1

„Kipp-Punkte“ für neue Panik-Höhenflüge

Um bei den zur Zeit herrschenden eisigen Temperaturen und den immer neuen ans Tageslicht kommenden Manipulationen des Weltklimarates dem Aufwachen der Menschen entgegenzuwirken, werden jetzt neue Säue durchs Dorf getrieben: Sogenannte „Kipp-Punkte“ sollen neues Panikgefühl hervorrufen, merke: Auch wenn es kälter wird, wird es wärmer.

Zum nützlichen Idioten macht sich der SPIEGEL. Er schreibt:

Bei allen Warnungen vor einem gefährlichen Klimawandel schien wenigstens auf eines Verlass: Gefährliche Änderungen würden sich ankündigen. Doch das ist ein Irrtum, wie eine neue Studie zeigt. Als ungute Vorzeichen für einen gefährlichen Klimawandel gelten diverse Beobachtungen: In der Arktis schmilzt das Eis, Pflanzen blühen früher, die Meere schwellen an. Die größten Klima-Gefahren jedoch könnten ohne Vorwarnung eintreten, berichten Forscher in einer neuen Studie.

Als gefährlichste Wendepunkte des Klimas gelten sogenannte Kipp-Punkte: Ganze Ökosysteme könnten unwiderruflich zusammenbrechen und sich in kürzester Zeit radikal verändern. Das geschah beispielsweise während der jüngsten Eiszeit, als die Welt alle 1470 Jahre von Wärmeschocks heimgesucht wurde – das Klima erwärmte sich binnen weniger Jahrzehnte um etwa acht Grad.
(…)
Unbedeutend erscheinende Einflüsse wie langsam steigende Temperaturen können zuweilen unwiderrufliche Kettenreaktionen auslösen: Mit zunehmender Erwärmung verstärken sich die Extreme, etwa Höchst- und Tiefsttemperaturen. Die Bandbreite werde immer größer, schreiben Hastings und Wysham. Eine mögliche Folge: Die Umweltbedingungen schwanken so sehr, dass manche Ökosysteme jederzeit in einen neuen Zustand kippen können, in dem Tiere und Pflanzen plötzlich aussterben.

Manche Ökosysteme gäben keine Vorwarnung, wenn sie nahe des Kollapses seien, warnen die Autoren der neuen Studie. Welche Ökosysteme betroffen sind, lassen die Forscher offen. Ihre Modelle hätten lediglich gezeigt, dass die Natur nicht immer Warnung gebe, wenn sie vor einschneidenden Veränderungen stehe. „Erst wenn das Drama passiert ist, wird es offensichtlich“, sagt Hastings.Unbedeutend erscheinende Einflüsse wie langsam steigende Temperaturen können zuweilen unwiderrufliche Kettenreaktionen auslösen: Mit zunehmender Erwärmung verstärken sich die Extreme, etwa Höchst- und Tiefsttemperaturen. Die Bandbreite werde immer größer, schreiben Hastings und Wysham. Eine mögliche Folge: Die Umweltbedingungen schwanken so sehr, dass manche Ökosysteme jederzeit in einen neuen Zustand kippen können, in dem Tiere und Pflanzen plötzlich aussterben.

Manche Ökosysteme gäben keine Vorwarnung, wenn sie nahe des Kollapses seien, warnen die Autoren der neuen Studie. Welche Ökosysteme betroffen sind, lassen die Forscher offen. Ihre Modelle hätten lediglich gezeigt, dass die Natur nicht immer Warnung gebe, wenn sie vor einschneidenden Veränderungen stehe. „Erst wenn das Drama passiert ist, wird es offensichtlich“, sagt Hastings.

Mehrere Ökosysteme von globaler Bedeutung könnten von Kipp-Punkten bedroht sein, berichteten Klimaforscher um Elmar Kriegler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vergangenes Jahr in einer Studie im Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences“: Die Eispanzer von Grönland und der Westantarktis etwa könnten kollabieren und mit ihrem Schmelzwasser die Ozeane meterhoch anschwellen lassen. Auch der Amazonas-Regenwald, der Golfstrom und das Klima rund um den Pazifik könnten binnen weniger Jahre in einen vollkommen anderen Zustand kippen – so die Theorie.

Das Wissen über die plötzlichen Zusammenbrüche ist allerdings gering.

Sie sagen nicht „wann“, sie sagen nicht „wo“, sie sagen nur „dass“. Also wird neue Panik geschürt, auf dass ja niemand zweifle…

(Spürnase: Mirko)