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Sitzblockade gegen Tübingens OB Boris Palmer

Boris PalmerTübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Foto) gilt als engagierter S21-Kritiker und war auch bei den Schlichtungsgesprächen mit Geißler dabei. Öfters war er Redner auf den Demonstrationen am Stuttgarter Hauptbahnhof und danach wurden schon mal von den Teilnehmern die Straßen mit einer Sitzblockade blockiert. Nun bekam er eine Sitzblockade selbst am eigenen Leib zu spüren, als er 6,5 Millionen Euro im Tübinger Haushalt einsparen wollte, den größten Teil im Bereich der Kinderbetreuung.

Die Stuttgarter Nachrichten schreiben (Hervorhebung durch PI):

Als der Gemeinderat vor einigen Wochen die Sparbeschlüsse verabschieden wollte, versammelten sich rund 20 Mitglieder einer linken Protestinitiative vor dem Rathaus. Sie wollten die Stadträte mit einer Blockade von ihrer Sitzung abhalten und drohten mit einem „Tübingen 21“. Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) musste persönlich einschreiten. […] Er warnte darin vor einer „Blockaderepublik“. nicht jeder, dem eine Entscheidung nicht passe, könne sich auf das umstrittene Bahnhofsprojekt berufen, befand der Tübinger OB.

Merke: Wo man eine Sitzblockade veranstalten darf, das legen die Grünen fest, jedenfalls darf sie niemals gegen die Grünen selbst sein.

(Spürnase: GrundGesetzWatch)