheidet sich tiefgreifend vom christlich-aufgeklärten Verhaltenskodex.

Aus islamischer Sicht ist alles gut, was dem Islam beim Machterhalt und der Expansion nützt. Mohammed brach einen Friedensvertrag mit seinen Feinden in Mekka, er überfiel Karawanen auch in den Monaten, in denen es bis dahin im Konsens aller arabischen Stämme tabuisiert war. Mohammeds Herrschaft basierte zu einem wesentlichen Anteil darauf, seine Anhänger durch die Aussicht auf Kriegs- und Raubbeute zu bereichern. Das schließt Menschen als Sklaven-Beute ausdrücklich mit ein. Beispiel 1, die Eroberung der Festung Khaibar, Beispiel 2, das Judenmassaker von Medina.

Gewaltgeschichte des Islam

Westliche Fürsprecher des Islam verweisen an dieser Stelle zumeist auf vergleichbare Verbrechen christlicher Eroberer und Kleriker. Sie verkennen jedoch, oder unterschlagen gezielt und bewusst, dass im heutigen Westen z.B. gegenüber den Kreuzzügen und der Inquisition eine sehr kritisch-ablehnende Haltung eingenommen wird. Ganz anders hingegen ist das Verhältnis zur Gewaltgeschichte des Islam in dessen Hemisphäre.

So tut sich die angeblich so moderne westliche Türkei, Beitrittswunschkandidat linker Parteien in Europa, überaus schwer damit, den Genozid an den Armeniern als Verbrechen einzugestehen. Diese Haltung entspricht der islamisch begründeten Tradition, die eigene Eroberungs-, Kriegs- und Verbrechenshistorie ausschließlich zu glorifizieren. Gibt es in der Türkei nur sehr wenige Stimmen, die den Genozid an den Armeniern verurteilen, so findet sich eine kritische Betrachtung der Vernichtung von Konstantinopel durch islamisch-osmanische Heere überhaupt nicht mehr statt. Im Gegenteil. Auch in Deutschland wird an den Vernichter Konstantinopels, Fatih (Eroberer) Sultan Mehmet I, durch die Namensgebung zahlreicher „Fatih-Moscheen“ erinnert.

Auch „progressive Moslems“ wie Bassam Tibi verschonen den Islam vor Kritik

Unvorstellbar wäre im Westen, Kirchen nach den größten Eroberern und Schlächtern im Zeichen des Christentums zu benennen. Ebenso fehlt im Kontrast zum Westen in der islamischen Welt jegliche Erinnerungs- und Gedenkkultur gegenüber den Opfern des Islam. Egal ob es sich hierbei um die im Islam äusserst negativ dargestellten Ungläubigen oder Moslems handelt. Eine selbstkritische Haltung wie im Westen gegenüber den Kreuzzügen ist im Islam vollkommen unbekannt – und auch undenkbar. Denn sie stünde im Gegensatz zu den vorgelebten Verhaltensweisen des Propheten, und somit zur Kernbotschaft des Islam.

Leider zeigt z.B. auch ein sehr progressiver Moslem wie Bassam Tibi, dem man viel zu verdanken hat bei der kritischen Analyse des modernen Islam und seiner Expansionsstrategie, den Wunsch nach Kritikverschonung des Islam in seinen zentralen Aussagen:

Das, was Hirsi Ali über den Islam sagt, ist sowohl für Islam-Kenner als auch für Muslime schlicht eine Zumutung. Wenn sie etwa behauptet, dass unser Prophet und unser heiliges Buch, der Koran, eine Fiktion seien, beleidigt sie jeden Muslim und bringt jeden Islam-Historiker zum Schmunzeln.

Islam-Analyse, zumal eine kritische, als „Beleidigung“ zu empfinden, zeigt eine unreflektierte, tief verinnerlichte Grundhaltung sehr vieler Moslems. Hier soll eine Tabuzone der Kritik errichtet werden, denn beleidigen gilt als willkürlicher, aggressiver Akt der Böswilligkeit. Jedoch entsteht die „Beleidigung“ erst im Kopf desjenigen, der eine bestimmte Aussage als beleidigend interpretiert. Das gefährliche daran ist, dass der verbale Angriff der „Beleidigung“ zugleich eine gewisse Gegenaggression rechtfertigt. Wir sehen anhand des Prophetenvorbildes, wie „Beleidigungen“ des Islam und des Propheten geahndet wurden, und zu ahnden sind!

Gewalt an Frauen im Islam

Einige Moslems haben sich dennoch westliche Werte angeeignet. Sie lehnen z.B. die im Islam und im Koran gerechtfertigte Gewalt zur Willensbrechung der Frau ab. Wissen (oder tun so) allerdings nicht, dass der Koran explizit diese Gewalt in Sure 4,34 nicht nur gestattet, sondern sogar dazu aufruft.

Man kann Gewalt an Frauen nicht mit dem Koran rechtfertigen, denn der sieht kein Recht auf körperliche Übergriffe vor

meint die PDS-Abgeordnete Dagdelen, und die im jüngsten Koran-Skandal-Urteil scheidungswillige Frau meint ebenfalls:

“Das Allerschlimmste ist, dass die Richterin den Islam falsch interpretiert hat. Unser Prophet hat Frauen bestimmt nicht geschlagen. Der Prophet hat Frauen Rechte gegeben und sie als etwas Besonderes behandelt, nicht wie ein Stück Dreck. Aber die Richterin sieht das offenbar anders.“

Diese Haltungen sind typisch für islamisch sozialisierte Moslems, die selbst dann noch die Fakten bestreiten, wenn sie im Koran im Klartext vorliegen, und in der gesamten islamischen Welt auch so verstanden und umgesetzt werden.

In der Tat hat der Prophet im heiligen Koran festgelegt, dass Frauen zwar nicht wie Dreck, aber wie ein Acker zu betrachten sind. Sure 2,223:

Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum bestellt euer Saatfeld wie ihr wollt.

Einige Moslems haben sich ein idealisiertes Wunschbild vom Islam geschaffen, das ähnlichen Prinzipien der Menschlichkeit folgt wie das Christentum und von der Idee her vereinbar wäre mit den Menschenrechten. Leider hat dieser persönliche Islam nichts mit dem Islam zu tun, wie er im Koran steht und vom Prophetenvorbild umgesetzt wurde.

Systemkritische Auseinandersetzung mit dem Islam fehlt

Eine unkritische Identifikation mit einer Weltanschauung, die gegen die eigenen Interessen gerichtet ist, ist keineswegs auf den Islam beschränkt. Auffällig aber ist, dass die islamische Kultur nur so wenig Opposition gegen sich selbst hervorbringt bzw. zuläßt, während im Vergleich dazu eine systemkritische Auseinandersetzung im Westen alltäglich ist.

Islamische Organisationen hingegen zeigen im Fall des „Koran-Urteils“ die übliche Haltung der Taqiyya, die gezielte Täuschung der Ungläubigen in einer Position der Schwäche, um das Endziel der Etablierung islamischer Herrschaft nicht zu gefährden. Sure 3,29:

Ihr mögt geheimhalten, was ihr in eurem Innern hegt, oder es kundtun, Allah weiß es.

So bekennt sich z.B. der Zentralrat der Muslime nicht offen zum Koran, den er für die unverfälschte Botschaft Allahs hält, sondern man windet sich – wie üblich – wortreich um eine klare Aussage herum:

Falls die Richterin auf den einen Koranvers eingehen wollte, wo ein vermeintliches Schlagen gegenüber Frauen das Wort geredet wird, so meint die Sprecherin für Islamische Frauenforschung heute in Köln: „Betrachtet man diese Stelle historisch-wissenschaftlich, bedeutet sie nicht, dass Männer gegenüber Frauen Gewalt anwenden dürfen, sondern das Gegenteil. Sie drückt aus, dass Mann und Frau miteinander sprechen, und, falls keine Einigung erzielt wird, eine Distanz zwischen sich legen sollen, verschiedene Wege einschlagen sollen“. Das arabische Wort für „schlagen“ habe fünf Bedeutungsebenen.

