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Der Anti-Islamisierungskongress hat begonnen

Vilimsky BeisichtDer Anti-Islamisierungskongress von Pro Köln vom 8.-10. Mai hat heute mit einer internationalen Pressekonferenz und Kundgebungen in Leichlingen, Leverkusen und Dormagen offiziell begonnen. Während die BILD-Zeitung mithilfe eines gefälschten Fotos von einem Kölner „Nazi-Aufmarsch“ spricht, konnten über 40 akkredierte Journalisten auf der Pressekonferenz in einer Anwaltskanzlei in der Kölner Innenstadt ein Bild davon machen, dass von „Nazis“ nicht die Rede sein kann. PI hat die Statements von Markus Beisicht (Pro Köln), Harald Vilimsky, Johann Herzog (beide FPÖ), Robert Spieler (Nouvelle Droite), Hilde DeLobel (Vlaams Belang) und Adriana Bolchini Gaigher (Mailand) aufgezeichnet (wir bitten die schlechte Bild- und Ton-Qualität der Videos zu entschuldigen).

In seinem Eingangs-Statement machte Pro Köln-Chef Markus Beisicht (Foto oben rechts mit Harald Vilimsky) darauf aufmerksam, dass es in Deutschland und dem „toleranten“ Köln derzeit schlecht steht um die Meinungsfreiheit. „Wer sich hier islamkritisch positioniert, wird ausgegrenzt, stigmatisiert und diffamiert.“ Davon lasse sich Pro Köln aber nicht abhalten, auch weiterhin Kritik am Islam, der mit den Werten unseres Grundgesetzes unvereinbar ist, zu üben. „Wir wollen beweisen, dass es möglich ist, hier im Rheinland, im Herzen von Köln, eine islamkritische Veranstaltung durchzuführen. Wir verteidigen unsere demokratischen Grundrechte, insbesondere das Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit, das die Blockwarte der Political Correctness uns nehmen wollen“, so Beisicht.

Teil 1:

Teil 2:

Statement von Harald Vilimsky (FPÖ-Generalsekretär):

„Ich bin Repräsentant einer Partei, die auf dem Sprung ist, zweistärkste Partei in Österreich zu werden. Wir ziehen klare Grenzen nach rechts und dulden auch keine Neo-Nazis in unseren Reihen. Wir haben im vorigen Jahr den Anti-Islamisierungskongress unterstützt und gesehen, dass Rechtsstaat und Demokratie in einer sehr sensiblen Situation waren. Uns schlug organisierte Gewalt entgegen, die erbetene Hilfe von der Polizei blieb aus und wurde erst nach Einschalten des österreichischen Botschafters gewährt. Wir sind hier, weil wir sehen, dass die abendländischen Werte immer mehr zugunsten eines radikalen, politischen Islam in den Hintergrund geraten. In Österreich gelten 50 Prozent der Muslime als nicht integrierbar! Jedes Volk hat das Recht, seine gewachsenen Kulturen zu verteidigen.

Was hier jetzt passiert, ist in Österreich Normalität, nämlich dass gegen den Bau einer Moschee demonstriert wird. Wer sich ein bisschen mit dem Islam auskennt, weiß, dass Minarette ein Ausdrucks des Triumphes des Islams über andere Religionen sind. Es ist legitim, von Zuwanderern zu verlangen, dass sie die gewachsene Kultur respektieren und nicht Zeichen der Abrenzung oder Überlegenheit setzen, Zeichen des Triumphes, dass man die gewachsene Kultur Zug um Zug zurückzudrängen gewillt ist.

Ich freue mich auf eine friedvolle Demonstration, mit der wir ein kraftvolles Zeichen für Demokratie setzen und appelliere an die hiesigen Behörden, insbesondere den Oberbürgermeister und den Polizeipräsidenten, nicht wieder mit Kraftausdrücken gegen Gäste aus dem befreundeten Ausland vorzugehen. Beide haben beim letzten Mal jegliche Neutralität vermissen lassen und die Kongressteilnehmer in einer Weise bepöbelt, die man in einem zivilisierten Europa eigentlich für unvorstellbar hielt.“

Die Vlaams Belang-Parlamentsabgeordnete Hilde DeLobel bekräftigte in ihrem kurzen Statement, dass die Werte, wofür Europa steht, im Zuge der Islamisierung auf dem Spiel stehen. „Wir haben zum Glück in Europa schon seit einigen hundert Jahren eine Meinungsfreiheit und eine religiöse Toleranz. Und in dieser Toleranz können auch Nicht-Gläubige, Atheisten, Heiden und andere gedeihen. Aber so eine offene Toleranz kann man nur bewahren, wenn nicht einer davon Missbrauch macht. Wir wollen ein tolerantes offenes Europa erhalten, wo jede Meinung ausgesprochen werden kann.“

Statement von Adriana Bolchini Gaigher (Italien):

Fragen der Journalisten:

Statement von Johann Herzog (FPÖ-Stadtrat in Wien):

Statement von Robert Spieler (Vorsitzender der „Nouvelle Droite“ in Frankreich):