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Nachruf auf Leichtmatrose Guido Westerwelle

Nicht einmal zwei Jahre ist Guido Westerwelle als Leichtmatrose Außenminister im Amt und hat Unglaubliches geleistet. Wird er in die Geschichte eingehen? Wir erinnern uns mit vielen Links, und teilweise auch mit wichtigen Fotos:

Der neugebackene Minister Westerwelle opferte auf seinem allerersten Auslandsbesuch auf die allererste Frage als allererstes deutsche Interessen, was ihm im November 2009 im homophoben Polen viel Lob einbrachte, aber selbst in der FAZ wurde er daraufhin der „polnische Außenminister“! Die Verfolgung der „blonden Bestie“ Erika Steinbach war aber nur ein Nebengleis, denn im Januar 2010 bestimmte die FDP, daß einzig und allein schwulenfreundliche Staaten Entwicklungshilfe kriegen sollten! Dies war der Startschuß für eine neue deutsche Mission. Außenpolitik als globale Hinterladerpolitik!

Wie selbstverständlich stieg Westerwelle Anfang März 2010 in Brasilien mit seinem Freund Mronz demonstrativ gemeinsam aus dem Flieger und stapfte fast händchenhaltend über Flugsteige. Das weckte überall Zweifel, da Freund Michael Mronz auch Geschäfte machte! Und dies war unser Kommentar zur Hinterlader-Reise an den Rio de la Plata! Wenig später dann auf der chinesischen Mauer dasselbe Bild. „Schaut mal die Fotos! Haben wir den Mronz gewählt?“, fragte FF damals!

Westerwelle merkte dann aber nach einem halben Jahr, daß Mronz vielleicht keine so gute Idee in Ländern wie Saudi-Arabien sei und ließ ihn zunehmend öfters mal zu Hause. Dabei vertraute er der Bunten seine neue Homostrategie an! Dafür durfte dann das Inland an seinem Schicksal teilnehmen! Im September 2010 kulminierte das Glück in einer Liebesheirat im Standesamt an der Poppelsdorfer Allee in Bonn, die allen Deutschen in Erinnerung bleiben wird! Auch die Eröffnung der Schwulenolympiade war ein denkwürdiger Augenblick! Westerwelle düste direkt von der Duisburger Trauerfeier nach Köln!

Und es ist wahr, Westerwelle hat noch viel mehr geleistet! Die Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen wurde gesenkt, Westerwelle setzte sich vehement für den EU-Beitritt der Türkei ein, und er hat dem Herrn Ahmadinedschad freundlich die Hand geschüttelt und einen Öldeal eingefädelt, alles Dinge, wofür wir ihm unendlich dankbar sind.

Leichtmatrose Westerwelle mit Adolfinedschad

Ganz zum Schluß hat er noch verstanden, daß alle AKWs sofort abgeschaltet werden müssen, und jetzt wollen ihn seine Parteifreunde zunächst als Vorsitzenden weg haben, wenn er nicht schon weg ist. Darum schon heute dieser Nachruf.

Und was folgt dann? Vielleicht ein paar Babies adoptieren und gemeinsam mit Mronz großziehen? Nicht nur Freiherr Karl Theodor sollte eine zweite Chance kriegen! Ahoi! (Anmerkung: Ein Hinterlader ist eine Waffe, deren Rohr an beiden Enden offen ist.)