Besonders im arabischen Raum, wo der Koran ohne Übersetzungsprobleme authentisch konsumiert wird, zeigt sich ein ausgeprägter Hang zur Diskriminierung der Frau, innerfamiliärer Gewalt und nachdrücklicher Intoleranz und politischer Unfreiheit. Klares Indiz dafür, dass über das Verständnis des Koran und der islamischen Gesellschaftsordnung breiter Konsens herrscht. Die Argumentation des ZdM hat das Ziel, uns „Ungläubigen“ Sand in die Augen zu streuen. Uns einzureden, der Islam sei in Wirklichkeit human, was im krassen Widerspruch zu Mohammeds Verhalten und seinen Aussagen im Koran steht.

Regulativ der „ungläubigen Gesellschaft“ soll geschwächt werden

Ferner ist die Darstellung des Verständnisses der „Prügelsure“ 4,34 gemäß des ZdM nur eine Möglichkeit, und zwar die unwahrscheinlichste, weil komplizierteste. Die zudem jede „Interpretation“ des Klartextes unangetastet läßt. Und genau darum geht es dem ZdM. Die Prügelsure 4,34 soll weiter in Umlauf bleiben, und spätestens dann ihre Wirksamkeit entfalten können, wenn das Regulativ der ungläubigen Gesellschaft geschwächt oder überwunden ist. (Anmerkung: Islamische Verbände werden immer dann auffällig aktiv für unsere westlichen Ohren den Koran „richtig“ zu interpretieren, wenn die inhumanen Aspekte des Koran und des Islam wieder einmal für öffentliche Diskussion sorgen. In die Richtung der islamischen Welt, wo der Islam seine inhumanen Schattenseiten zeigt, sind diese selbsternannten „Koranversteher“ erstaunlich schweigsam).

Selbst im angenommenen Idealfall, dass der Islam tatsächlich Gewalt zur Brechung der „weiblichen Widerspenstigkeit“ gemäß Sure 4,34 …

Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.

… gar nicht so meint, hätte der Islam als Gesellschaftsmodell, innerfamiliäre Gewalt zu unterbinden, seit seiner Entstehung total versagt.

Doch in keiner Richtung wird der Islam kritisiert in der islamischen Welt. Also weder als inhuman, noch als untauglich seine angeblichen (humanen) Ideale auch umzusetzen. Nicht versagt hat der Islam jedoch bei der Etablierung einer äußerst intoleranten, repressiven Gesellschaftsform, die unvereinbar ist mit den Menschenrechten. Folgt man der Argumentation der Verfechter eines „humanen“ Islam, wäre der Islam praktisch seit seiner Entstehung, sogar durch den Propheten selbst, völlig falsch interpretiert worden. Eine solche Schlussfolgerung wird jedoch von den Vertretern eines „humanen“ Islam weder verlautbart, noch wird gegenüber der islamischen Welt die Islamauffassung seit Mohammed als Irrweg benannt. Doch das wäre die logische Konsequenz, wäre das Argument, das der Islam „eigentlich“ human ist, ernst gemeint. So wie es aktuell verwendet wird dient es der Täuschung der „Ungläubigen“ über die tatsächliche Inhumanität des Islam der Weigerung human orientierter Moslems, ihre islamische Sozialisationskultur kritisch zu hinterfragen. Denn die Anerkennung der Fakten bedeutet für einen humanistisch eingestellten Moslem praktisch die logische Konsequenz, sich vom Islam loszusagen, weil persönliche Ideale unvereinbar mit den Prinzipien des Islam sind.

Besonders widersinnig ist es, sich auf den Propheten als Wohltäter der Frauen zu berufen:

Die im 7. Jahrhundert offenbarten Verse müssen in ihrem jeweiligen Kontext betrachtet werden. Zur Auslegung der Verse sind historische, linguistische und koraninterne Analysen zu machen. Für den zitierten Koranvers 4:34 führt diese Analyse dazu, dass das arabische Wort „daraba“ im Fall einer ehelichen Krisensituation nicht mit „Schlagen“ übersetzt werden darf. Denn das Schlagen der Frau widerspricht eindeutig dem Anlass dieser Offenbarung wie auch dem Verhalten des Propheten Muhammad. Und es steht im Gegensatz zu anderen Koranversen, die sich mit dem Verhältnis von Mann und Frau beschäftigen. Selbst traditionelle Auslegungen des Verses 4:34 kommen zu dem Ergebnis, dass es sich beim Schlagen der Frau allenfalls um einen „leichten Klaps“ handeln dürfe.

Zutreffend an dieser Aussage ist lediglich, dass Prügel vom Propheten gegen Frauen nicht überliefert ist. Jedoch hielt sich Mohammed Sklavinnen. Ob die wohl alle freiwillig mit ihm Sex haben wollten?

Hier das Fallbeispiel der jüdischen „Beutefrau“ Raihana:

Der frühzeitliche, und in der islamischen Welt anerkannte Mohammed-Biograph Ibn Ishaq berichtet (S. 181): „Eine der gefangenen Frauen, Raihana bint Amr, behielt der Prophet für sich selbst (Anmerkung: die anderen Frauen von seinem Beuteanteil verkaufte er). Sie blieb in seinem Besitz, bis er starb. Als er ihr vorschlug, sie zu heiraten und sie aufforderte, den Schleier zu tragen, bat sie ihn, er möge sie lieber als Sklavin in seinem Besitz behalten, da dies für beide einfacher sei. Bei ihrer Gefangennahme zeigte sie ihre Abneigung gegenüber dem Islam und hielt am Judentum fest“.

Zuvor hatte Mohammed im Rahmen des Judenmassakers von Medina Raihanas Mann und ihrem Vater den Kopf abschlagen lassen. Welche Frau auf der Welt möchte wohl gerne Sex mit jemand, der ihr und deren Angehörigen am selben Tag ein solch grausames Leid zugefügt hat?

Dieses Fallbeispiel zeigt, wie absurd die These vom „Frauenfreund Mohammed“ ist. Wie willkürlich islamische Organisationen behaupten, der Prophet hätte die Lage der Frauen verbessert, wo er sie zugleich sexuell versklavt hat. Und darüber hinaus in vielfältiger Weise juristisch benachteiligt und diskriminiert. Etwa im Eherecht, Erbrecht und Zeugenstand vor Gericht, wo eine Aussage der Frau nur die Hälfte der des Mannes gilt, oder dem Verhüllungszwang.

Die Unfähigkeit zur Selbstkritik im Islam ist tief verankert

Die heutige islamische Welt ist nicht nur völlig unkritisch gegenüber ihren historischen Verbrechen, sondern auch gegenüber Missständen in der Gegenwart. Nirgendwo in der islamischen Welt gibt es „Friedensdemos“ wegen der fortlaufenden Massaker in Darfur, der tausende Ehrenmorde jährlich, der Verfolgung und Ermordung Ungläubiger, dem Mangel an individueller Freiheit. Während man im Westen US-Präsident Bush auf das heftigste kritisiert und als „World terrorist No.1“ diffamiert, findet sich nichts Vergleichbares gegen Mullahs, Imame oder sonstige Herrscher und Beherrscher in der islamischen Welt.

Wenn islamische Verbände in Deutschland Ablehnung gegen islamisches Verhalten wie Ehrenmorde und Zwangsehen zeigen, so geschieht dies nur zum Zweck der Täuschung der „Ungläubigen“ – nicht aber aus Eigeninitiative und einer menschenrechtlichen Motivation heraus. Denn sonst wären diese Verbände in einer Weise aktiv wie der Zentralrat der Ex-Muslime, Necla Kelek oder Hirsi Ali.

