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Guantanamo: Zehn Prozent Rückfälle

guantanamo [1]In Guantanamo darben hunderte vollkommen unschuldige Anhänger der Religion des Friedens seit Jahren und hoffen auf ihre Befreiung durch den neuen Präsidenten Barack Hussein Obama. Denkt man. Tatsächlich aber sind von den ursprünglich 770 dort Gefangenen mittlerweile 520, also rund zwei Drittel wieder entlassen worden. Das Pentagon veröffentlicht jetzt eine Statistik, der zufolge davon 61, also mehr als zehn Prozent inzwischen wieder dem terroristischen Handwerk nachgehen. Dabei ist nicht berücksichtigt, dass ein Großteil der Entlassenen in ihren jeweiligen Heimatländern auch inhaftiert wurde, und somit noch keine Gelegenheit zur Wiederbetätigung hatte.

Die Basler Zeitung [2] berichtet:

61 frühere Häftlinge beteiligten sich offenbar an dem Kampf, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Geoff Morrell, gestern. Im März waren es nur 37. Bislang wurden 520 Inhaftierte aus dem Marinestützpunkt freigelassen oder in Gefängnisse in anderen Teilen der Welt überstellt. Einzelheiten zu den terroristischen Aktivitäten wurden nicht genannt.

Der neue Präsident Barack Obama will Guantanamo zwar schliessen. Allerdings wird dies vermutlich noch länger dauern, weil unklar ist, was mit den 250 Terrorverdächtigen in dem Lager passieren soll. Einige sind mutmassliche Anhänger des Terrornetzes al-Qaida oder der radikalislamischen Taliban. Morrell sagte, Obama und seine Berater suchten gewissenhaft nach Lösungen.

Eine mögliche Lösung ist schon seit längerem im Gespräch: Deutschland hat sich erboten, Häftlinge aufzunehmen. Mit einem hat man ja bereits gute Erfahrungen gemacht. Außerdem muss man die Dinge auch mal positiv sehen: Eine Rückfallquote von nur zehn Prozent … davon kann die deutsche Verbrecherpädagogik im Strafvollzug nur träumen.

(Spürnase: Ali Mente)

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