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TV-Tipp: 3sat-Kulturzeit über Imam Idriz vs PI

Michael Stürzenberger in 3satEin Kamerateam der 3sat-Sendung „Kulturzeit“ reiste vor knapp zwei Wochen aus Berlin zu umfangreichen Dreharbeiten nach München und Penzberg. Der Streit um den Penzberger „Vorzeige“-Imam Bajrambejamin Idriz, der in München bekanntlich ein Europäisches Islamzentrum errichten will, ist also bereits bis in die deutsche Hauptstadt vorgedrungen. JETZT mit Video!

Das 3sat-Team führte hierzu diverse Interviews, wobei man sich auch für die Kritiker des Imams interessierte. So wird in der etwa siebenminütigen Reportage auch ein Vertreter des Verfassungsschutzes zu Wort kommen. Nachdem die Kulturzeit-Redaktion auch die intensive Berichterstattung von PI über den Penzberger Imam registrierte, besuchte das TV-Team PI-Autor Michael Stürzenberger in München und filmte über zwei Stunden mit ihm. Neben einem ausführlichen Interview wurden auch die Videos, die PI-München in Penzberg produzierte, gezeigt und besprochen.

3sat schreibt hierzu:

Der Islam ist nicht reformierbar, sagen nicht nur orthodoxe Muslime, sondern auch ganz andere Gegner. Im Nobelort Grünwald bei München produziert der ehemalige CSU-Pressesprecher Michael Stürzenberger Anti-Islam-Filme. Auf den Imam von Penzberg hat er es besonders abgesehen. „Er will den Islam schönfärben“, sagt Stürzenberger. „Er will nicht zugeben, was der Islam wirklich für ein Gesicht hat.“ Michael Stürzenberger und seine Mitstreiter tragen Kopftuch und provozieren so bei einem Fest für Migranten. Imam Idriz nennen sie einen Lügner. Weil er nicht ins Feindbild passt?

Die meisten Leute haben ein Bild von Muslimen, die nicht integrierbar sind und im Ghetto leben“, sagt Idriz. „Wir haben versucht, dieses Bild zu ändern, und das haben wir teilweise geschafft. Dieses positive Image passt für einige Beamten oder für einige Leute nicht. Wir müssen das jetzt bekämpfen, weil das nicht wahr ist.“ „Es gibt offizielle islamische Rechtsgutachten“, so Stürzenberger, „sogenannte Fatwen, die sagen, wenn Muslime in Minderheitspositionen sind, dann sollen sie von Frieden reden, von Toleranz, von Dialog, bis man in den Machtpositionen ist und dann geht es vielleicht anders.“

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(Foto oben: Aufnahme aus dem Kulturzeit-Beitrag)