Westen hat Verpflichtung, seine humanistischen Standards zu verteidigen

So lange der Islam sich nicht in gleicher Weise mit seiner Geschichte und seinen kulturellen Inhalten kritisch befasst wie der heutige Westen, macht ein Dialog nur dann Sinn, wenn der Westen genau diese Selbstkritik einfordert. Auf der anderen Seite hat der Westen die moralische Verpflichtung, seine humanistischen Standards zu verteidigen und der islamischen Welt einen Ausweg aus der geistig-kulturellen Gefangenschaft der islamischen Selbstbeschränkung des Denkens aufzuzeigen.

Religionskritik ermöglichte beim Christentum erst das Erlöschen der Scheiterhaufen. Religionskritik beim Islam bedeutet jedoch, den Islam in seinem Fundament zu erschüttern. Gewaltherrschaft ist eine Abweichung der christlichen Lehre. Beim Islam ist Gewalt, Unterdrückung und Diskriminierung jedoch zentraler Bestandteil der religiösen Lehre mit dem Ziel, weltliche, politische und juristische Macht zu etablieren und zu erhalten. Doch anders als in einer direkten Konfrontation mit diesen Fakten und den Mitteln der Aufklärung lassen sich elementare Menschenrechte wie Meingungsfreiheit, Religionsfreiheit, Gleichberechtigung usw. nicht verteidigen – und für die islamische Welt erschließen.

Die islamische Welt ist aufgrund ihrer Selbstkritik tabuisierenden Sozialisationsstruktur nahezu unfähig, sich selbst aus den Fesseln des Islam zu befreien. Nur sehr wenigen Individuen gelingt dies. Für den Westen bedeutet es im Umkehrschluss, dass jegliche pro-islamische Haltung die Abschirmung der Moslems von ihren elementarsten Menschenrechten aufrecht erhält – und somit eine kontraproduktive Haltung zu Grund- und Menschenrechten impliziert.

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56 KOMMENTARE

  1. Beschriebenes setzt sich im männlichen islamischen Individuum fort. Er macht nie was falsch. Deutsche, Arbeitgeber, Medien – wen auch immer zieht der Muselmann heran für seine Gewalt, sein Versagen.

    Übrigens gibt es eine UNO-Studie arabsicher Wissenschaftler von 2003, die gandenlos die Rückständigkeit der islamischen welt benennt. Wer nämlich nie was falsch macht, entwickelt sich auch nicht. Deswegen gibt es auch extrem wenige erfolgreiche Moslems, die in islamischen ländern leben, in Kunst, Kultur, Wissenschaft und Forschung.

    Als das größte Karrierehindernis bezeichneten kürzlich Unternehmer: „Mangelnde Kritikfähigkeit.“ Da wird es auch nicht mit islamischen Führungskräften, die versagen auf unteren Ebenen.

    Diese Grundstruktur des Rechthabens und der eingebildeten Fehlerfreiheit bewahrt uns andererseits davor, dass Moslems in größerer Zahl an die „Schaltstellen“ der Gesellschaft kommen.

  2. @ #1 Dionysos

    Diese Grundstruktur des Rechthabens und der eingebildeten Fehlerfreiheit bewahrt uns andererseits davor, dass Moslems in größerer Zahl an die „Schaltstellen“ der Gesellschaft kommen.

    Eben nicht, für die Schaltstellen gibt es die Linken, die den Kampf gegen Rassismus mit „mehr Verständnis gegenüber dem Islam“ möglichst (untrennbar) verquicken wollen,
    beispielsweise hier:
    http://www.interkultureller-rat.de/

  3. Hervorragender Artikel!

    Ein persönliches Erlebnis betreffs der „Unfähigkeit zur Kritik“:

    Meine Ex-Freundin ist Türkin. Obgleich sie mit fast allem, das der Islam sagt (z. B. daß sie als Muslimin gar nicht mit mir zusammensein dürfte, Tieropfer, Polygamie etc.) nicht einverstanden war, lehnte sie es ab, den Islam an sich und seinen Propheten Mohammed als Wurzel dieser Übel anzuerkennen. Daß jene Muslime, die sich bei all diesen Übeln auf Koran und Sunna berufen, letztendlich (im Sinne des Islam) recht haben, wollte sie nie zugeben.

    Wenn Religion irrational ist, dann ist der Islam zehnmal irrational!

  4. Das Problem ist für die islamischen Funktionäre, daß der Islam, wenn er reformiert wird, sie von der Macht verdrängt, und daß letztlich vom ganzen Islam nichts übrigbleibt als falsch verstandene jüdische und christliche Versatzstücke.

    Wer von den Muslimen will schon daran mitarbeiten, sich selbst abzuschaffen?

  5. Vergleichen wir mal Mohammedanertum vs Christen- und Judentum:

    Im Mohammedanertum wird stur auswendig gelernt, nie hinterfragt, alles als gottgegeben hingenommen.

    Im Judentum und im Protestantismus werden die heiligen Schriften hinterfragt, gar Gott in Frage gestellt, Debatten angestossen!

    Das Ergebnis:

    178 Nobelprreise für die Juden (bei 13 Millionen Juden weltweit) und immerhin 9 für die Mohammedaner (darunter auch Terroristen wie Yassir Arafat) bei 1300 Millionen.

    Juden holen also 25000 mal häufiger einen Nobelpreis als die ach so hochkulturellen Mohammedaner!

    Aber wahrscheinlich ist dies eine jüdische Verschwörung und Alfred Nobel hat zu Zeiten Mohammeds noch gar nicht gelebt 🙂

    Interessant: Mohammedaner studieren (so sie Abitur haben) meistens Medizin (ein Auswendig-Fach) aber ganz selten Naturwissenschaften (ein Denkfach).

    Daher auch die Zwickmühle: Der Koran verhindert zivilisatorischen fortschritt und die Mohammedaner sehen, wie alle anderen Kulturen an ihm vorbeiziehen:

    Korea war vor 50 Jahren ärmer als Algereien, Japan schaffte es in 150 Jahren zur Wirtschaftssupermacht, von China und Indien (die Zahlen sind von dort) ganz zu schweigen.

    Die letzte Bastion des Mohammedanertums ist der europäische Sozialstaat!

  6. Die letzte Bastion des Mohammedanertums ist der europäische Sozialstaat!

    Ja. Aber dass sie sich den unter den Nagel reißen, spricht nicht gerade gegen ihre Raffinesse.

  7. #11,

    In der Biologie ist Problem mit Parasiten, dass sie bei Überstrapazierung des Wirts selber draufgehen. Zur Zeit kostet uns der multikulturelle Spass so um die 30 Mrd € pro Jahr, in der EU dürften es so um die 100 Mrd sein, dagegen sind die EU-Gelder für die Hamas geradezu „Peanutus“.

    Allerdings steigen die Kosten infolge Geburtenjihad in der EU, das geht nicht beliebig lange gut!

  8. Der Islam schreibt (für sich) das Jahr 1430. Wie wären denn die Fragen im Jahre des Heils 1430 von der Christenheit beantwortet worden? So in Lappland, in der Lüneburger Heide, am Don? Ist naturgemäß rein hypothetisch, aber mich überkommt das ungute Gefühl, dass Antworten, Verhalten sehr ähnlich ausgefallen wären. Das Verhalten der Christen bei der Eroberung Mittel/Südamerikas war doch keinen Deut besser, mit gleicher Habsucht, Intransigenz, Glaubensfanatismus gepaart mit Gewalt und Dummheit als der Moslems heute. Diese Analysemethode ist beliebt, propagandistisch gut auszuschlachten, aber sie wird dadurch nicht richtiger, weil einfach die Zeitkorrelation fehlt.
    Viel gefährlicher: lasse ich die 600 Jahre Zeitdifferenz weg, muss ich zwangsläufig zu der Überzeugung kommen, dass der Islam die einzig wahre Religion sei, da er alle Anfeindungen, Angriffe, Reformen, Aufklärungen erfolgreich (aus seiner Sicht) abgewehrt hat (Die Papstkirche würde jubilieren, wenn ihr das gelungen wäre). Und schwuppdiewupps werden schnell die 600 Jahre wieder dazu gerechnet: der Islam ist rückständig, mittelalterlich (verräterischer Begriff!!), was er ja auch tatsächlich ist. Der Islam als System hat das schlimmste noch vor sich. Reformation, Aufklärung, Säkularisierung, Atheismus. Wann, wo und wie das geschehen wird, weiß ich nicht.
    Wir haben das Problem, neben einer mittelalterlichen(!!) Religion zu leben, und müssen uns mit dem (täglichen) Ärger, den diese Nachbarschaft hervorbringt, herumschlagen.
    Nein Turmfalke, Deine Analyse überzeugt mich nicht. Der Kampf gegen den Islam muss auf allen Ebenen, mit allen Mitteln und Methoden geführt werden. Nicht nur mit: „der Islam ist nicht reformierbar, deswegen schlecht.“ Und dann? Bringt sie alle um?

  9. @rational
    Das ist vielleicht eine Erklärung.
    Heißt das aber, daß wir jetzt erst mal zurück in das Mittelalter sollen?
    Du verwechselst wie die meisten Christentum mit Kirche.

  10. @ #3 Feuervogel: Natürlich gibt es da eine Anzahl links-grüner Systemfeinde, die sich für jeden Systemgegner (ausser Rechtsradikale) erwärmen. Trotzdem werden die meisten von denen schwerlich zu Islamerfüllungsgehilfen, wenn es darum geht, WOFÜR sie eintreten. Sie haben wohl ähnlich gleiche Gegner, aber linksgrün steht auch für Rechte für Homosexuelle, für das Recht auf Abtreibung und manches mehr. DAS wiederum ist dem Islamist ein Grauen. Also eine Blingängersolidarität gegen USA/Kapital/Israel/den Westen… aber nur minimal für etwas.

  11. @Dionysos: Linksgrün steht aber vor allem auch für eine Postenverteilung nach Quoten. Ihr Ziel ist nicht, dass möglichst jede Position optimal besetzt ist, sondern dass jede „benachteiligte Gruppierung“ gleichermaßen auf Pöstchen sitzt. Und in diesem Punkt ist auch die CDU linksgrün.

    Durch diese Ideologie wird die Blödheit, die mit dem Islam einhergeht, für die Besetzung wichtiger Schaltstellen irrelevant.

  12. #13 rational

    Nein, da machst du ein durcheinander. Die Ethik war schon vor dem Islam höher entwickelt. Dass Menschen dann die religion nutzen um sich zu rechtfertigen, das gabs schon immer. Aber die Religion hat in geschichtlicher Zeit im wesentlichen immer mässigend gewirkt, ausser im Islam, der eine Beute-Religion ist.

    Bei deinem Amerika-Beispiel vergisst du Bartolomeo de las Casas, der die Rechte der Indios verteidigte, nachdem er zur Einsicht gekommen war (Einsicht ist auch sowas, das es im Islam nicht gibt).

    Wenn dann weiter ausgenutzt und gemordet wurde, ging das nicht im Sinne von Kirche und König, aber beide waren eben weit.

    Religion und Eroberung mögen Hand in Hand gehen, aber es gibt nur eine Religion, bei der Eroberung der Sinn und Zweck ist: Islam.

    Gudrun hat zum Thema ein ausgezeichnetes Buch empfohlen: Dan Diner, Versiegelte Zeit

  13. @#13 rational

    Dein Vergleich wäre vortrefflich, hätte zwischen der islamischen und der westlichen Welt nie Kontakt bestanden, was Du ja voraussetzt.

    Aber als sich beiden Welten trafen, da waren sie technologisch auf derselben Höhe. Kettenhemden und Schwerter. Der Islam durch die Assimilierung arabischen Wissens war sogar ein wenig weiter als der Westen. Medizin, Astronomie, Damaszener Stahl. Und dann?

    Plattenpanzer gegen Kettenhemden, Musketen gegen Pfeil und Bogen, Wissenschaft gegen Koran.

    Bringt sie alle um ist schon ein guter Ansatz, der sich aber wegen der Aufklärung nicht umsetzen lässt.

    Aus dem Islam kommt keine Fortentwicklung, weil alles schon im Koran geschrieben steht.
    Die suchen nur immer neue Wirte um sich durchzuschlauchen und die Grösse Allahs zu preisen.

  14. Die Achillesverse des Islam niemand geringeres als Mohammed selbst.
    Im Gegensatz zu Jesus wissen wir ziemlich genau, wie Mohammed sein Leben gelebt hat. Und das, was wir über sein Verhalten wissen, ist wenig schmeichelhaft. In KEINER Zivilisation würde heutzutage Mohammeds Verhalten als universeller moralischer Maßstab akzeptiert werden. Ironischerweise auch nicht in moslemischen Welt. Wer sich heute wie Mohammed verhält, wandert überall auf der Welt ins Gefängnis oder direkt vor den Henker.

    Die einzige Möglichkeit Mohammeds Verhalten moralisch zu rechtfertigen, ist zu argumentieren, dass der Islam „gut“ ist. Weil Mohammed den Islam verbreitet hat, ist alles „gut“, was er tat. Wenn das Ei „gut“ ist, ist auch das Huhn „gut“, also ist auch das Ei „gut“. Logisch,oder? LOL

    Ich glaube genau wegen dem Verhalten Mohammeds wollen Moslems keine kritische, distanzierte Betrachtung der Grundlagen ihres Glaubens. Instinktiv wissen sie, dass sie dabei nur verlieren können. Wenn man Mohammeds Lebenslauf aus der heutigen, aufgeklärten Perspektive betrachtet, dann kann man diesen Mann nur ablehen. Und wer Mohammed ablehnt, lehnt ab was er zu sagen hatte.
    Deswegen beschränken sich Moslems auf die simple Logik „Der Islam ist gut, und wenn etwas gut für den Islam ist, dann ist das logischerweise auch gut.“
    Ich zweifel keine Sekunde daran, dass Moslems das moralische Potential dazu haben, Mohammed aus einer modernen Perspektive zu betrachten. Ich bin kein Rassist, der Moslems irgendwelche physiologischen Defizize unterstellen möchte.
    Wenn Moslems nur wollen würden, dann könnten sie die Fehler in Mohammeds Verhalten erkennen. Aber sie wollen nicht. Denn wenn sie auf Mohammed die gleichen Standards anwenden, wie auf jeden anderen Menschen, dann verlieren sie ihren Glauben. Niemand zweifelt an der Legitimität des Boten, aber nicht auch gleichzeitig an der Legitimität dessen Botschaft.
    („Ei friß Huhn“ – sagen die Philosophen wohl dazu.. lol)

  15. Wisst ihr , das Problem ist nicht , dass der Islam dort ist , wo Europa vor ein paar hundert Jahren war . Das Problem ist , dass wir heute eine ganz andere Technologie und damit ganz andere Voraussetzungen zur Verfügung haben . Vor 500 Jahren gab es weder Schnellfeuerwaffen noch Atomraketen .
    Daher ist eine Auseinandersetzung mit einer nicht zur Diskussion bereiten Religionsgemeinschaft wesentlich gefährlicher als früher , wohl auch deswegen , weil ein Konflikt sehr schnell von einem regionalen Problem zu einer globalen Krise wachsen kann .

