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Bonn ist Islamisten-Hochburg in Deutschland

Bekkay Harrach, l., und die Brüder Mounir und Yassin ChoukaWas viele längst ahnten, bestätigt heute der Bonner Generalanzeiger in seiner Wochenendausgabe: Nicht mehr Ulm oder Hamburg gelten mittlerweile als Hauptzentren für in Deutschland agierende Dschihadisten, sondern die einst so beschauliche Bundeshauptstadt und Geburtsstadt von Ludwig van Beethoven – Bonn am Rhein.

Der Generalanzeiger schreibt:

Bonn ist eine Hochburg für Islamisten. In der Stadt leben nicht nur radikale Muslime und Hassprediger, von hier aus reisen auch Dschihadisten in Länder wie Afghanistan, Pakistan und Jemen, um dort andere muslimische Extremisten und Terroristen im Kampf gegen die NATO und ihre Verbündeten zu unterstützen.

Das geht aus einem Geheimpapier des Landeskriminalamtes (LKA) hervor, das der GA einsehen konnte. Für Bonn hat das LKA 175 Personen ausgemacht, die als „mögliche Angehörige des islamistisch-terroristischen Personenpotentials“ bezeichnet werden. Darunter finden sich so bekannte Namen wie der Al-Kaida-Propagandist Bekkay Harrach und die Brüder Chouka, die sich als Dschihadisten im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet aufhalten sollen.

Wie der Focus im November berichtet hatte, sind vor einigen Jahren auch Fanatiker aus Ulm und Hamburg an den Rhein gezogen. Und das Bonner Netzwerk, zu dem auch Moscheen gehören, soll weitere Islamisten anziehen.

Wenn das der alte Adenauer noch gewusst hätte…

» Kölner Stadt-Anzeiger: Islamistischer „Terror-Kern“ am Rhein?

(Foto oben: „Bonner Jungs“ – Bekkay Harrach, l., und die Brüder Mounir und Yassin Chouka)