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Migrantenkinder wegen des Namens benachteiligt

[1]Jetzt wissen wir endlich, warum Murat und Ahmed so schnell in der Hauptschule landen: Nicht etwa ihre miesen Leistungen sind schuld, nein, ihre Vornamen sind es. Dies herauszufinden ist sich die Oldenburger Erziehungswissenschaftlerin Astrid Kaiser nicht zu blöd.

Die WELT berichtet [2]:

Die Oldenburger Erziehungswissenschaftlerin Astrid Kaiser will nachweisen, dass in Sonderschulen und Hauptschulen mit Vorurteilen belastete Namen häufiger vorkommen. Für die Studie habe sie Namenslisten der Abgänger von Sonderschulen, Hauptschulen und Gymnasien verglichen, kündigte sie in einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ („NOZ“) an. Die Ergebnisse sollen Ende August vorliegen.

Die Wissenschaftlerin glaube, dass die negative Besetzung von Vornamen möglicherweise auch an der Benachteiligung von Migrantenkindern im deutschen Bildungssystem beteiligt sei, berichtet die Zeitung. „Wahrscheinlich ist ja auch ein Murat oder eine Serap ebenfalls von negativeren Leistungserwartungen betroffen“, sagte die Forscherin dem Blatt.

Der Zweck der Übung erschließt sich uns jetzt nicht sofort. Was will Frau Kaiser beweisen? Dass bestimmte Namen an der Hauptschule häufiger vorkommen? Und dann? Macht nun das Kind den Namen dumm oder der Name das Kind?

(Spürnasen: KDL und Pittiplatsch)

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