    cyberzip

  16. @rational
    Islam 1430: Das stimmt so nicht. Laut Koran gab es den Islam schon immer und der erste Muslim war Adam. Das hört man doch immer wenn man die Frage stellt warum Allah sich erst so spät offenbart hat. Aber wenn es darum geht wie Rückständig der Islam ist, wird das schnell wieder vergessen und man ist plötzlich soooo jung.
    Nur 1400 Jahre ist nicht jung. In 1400 Jahren passiert sehr viel und der Islam könnte weiter sein wenn Mohammed nicht nur das vom Judentum und Christentum übernommen hätte was ihm gepasst hätte, sondern auch noch einen guten Teil an Ethik.
    Der Islam hatte eine gute Chance weiter zu kommen. Durch viele – meist sehr brutale – Eroberungen hat der Islam sehr viel Wissen erobert und leider versäumt dies wesentlich weiterzuentwickeln. Es war sogar das Gegenteil der Fall, man vergaß im Laufe der Jahrhunderte vieles und wohl musste man auch vieles vergessen, denn zu sehr hat Mohammed sein Weltbild in den Islam einzementiert das alles andere außer der Rückschritt nicht möglich ist.
    Schau doch jetzt in die islamische Welt. Dort siehst Du die reichsten Länder der Welt und die rückständigsten. Dort siehst Du riesige Wolkenkratzer entstehen – aber nur mit dem Know How der Nicht-Islamischen Staaten. Dort siehst Du das die Wüste begrünt wird – teilweise sogar mit israelischer Technologie. etc…
    Und wenn Du wissen willst wie es dort in 100 Jahren aussieht wenn das Öl mal weg ist und das Geld ausgegeben wurde: Schau wie es Heute in Afghanistan oder Pakistan ist.
    Noch was zu Süd- und Mittelamerika: Die Spanier mit „Christen“ gleichzusetzen ist falsch. Es haben nicht alle Christen zum Kampf gegen Südamerika aufgerufen und ebenso wenig haben sich alle Christen daran beteiligt. Es war ja überhaupt kein christlicher Krieg – so wie es überhaupt keinen christlichen Krieg geben kann. Der Glaube an Jesus Christus verbietet Kriege – wer trotzdem meint sich im Krieg auf Jesus berufen zu müssen lügt. Es gibt keine Möglichkeit Kriege mit Worten von Jesus zu rechtfertigen – wenn Du mir nicht glaubst, lies selber nach im NT. (Dagegen gibt es sehr viele Möglichkeiten Kriege mit dem Koran bzw. Mohammed zu rechtfertigen)
    Aber zurück zu Südamerika: Die wenigen Spanier die dorten waren hätten nie eine Chance gegen die gewaltigen Reiche gehabt, wenn sie nicht so viele Verbündete vor Ort gehabt hätten. Die damaligen Reiche in Südamerika waren oftmals viel schlimmer als es die Spanier je sein konnten und deshalb fiel es vielen nicht schwer sich auf die Seite der Europäer zu stellen. Das viele Indios trotzdem ausgerottet wurden lag dann oftmals weniger an den Spaniern, sondern bei den Seuchen die die Spanier versehentlich einführten. Versteh mich nicht falsch, ich möchte die Verbrechen nicht schönreden, aber es war schon etwas anderes als Du es darstellst.

    #21 Euler
    Sehr gute Analyse!!!

  17. Auch wenn ich den Beitrag mit Interesse gelesen habe, so ist er doch sehr einseitig formuliert.

    „Eine unkritische Identifikation mit einer Weltanschauung, die gegen die eigenen Interessen gerichtet ist, ist keineswegs auf den Islam beschränkt. Auffällig aber ist, dass die islamische Kultur nur so wenig Opposition gegen sich selbst hervorbringt bzw. zuläßt, während im Vergleich dazu eine systemkritische Auseinandersetzung im Westen alltäglich ist“.

    Diese Schlußfolgerung setzt voraus, dass es den einen Islam gibt. Dies ist aber durchweg falsch. Die regionalen Ausprägungen des Islam sind sehr unterschiedlich. Man nehme als Beispiel nur Indien, Indonesien und den Iran. Zudem sind die 4 orthodoxen Rechtsschulen zu unterscheiden und nicht beispielsweise mit etwaigen Sekten wie den Sunitten gleichzusetzen. Ähnliches gilt für die Adaptionsfähigkeit des „fiqh“ an neue Problemstellungen.

    „Die Unfähigkeit zur Selbstkritik im Islam ist tief verankert“

    Die Modifikation in Form einer neuen Struktur, entspringt vielmehr unserer Vorstellung des Zusammenhanges von Problem und Ordnung. Der islamischen Perspektive entspricht hingegen ein Problemdenken im Rahmen der vorhandenen Ordnung. Seinem Selbstverständnis nach ist die islamische Ordnung nicht veränderbar, jedoch reformiert sie sich selbst ständig von innen heraus. Somit ist sie keineswegs unselbstkritisch.

    Wenn wir unsere Presse- und Meinungsfreihet verteidigen wollen, gilt es den Islam genau zu kennen und nicht einfach irgendwelche Suren zu zitieren. Gerade in Bezug zu islamistischen Gruppierungen, die auch ihren Einfluß auf muslimische Gemeinden in der BRD haben, gilt es den Unterschied zwischen einer politischen Instrumentalisierung und einer korrekten Koranexegese herauszuarbeiten.

    Immer getreu dem Motto: Kenne Deinen Feind!
    Deshalb plädiere ich für eine eingehende Untersuchung des modernen Islam und seiner politischen Fürsprecher.

    Alexander

  18. #22 cyberzip (23.03.07 16:03)
    Wisst ihr , das Problem ist nicht , dass der Islam dort ist , wo Europa vor ein paar hundert Jahren war

    1
    Dieser Gedankengang geht davon aus, dass es eine Art Wachstum in einer Religion gibt: Nach 1500 Jahren 5 Meter, nach 1000 Jahren 10 Meter, sozusagen.

    Es gibt keinen Grund für diese Annahme.

    2
    Der Islam ist, wie er ist, und er ist jeglicher Veränderung verschlossen: Er ist geoffenbart, und Punkt. Da ist gar kein Raum für Entwicklung.

    3
    Die Philosophie des Altertums war bezüglich Ethik bereits weiter als der Islam war. Daran hat sich nichts geändert, denn der Islam hat sich nicht geändert.

    4
    Die Muslime behaupten doch jeweils, wir im Westen hätten alles von ihnen übernommen – sie seien uns also vor gewesen – und auf einmal sagen sie, sie brauchten halt noch länger. Ein Witz.

  19. Der SWR wird mit dem Wort zum Freitag am 20.
    April beginnen. Ist doch ein schönes Datum für Faschisten.

  20. Mahner

    ich habe gegoogelt. LOL

    „1933–1945: Im nationalsozialistischen Deutschland wird der 20. April (der Geburtstag Adolf Hitlers) als „Geburtstag des Führers“ in zahlreichen Parteiveranstaltungen gefeiert.“

  21. @ 16: Gott bewahre! Nur, wir müssen wissen, dass wir es mit einer mittelalterlichen Religion und ihren entsprechenden Anhängern zu tun haben. Ich befürchte für Dich, dass es 1430 keinen relevanten Unterschied zwischen Christentum und Kirche gegeben hat, ein paar Eremiten vielleicht ausgenommen.
    @19 Freespeech: das Christentum hat ein wesentlich höheres Potential, auch ethisch, als der Islam. Das liegt jedoch daran, dass es keine absolute Gesetzesreligion ist, sondern das Spannungsverhältnis zwischen Gott und dem Gewissen des Individuums aufrecht erhält. Das ist produktiv. Das „..aber beide waren eben weit“ lassen wir lieber weg…“wenn das der Führer wüßte“. Casas ist bekannt, leider einer von wenigen Einzelfällen. Gibts aber im Islam auch, z.B. Ibn Khaldun.
    20 D.N.Reb: ich bin kein Moslem, verteidige folglich auch nicht den Islam. Nur, so um 1500 war der wissenschaftlich/technisch/ militärische Unterschied zwischen islamischer Welt einerseits, und christlicher andrerseits noch nicht gravierend. Die Türkengefahr war für das Reich eine Realität (Erhalt uns Herr bei Deinem Wort, und steur des Pabst und Türken Mord). Erst durch die Reformation ist das Christentum von seinen Gesetzesfesseln befreit worden. Das gab den Anstoss zur nachfolgenden rasanten Entwicklung. Pardon, 1960 waren Spanien/Portugal so weit wie Marokko heute. Nun aber zum Entscheidenden: wenn dem so ist wie Turmfalke analysiert, dann wird der Islam nie veränderbar sein, folglich müsste der Rest der Welt irgendwann mit dem großen Genozidprogramm starten, andere Möglichkeiten gäbe es nicht. Daher vermute ich nicht ohne Grund, dass der Islam sich zwingen wird und muss, zu reformieren. Die haben nämlich auch nicht die Absicht, wie die Lemminge in den schicksalshaften Massentod zu springen.
    @ 32 Ein Fragender: leider gibt es zwischen Theorie und Praxis auch im Christentum erhebliche Unterschiede. Als Lutheraner verweise ich Dich auf die Confessio Augustana, Art. 16. Dort kannst Du nachlesen, wann Christen rechte Kriege führen dürfen und müssen. Was mit den Ölscheichtümern passieren wird, wenn das Öl alle ist, weiß ich nicht. Möglich ist vieles.

