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Zwangshalal wegen der Freiheit

„Damit sich die muslimischen Kinder nicht auf Obstspieße und Käsebrötchen beschränken müssen, haben sich die Organisatoren bei der Wahl der Wurstsorte auf Fleischwurst von islamisch geschächteten Tieren geeinigt.“ Beschränken können sich gefälligst die ungläubigen Hunde oder eben islamisch gequältes Fleisch essen. Das Ganze wird uns dann als „gesund“ verkauft.

Und das Tierschutzgesetz soll geändert werden, um Schächten regulär zu ermöglichen. Man nennt das „Freiheit“ und darf wohl unterstellen, dass die Verantwortlichen in Kehl noch nie Schächten gesehen haben. Oder das Leid der Tiere ist ihnen egal.

Es gibt sogar westliche Länder mit Schächtverboten (z.B. die Schweiz, Schweden, Island etc.). Moslems gehen dort freiwillig hin. Und sie sterben dort nicht. Egal. Wir begründen das Schächten mit Religionsfreiheit:

Die Religionsfreiheit ist ein Grund- und Menschenrecht. Sie besteht vor allem in der Freiheit eines Menschen, seine Glaubensüberzeugung oder ein weltanschauliches Bekenntnis frei zu bilden und seine Religion oder Weltanschauung ungestört auszuüben sowie ihren Gesetzmäßigkeiten entsprechend zu handeln, einschließlich dafür zu werben, einer Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft anzugehören. Hierzu gehört auch die Freiheit, kultische Handlungen frei auszuüben (Kultusfreiheit). Zur Religionsfreiheit gehört auch die Freiheit von Religion, somit die Freiheit eines Menschen, keiner Religion angehören zu müssen.

Die „Freiheit von Religion“ gilt allerdings nicht für ungläubige Hunde. Und das Tierschutzgesetz gegen das Brennen von Fohlen Ungläubiger – noch dazu ungläubiger Reicher – zu richten, reicht völlig aus.

„Baden online“ schreibt:

Kehl. Halal-Schlachtwaren haben nicht nur Einzug in die deutschen Supermärkte gefunden, sondern werden zunehmend auch an staatlichen Schulen oder Kindergärten konsumiert Hintergrund ist die wachsende Anzahl muslimischer Kinder, deren Religion besondere Vorschriften macht – zum Beispiel wie ein Rind geschlachtet werden sollte, das zum Verzehr vorgesehen ist (siehe Hintergrund).
Beim »gesunden Frühstück«, das alle zwei Wochen an der Falkenhausenschule stattfindet, verzichten die Organisatoren den muslimischen Schülern zuliebe deshalb ganz auf herkömmlich geschlachtete Wurstwaren. Stattdessen wird Halal-Puten-Lyoner verkauft, die von islamisch geschächteten Tieren stammt. Von den 309 Kindern, die die Schule besuchen, sind nach Schätzung von Konrektorin Barbara Steinhausen etwa 80 Muslime.

»Damit war allen gedient«

Etwa zur gleichen Zeit, als Halal-Aufschnitt als einzige Wurstsorte beim Frühstück eingeführt wurde, zog sich eine Lehrerin der gleichen Schule den Unmut vieler Eltern zu, weil sie jeden Morgen mit ihren Erstklässlern ein kurzes Gebet sprach. Das gehöre nicht in eine staatliche Schule, war die Meinung der Eltern. Bei der Wurst regte sich dagegen kaum Widerstand. »Damit war allen gedient«, rechtfertigt eine der Organisatorinnen, Martina Oertel, die einstigen Beweggründe der Elterngruppe, sich auf Halal-Wurst zu beschränken. Sie gibt allerdings zu, sich noch nie intensiv mit dem Thema Halal auseinandergesetzt zu haben.

»Bin nicht einverstanden«

Schächten ist in Deutschland – abgesehen von einigen Ausnahmen – verboten, weil das Tierschutzgesetz das Schlachten von Wirbeltieren ohne vorherige Betäubung untersagt.

Der Vorstoß der Frühstücksmütter wird deshalb auch nicht von allen Eltern unterstützt. »Ich bin nicht einverstanden, dass nur Halal-Wurst auf den Tisch kommt«, sagt Rachel Dammer, die vier Jahre Mitglied im Elternbeirat war und noch immer ein Kind an der Falkenhausenschule
hat. »Man muss alle Religionen berücksichtigen«, meint sie und fürchtet, dass sonst bald in vielen Restaurants oder Fast-Food-Ketten nur noch geschächtetes Fleisch auf den Speiseplan kommt. Imogen Remmert, Rektorin der Falkenhausenschule, wollte sich zum Halal-Frühstück an ihrer Einrichtung nicht äußern. Sie betonte, die Aktion sei »eine reine Elternveranstaltung«, mit der die Schulleitung nichts zu tun habe.

Der Kehler Dekan Günter Ihle, selbst Vater zweier Falkenhausener Kinder, respektiert die Entscheidung der Frühstücksmütter. Zwar sei das Schächten nicht die Schlachtmethode, die von der Kirche unterstützt werde. Er ist aber der Meinung, »dass auf diejenigen, die mit bestimmten Dingen Schwierigkeiten haben, Rücksicht genommen werden muss«.

(Spürnase: Meinereiner)


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN