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Milliarden: südosteuropäischer Rohstoffklau

Die Wirtschaftswoche berichtet aktuell im Titelthema über Rohstoffklau. Allein durch Frachtdiebstahl gingen deutschen Unternehmen laut Europäischem Parlament jedes Jahr Waren im Wert von 1,5 Milliarden Euro verloren. Europaweit summierten sich diese Schäden auf 8,5 Milliarden Euro pro Jahr. Ein ähnlich hoher Betrag resultiere aus Rohstoffklau vom Werksgelände, und fünf Mal höher seien in der Regel die Folgeschäden. „Durch den Zusammenbruch der Lieferketten, etwa durch Produktionsausfälle und Betriebsstörungen, gehen der deutschen Wirtschaft bis zu zehn Milliarden Euro pro Jahr verloren.“

Die Täter kommen vornehmlich aus Osteuropa und dort hauptsächlich aus Rumänien und von der Schwarzmeerküste. Man kann die Entwicklung also getrost auch den nie endenwollenden EU-Erweiterungen zuschreiben. Was soll gut daran sein, wenn man unterentwickelte Staaten wie Rumänien mit der Lüge, sie seien EU-kompatibel, aufgenommen hat und nun alles dafür tut, Grenzkontrollen dorthin abzuschaffen? Hier die ganze Titelgeschichte der Wirtschaftswoche. In der Druckausgabe erfahren Sie noch mehr.