  22. @ #1

    Eben nicht, den dann werden eben die Anforderungen runtergesetzt. Geschieht doch schon an Schulen jeder Art!

    Ausserdem sieht man doch, dass Manfrau trotz Linksdoofheit und Brett vorm Kopp auch jetzt schon an den staatlichen Futterkrippen für obere Ränge gelangt.

    Das Brett muss allerdings aus Tropenholz aus zertifiziertem Anbau sein…

  23. Einfach ausgedrückt lässt sich die Unfähigkeit zur Kritik auf das Dogma von der Überlegenheit des Islam zurückführen, das uns immer und überall begegnet: „In unseren Tagen besteht die einzige Lösung für die Konflikte der Welt darin, die Moral des Quran anzunehmen und wie der Prophet (s.a.w.s) niemals vom rechten Weg abzuweichen, keine Unterschiede zu machen zwischen verschiedenen Religionen, Sprachen oder Rassen.“ http://www.harunyahya.de/artikel/artikel50_hohe_moral.php

    Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht.

  24. Casas ist bekannt, leider einer von wenigen Einzelfällen. Gibts aber im Islam auch, z.B. Ibn Khaldun.

    Mit dem Unterschied, dass Casas die Position vertreten hat, die seiner Religion entsprach.

    Ibn Khaldun hingegen versuchte Reform – im Richteramt. In seiner reformerischen Amtsführung traf er jedoch auf Widerstand und musste sein Richteramt bereits im ersten Jahr wieder aufgeben.

    Du hast auch sonst kurlige Ansichten:
    dann wird der Islam nie veränderbar sein, folglich müsste der Rest der Welt irgendwann mit dem großen Genozidprogramm starten, andere Möglichkeiten gäbe es nicht.

    Der Nationalsozialismus ist auch nicht reformierbar, aber deswegen musste man ja nicht die Deutschen ausrotten.

    Warum du übrigens das Christentum bringen musst, ist mir nicht klar. Der Islam bedroht nicht das Christentum gegenüber, sondern den säkularen Staat.

  25. Casas ist bekannt, leider einer von wenigen Einzelfällen. Gibts aber im Islam auch, z.B. Ibn Khaldun.

    Mit dem Unterschied, dass Casas die Position vertreten hat, die seiner Religion entsprach.

    Ibn Khaldun hingegen versuchte Reform – im Richteramt. In seiner reformerischen Amtsführung traf er jedoch auf Widerstand und musste sein Richteramt bereits im ersten Jahr wieder aufgeben.

    Du hast auch sonst kurlige Ansichten:
    dann wird der Islam nie veränderbar sein, folglich müsste der Rest der Welt irgendwann mit dem großen Genozidprogramm starten, andere Möglichkeiten gäbe es nicht.

    Der Nationalsozialismus ist auch nicht reformierbar, aber deswegen musste man ja nicht die Deutschen ausrotten.

    Warum du übrigens das Christentum bringen musst, ist mir nicht klar. Der Islam bedroht nicht das Christentum, sondern den säkularen Staat.

  26. ich habe gerade „Motive islamischer Terroristen“ von Mark. A Gabriel gelesen. Das war sehr kurzweilig, hat 2 Tage gedauert. Aktuell sitze ich vor Dan Diners „Versiegelte Zeit“. Anspruchsvoller und nicht weniger kurzweilig.

    Kurzweilig? Ja, es gruselt einen geradezu. Ich komme, je mehr Fakten ich über den Islam sammle, zu dem Schluß, daß es überhaupt keinen Sinn macht, den Dialog auf „Augenhöhe“ zu suchen. Nicht der Rückständigkeit der islamischen Welt wegen, sondern weil es einen Interessenausgleich nicht geben wird.

    Es gibt so waaahnsinnig viele fundamentale Unterschiede zwischen „denen“ und uns…. Junge Junge, da fällt mir der Arsch in den Sand.

  27. Die lustigste Meldung der vergangenen Tage:

    „Nach dem Urteil einer deutschen Richterin, die einer türkischen Frau die Scheidung trotz Gewalt in der Ehe verwehrte, herrscht auch bei den Muslimen in Vorarlberg Empörung.“

    (Quelle: ORF Vorarlberg)

    Leute, das heißt vermutlich WELTREVOLUTION …

  28. @#28 rational

    Darauf wird es wohl hinauslaufen, auf den Genozid. Denn von Ihrer Ideologie her sind wir die, die die Muslime zu ernähren haben. Und wenn es wirklich stimmt, dass es ein Trend unter muslimischen Schülern ist, nichts zu lernen, ausser dem Koran, weil sie wissen, dass sie Unterstützung vom Staat bekommen, also von uns, dann ist das Ende abzusehen. Entweder der Sozialstaat wird ganz abgeschafft oder an Arbeit gebunden, wie jetzt auch schon die Kommunale. Dann werden muslimische Menschen sehr aufgebracht sein, weil sie das nicht nötig haben und der Staat ja in der Bringeschuld ist. Ich schätze mal dann brennt Paris auch hier.

  29. Also, wenn ich das Gesagte mal auf seine Handlungskonsequenzen komprimiere, ist der logische Schluß:

    Der Islam ist eine chronifizierte Psychose. Therapie zwecklos. Allenfalls medikamentös hochdosierte Dauersedierung der Infizierten.

    Deren Anhänger sind mit Europa und der Freien Welt inkompatibel und im höchsten Maße gefährlich.

    Mit Psychopathen ist jegliche Kommunikation redundant.

    Wenn sich der Westen nicht davon befreit, im archaischen Sinne, bedeutet dies den biologischen Untergang.

  30. @ 31 Freespeech: und Casas war wohl Deiner Ansicht nach sehr erfolgreich, das Schicksal der Indios zu verbessern?
    Ob der Nationalsozialismus reformierbar gewesen sein könnte oder nicht, werden wir wohl nicht mehr erfahren. Ist auch besser so.
    Der Unterschied zwischen Genozid und 2. Weltkrieg, na ja, ich will hier keine theoretische Diskussion führen. Aber auf so etwas läuft die Sache doch hinaus. Und da nähern wir uns: auch ich vermute, dass es zum großen Knall mit dem Islam kommen wird. Danach wird der Islam jedoch reformieren.

  31. #37 rational :

    und Casas war wohl Deiner Ansicht nach sehr erfolgreich, das Schicksal der Indios zu verbessern?

    Er wurde nicht abgesetzt, er kriegte sogar eine Bulle durch, aber der Himmel ist hoch und der König ist weit. Und wie gesagt, er war mit seiner Religion konform.

    Zwischen dem König und den Betroffenen war ein Meer, zwischen dem Kairoer „Reformer“ und den Betroffenen war eine Strasse.

    Ich denke das war meine letzte Antwort auf rational.

  32. @ 35 D.N.Rb: so ungefähr sehe ich das auch, nur ohne jegliche Verallgemeinerung. Denn, es sind ja nicht alle moslemischen Schüler, die nur den Koran studieren wollen, weil sie glauben, für den Rest ihres Lebens mit Staatsknete durchzubringen. Denen wird es mit Sicherheit an den Kragen gehen, ob mit oder ohne Gewalt sei dahingestellt. Wobei das Negativpotential in den Großstädten höher sein wird, als auf dem Lande. In Frankreich ist die Situation erheblich schwieriger.
    Ein anderes Kapitel ist die sog. islamische Welt. Mit dieser wird es wohl zum Krieg kommen.

