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Islamischer Lifestile erobert Wien

Aladin Halal-Produkte„Wenn Liebe durch den Magen geht, wie es ein Sprichwort sagt, dann kann unser Verhältnis zum Orient so schlecht nicht sein“, heißt es im Editorial zur neusten Ausgabe des Bio und Halal Magazins. Und ganz besonders süß, der Absatz über die Gewürze und Wohlgerüche des Orients: „Der Koran, als wissenschaftliche Basis dieses Wissens, wurde den Völkern Westeuropas lange vorenthalten.“

Wenn der Koran den Bio-Freaks als wissenschaftliche Basis gilt, muss man sich über Einkaufregale voller Halal-Produkte nicht länger wundern.

Spar Halal2

Die hier abgebildeten Fotos mit Halal-Waren, die es bis vor ein paar Wochen noch nicht zu kaufen gab, wurden alle gestern in einer Wiener Spar-Filiale aufgenommen.

Spar Halal

Leider Beschreibt das Bio und Halal Magazin eine europäische Realität:

Weltweit wächst kein Segment auf dem Lebensmittelmarkt so rasch wie „Halal-Food“. Europäische Hypermärkte vervielfachten ihre Ladenfläche für Halal-Produkte. Türkische Lebensmittelgeschäfte boomen, inzwischen liegen auch bei Edeka, Rewe, Metro, Spar und Lidl modern konzipierte „Halal“-Snacks für junge Leute im Regal. Seriöse, von den muslimischen Gemeinschaften getragene Institute, nicht selten vom Staat anerkannt, prüfen in allen westlichen Industriestaaten die Lebensmittel auf islamkonforme Eigenschaften. Auf der Website der deutschen Halalcontrol finden sich längst große „Brands“ wie Almi, BASF, Bayer, Degussa, Ehrmann, Kerry, Langnese, Nestlé oder Unilever. Ist es wirklich noch eine Vision: Islamischer Lifestyle für europäische VerbraucherInnen?

Dazu ein kleines Experiment: Werden Haram-„Schweinswürstel“ als Halal-Produkte gekauft, wenn man sie auf einen Stapel Halal-Fleisch legt?

Spar Halal-Sortiment

» E-Mail an Spar-Österreich: office@spar.at

(Spürnase: ESW)