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Ende des Turmbaus zu Dubai?

dubaiIn Dubai (Foto) kann man in diesen Tagen studieren, was den Staaten der Ölmilliardäre blühen wird, wenn in wenigen Jahrzenten die Ölquellen versiegen. Aktuell ist es allerdings die Finanzkrise, die die glitzernde Scheinwelt des substanzlosen Reichtums der moslemischen Herrenmenschen in Dubai zusammen fallen lässt wie ein Kartenhaus. Zudem treibt die Angst vor der grausamen Sharia und mittelalterlicher Einkerkerung bei Liquiditätsproblemen ausländische Fachkräfte und Investoren fluchtartig aus dem Land.

MM-news berichtet vom Immobiliencrash im steinreichen Wüstenstaat:

Der extreme Immobilienboom in Dubai wandelt sich nun in einen noch brutaleren Crash, nachdem das Lebensblut Kredit kaum mehr zur Verfügung steht. Nach Aussagen von vor Ort tätigen Maklern, die allerdings meistens aus dem Ausland stammen, finden in ganz Dubai nur noch vereinzelte Käufe statt. Der Markt ist tot.

Die Immobilienpreise wurden auf Anordnung der Regierung um 10 Prozent gesenkt, doch für dieses Angebot finden sich schlicht keine Käufer. Umgekehrt steigt das Angebot weiter an, und dies nicht nur durch neu fertiggestellte Apartment-Hochhäuser, sondern auch durch die zahlreichen Immobilienmakler und anderen Spezialisten, die nun ihren Job verlieren und Dubai in Scharen verlassen.

Denn zahlreiche geplante Grossprojekte wurden angesichts der Weltwirtschaftskrise verworfen, und es wurden sogar einige in Baustellen dicht gemacht, wodurch zigtausende vor allem aus westlichen Ländern kommende Fachkräfte nicht mehr gebraucht werden.

Am symbolträchtigsten ist wohl der Baustopp am höchsten Gebäude der Welt. Aber auch ohne Wirtschaftskrise bestände das Problem einer unzureichenden Infrastruktur und einer unbefriedigenden Qualität der Bausubstanz, denn die nach Aufmerksamkeit heischenden Fassaden der über 2000 Hochhäuser umgeben öde Wohnungen mit Qualitätsmängeln und blicken auf eine triste Sand- und Betonwüste herab.

Das grösste Problem für Dubais Wirtschaft könnte auf längere Sicht die regelrechte Flucht der „Expatriates“, also der ausländischen Fachkräfte, sein, die für einen signifikanten Teil der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage verantwortlich sind und auch lebenswichtige Funktionen in vielen Unternehmen und Projekten bekleiden.

Ein spezifisches Problem der Expatriates in Dubai ist, wie die New York Times vor zwei Wochen berichtete, dass überschuldeten Einwohnern bei Zahlungsproblemen Gefängnisstrafe droht.

Dies führt laut dem Zeitungsbericht dazu, dass Ausländer die Eigentumswohnungen und Autos auf Kredit gekauft hatten, Dubai panisch verlassen und dabei teilweise ihre Autos mit steckendem Schlüssel am Flughafen zurücklassen.

Bis Januar seien auf diese Weise bereits über 3000 verwaiste Autos aufgefunden worden. Einige gehen sogar soweit, vor ihrem Abflug nach Indien oder in den Westen noch alle Kreditkarten mit Einkäufen bis zum Maximum zu belasten damit sich die Kreditflucht so richtig lohnt.

Die Krise erscheint zu einem Zeitpunkt, da immer mehr westliche Banken glauben, die Geschäfte der Zukunft mit shariakonformen Investitionsmodellen in den buchstäblich auf Sand gebauten Wirtschaften der niedergehenden Ölstaaten machen zu können. PI hatte unter Berufung auf dieselbe Quelle bereits im Oktober auf den bevorstehenden Crash hingewiesen.

(Spürnase: Frank B.)