  33. Genau diese perfide Struktur des Islam ist der Knackpunkt.
    Mohamed hat, und darin zeigt er seine fiese Art, den Koran immer wieder geimpft, um ihn resistent gegenüber jeglicher Veränderung zu machen. Davor muss er eine höllische Angst gehabt haben.
    Sein Hauptaugenmerk legte er darauf, dieses Machwerk schwach begabten Menschen als unantastbar darzustellen. Das Hochstilisieren dieser Schwarte zum absoluten Heiligtum ist um so erstaunlicher, wenn man weiss, dass der Inhalt des Korans mehrere Jahrzehnte nur mündlich weitergeben wurde.
    Kann ein vernunftbegabter Mensch ernsthaft glauben, dass sich der Text dabei nicht in Hunderten von Passagen total verändert hat?

    Ein kleiner Denkanstoss: Allein die Sure 2 umfasst 286 Absätze (mit 11061 Wörtern, ohne Satzzeichen; deutsche Ausgabe)
    Jeder kennt den Versuch „Stille Post“, bei dem nur ein Dutzend Sätze über eine kleine Teilnehmerkette innerhalb einiger Minuten übermittelt werden.
    Das Endergebnis ist meist nur mit viel Humor auswertbar.
    Einfach absurd ist es, sich anzumassen, Menschen könnten sich alle 145763 Wörter in 12069 Zeilen mit insgesamt 733627 Buchstaben über mehrere Generationen auswendig merken. Die verwendeten Zahlen habe ich übrigens aus der deutschen Koranübersetzung extrahiert.

    Dieses „Wunder Allahs“ wäre der absolute Hit für „Wetten Das?“. Selbst wenn alle 1,2 Milliarden Koransklaven sich daran versuchen dürften, könnte man den Moslemmingen gefahrlos ganz Europa als Wetteinsatz anbieten. Als Gegenleistung reicht uns Mekka, das Staubloch, von dem die meisten Photos nur die Nachtansicht zeigen, weil der Anblick bei Tag einfach erschütternd öde ist. Das dieser Sandhaufen auch noch den Anspruch erhebt, Mittelpunkt des Universums zu sein, belegt ein weiteres Mal, wie traurig es um den Islam steht, wenn Allah sich mit solchen Erbärmlichkeiten abgeben muss.
    Diese Überheblichkeit ist wirkliche Blasphemie.

    Meiner Meinung nach sollte man zwar auch einzelne Muslime oder Organisationen des Islam, die besonders schwachsinnig agieren, aufs Korn nehmen, hauptsächlich aber den Koran, die tönerne Basis, auf der diese unreformierbare Steinzeitideologie steht.
    Damit wird man den Muslimen, die gewollt oder unfreiwillig unter dieser archaischen Geisel leiden, am meisten helfen und dem Rest der Welt eine weitere Katastrophe.

  34. @ 41 LJSilver: über den Schwindel der Koranschaffung- und überlieferung ist sich die restliche (interessierte) Welt längst im klaren. Nur, wir drehen uns im Kreise. Seit Jahrhunderten ist das Ausbildungsniveau in islamischen Ländern auf niedrigstem Stand und äusserst lückenhaft (hohe Analphabetenquote). Das ist nicht zufällig. Die Machthaber, und das sind alle, benutzen als Hauptlegitimation ihres Herrschens den Islam (neben der Unterdrückungsmaschinerie). Die sind überhaupt nicht daran interessiert, durch bessere Bildung auch nur entfernt mögliche Korankritik aufkommen zu lassen. Sie sind vorgewarnt, weniger durch uns, als durch ihre eigene Geschichte. Bis zum 12. Jhdt. gab es im Islam eine relativ freie, rationalistische Koranauslegung (als Schule). Die kritisierte jedoch permanent die schon damals despotischen Regimes. Folglich: verbieten, Kopf ab usw. An dieser Situation hat sich fast nichts geändert. Selbst Atatürks Maßnahmen, die keineswegs zimperlich waren, werden langsam wieder zurückgeschraubt.Nun versucht es Mohamed VI in Marokko, vorsichtig wie die Igel!
    Das beste Beispiel sind moslemische Studenten hier: 20 Jahre Gehirnwäsche bekommst Du nicht in 2 Wochen raus, es herrscht eine kaum zu begründende Angst vor dem Fall in ein tiefes Loch, obwohl diese Studenten die Religion kaum oder garnicht praktizieren.
    Um Menschen über den Schwindel des Korans aufzuklären, brauchst Du einigermaßen gebildete Leute, die diese Argumente zumindest verstehen. Sie sind rar gestreut. Besser wären pausenlose Satellitenfilme, 365 Tage im Jahr, 24h am Tag mir hardcore Pornos und Saufparties auf allen islamischen Sprachen. Das führt schneller zum Ziel, den Islam zu diskreditieren. Ob die Leute danach besser werden, ist die große Frage.

  35. Der Islam ist wie Krebs – wenn man ihn nicht rechtzeitig und radikal bekämpft, wuchert er und setzt seine Koran – Metastasen überall.

  36. @28 rational

    Widersspruch!

    Christ sein heißt an den auferstandenen Jesus zu glauben und der hat zur Gewalt glasklare Aussagen gemacht – keine Gewalt.(Punkt)
    Das gern herangezogene AT ist nicht Jesus.

    Wie viele Kriege hat Moammed, der Vorbild sein soll, geführt? so viele Glieder habe ich nicht.

    Genau das ist der Unterschied.

    Ein Mohammedaner kann deshalb mit gutem Gewissen Gewalt legitimieren, auch wenn das immer abgestritten wird.

  37. Ein Christ, der Gewalt anwendet (ausser in Notwehr), lebt seinen Glauben falsch, ein Mohammedaner, der Gewalt anwendet, lebt seinen Glauben richtig!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Roth-Moschee

  38. Ein Mohammedaner kann deshalb mit gutem Gewissen Gewalt legitimieren,

    Und er kann’s um so besser, je gebildeter er ist. Einem analphabetischen „Kameltreiber“ kann ein Monarch mit Interesse an guten Beziehungen zum Westen eher vorlügen, der Koran sei eigentlich friedlich, als einem Studierten, der den Koran nur einfach zu lesen braucht, um sich eindeutig vom Gegenteil zu überzeugen.

    auch wenn das immer abgestritten wird.

    Es wird gar nicht so wirklich abgestritten. Es wird nur abgestritten, dass der Koran Gewalt gegen „Unschuldige“ erlaube. Das stimmt. Aber „unschuldig“ lässt sich sehr frei definieren.

  39. @ 45, 46: sorry, ihr macht es euch zu leicht mit dem Gewaltverbot für Christen. So eindeutig ist dies nicht, wie oft von ensprechenden Kreisen (christliche Pazifisten) dargestellt. Als lutherischer Christ will ich versuchen, dies zu erklären.
    – Krieg (Gewalt) ist eine Erblast des Sündenfalls und aus der Welt nicht wegzudenken, bis zur Wiederkunft Jesu.
    – Aus diesem Grunde ist die „Obrigkeit“ von Gott eingesetzt (Röm. 13,1-4), auch zur Ausübung der „strafenden Gerechtigkeit mit dem Schwert“. So betrachtet wird der Krieg (die ausgeübte Gewalt der Obrigkeit) zum kleineren Übel, um einen ewigen, unermeßlichen Unfrieden zu wehren. Angriffskriege sind verboten.
    – In die gleiche Kerbe schlägt Mt 26,51-54. Warum ist zumindest 1 Jünger mit einem Schwert bewaffnet, und dazu noch in solch entscheidender Stunde? Um Karnickel zu jagen? „Stecke dein Schwert an seinen Ort, denn wer zum Schwert greift, der soll durch das Schwert umkommen“. Folglich muss es Menschen geben, die diejenigen, die zum Schwert greifen, auch durch das Schwert umkommen lassen. Und nun folgt die große Ausnahme in dieser spezifischen Situation: Jesus sagt: „wie würde dann aber die Schrift erfüllt, dass es so geschehen muss?“ Jesus musste sterben, auch bewaffneter Widerstand wäre schriftwidrig. Also musste es geschehen. Daraus ist zu entnehmen, dass bewaffneter Widerstand (Gewalt) in anderen Fällen christlich legitimiert ist, nicht zur höheren Ehre Gottes, aber zum Schutz.
    Du siehst, ich ziehe das AT überhaupt nicht heran.
    Ich will nicht negieren, dass mit dem NT auch für die Gewaltlosigkeit argumentiert werden kann. Gott will uns damit sagen, dass wir unser Gewissen ernsthaft prüfen müssen, egal, ob wir uns für Gewalt/losigkeit entscheiden; Sünder sind wir allzumal, die einen, wie die anderen.

  40. Der SWR wird mit dem Wort zum Freitag am 20.
    April beginnen. Ist doch ein schönes Datum für Faschisten.

    Doppel -Bingo:

    zwei der grössten Massenmörder der Menscheit haben da Geburtstag:

    * um 570 in Mekka (vor kurzen stand MohaMAD da noch „konkret“ drin am 20.04, bei Wickimuselia ) und den anderen muss ich ja wohl kaum noch „vorstellen“.

    ca

  41. Der SWR wird mit dem Wort zum Freitag am 20.
    April beginnen. Ist doch ein schönes Datum für Faschisten.

    Doppel -Bingo:

    zwei der grössten Massenmörder der Menscheit haben da Geburtstag:

    * um 570 in Mekka (vor kurzen stand MohaMAD da noch „konkret“ drin am 20.04, bei Wickimuselia ) und den anderen muss ich ja wohl kaum noch „vorstellen“.

    ca

  42. @ rational
    bitte logisch bleiben.
    Jesus sagt „stecke dein Schwert WEG“ und erklärt ihm warum.
    Nicht der Sündenfall, nicht das AT ist unser Vorbild, sondern Jesus, der für seine Gewaltfreiheit gekreuzigt wurde –> Christus

    Das Gegenteil zu Mohamed.

  43. @ 51:was ist denn unlogisch an meiner Ausführung? Kannst Du mir erklären, warum zumindest 1 Jünger 1 Schwert dabei hatte? Daraus entnehme ich übrigens, dass die Jünger oder einige davon generell bewaffnet waren. Kennst Du einen Ausspruch Jesu: ich will keine bewaffneten Jünger um mich herum haben? Werft die Schwerter weg!? Ich kenne so etwas nicht.
    Wenn Du so gütig wärest, mir auch Römer 13,1-4 zu erklären, wäre ich Dir sehr dankbar.
    Seit wann sind wir denn aus dem Sündenfall raus? Natürlich ist dieser kein Vorbild, aber unser Leiden. Dass Christus für unsere Sünden hingegeben wurde, macht uns hier auf Erden nicht Sündenfrei.

  44. rational,

    wer lesen kann ist klar im Vorteil.
    Noch mal zum mitdenken:

    Glaubst du an Jesus – Christus oder glaubst du an seinen Jünger, dem er verbietet sein Schwert zu ziehen? Punkt.
    JESUS war FRIEDFERTIG, UNUMSTRITTEN selbst unter atheistischen Wissenschaftlern. Punkt.
    Diskutiere das weg.

    Römer: lies doch selbst. Der Brief noch nicht einmal eines Jüngers, der anfangs sogar die Christen verfolgte.
    Deine Argumentation gleitet mir in die Ebene ab: das Wort Islam bedeutet Frieden.
    Als Lutheraner zielst du auf : gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist. (lies bitte dort selbst: es ging nur um eine schäbige Münze, ein irdisches Gut auf dem des Kaisers Antlitz war.)

    Exakt das ist der Gegensatz zu einer Diktatur (wie bei Hitler), wo man ALLES beherrschen möchte(auch die Seelen, nicht nur die Gedanken).
    Will Mohammed / Islam nicht auch alles beherrschen?!

    Friede sei mit dir.

  45. @ 53: ich glaube an Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.
    Jesus war friedfertig und: „wir sollen nachfolgen seinen Fußstapfen“. Nur, wenn wir dies zu 100% könnten,wäre Er nicht für uns gekreuzigt worden. Jesus war kein Traumdeuter, auch nicht das Aushängeschild irgendwelcher Sektierer, sondern Mensch und Gottes Sohn. Um vor Gott gerechtfertigt zu sein und für unsere Seligkeit, sollen wir an seinen Tod und Auferstehung glauben. Auf dieser Welt (Reich), welches nicht Jesu Reich ist, sollen wir unsere Handlungen in Verantwortung vor Gott und unserem Gewissen tätigen. Egal wie, ohne Sünden geht das nicht ab. Gott sei uns Sündern gnädig, Amen.
    Ich versage mich jeglichen Vergleiches zwischen Christus und einem Menschen namens Mohamed.
    Soweit unser Christentum. Was jedoch danach von Dir gesagt wird, ist vom Übel. Das selektive Herauspicken von Dir gefälligen Schriften des NT, und Diskreditieren von Nichtgefälligen (wie die paulinischen Briefe, die übrigens alle älter als die Evangelien sind) mußt schon Du vor Gott verantworten, und Deinem Gewissen. Ich werde dies nicht tun. Das ganze riecht nach Sektierertum. Seit vielen Jahrhunderten wird versucht, sich „seinen Jesus“ so zurecht zu biegen, wie es gerade den persönlichen Wünschen paßt. Das kannst Du für Dich machen, ich werden dem nicht einen Millimeter folgen.

  46. Nicht ich picke, du pickst heraus, ist deine Behauptung rational?
    Du kannst ja, in bester Gesellschaft mit Moms, die Geschichte umschreiben.
    TATSACHE ist:
    JESUS WAR FRIEDFERTIG, Das Vorbild Des ISLAM
    aber KRIEGERISCH.

  47. Hallo zusammen

    Es hat mich schockiert so viele Beiträge zu lesen, die mir sagen, dass meine Religion die falsche ist (wenn man ihr überhaupt den Status einer Religion zugesteht).
    Bei den meisten Beiträgen merkte ich einen Angsterfüllten Hintergrund ( Vorbild Des ISLAM aber KRIEGERISCH; ein Mohammedaner, der Gewalt anwendet, lebt seinen Glauben richtig;…. die Liste ist lang) aber alle Beiträge haben eine Gemeinsamkeit, sie zeigen, dass die leute, die sie geschrieben haben nicht ein einziges Mal mit einem Moslem über ihre Bedenken gesprochen (behaupte ich mal) oder sie haben sich nicht die Mühe gemacht richtig nach der islamischen Deutung irgendwelcher aus dem Kontexte herausgeschnittenen Koranversen zu erkundigen (Übrigens die gleiche Art wie sich ein Usama die Koranverse zurecht ausschneidet) was ja auch mit jedem Buch machbar ist -Bibel eingeschlossen-
    Die Religion wovor sie alle angst haben würde mir auch Angst einjagen. Das Wort Rationalität wurde hier inflatiöse benutzt,und ich möchte es hier überstrapazieren und stelle folgende Frage:
    -Ist es möglich, dass 1,2 Milliarden Menschen sich absichtlich für das Böse entscheiden? wenn ja, was haben sie davon?
    -Warunm wird jede Erklärung aus dem islamischen Lager, die Missverständnisse ausräumt als Lüge oder Verschleirung abgetan?

    Die Offenheit mit der hier gechrieben wird ist erfrischend und zeigt, dass man hier nicht so einfach mit halben Wahrheiten oder vorgekauten Meinungen durchkommt. In diesem Sinne hoffe ich einen Sachlichen Kommentar.

    Friede sei mit euch

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