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120 neue türkische Imame für Deutschland

Die Türkei schickt 120 neue Imame nach Deutschland, um die türkisch-muslimische Integration nach fünf Jahrzehnten nunmehr endlich in Gang zu bringen. Die ersten 50 Imame sind auf dem Weg.

(Von Jerez)

Seit 50 Jahren verzeichnet die Bundesrepublik Deutschland eine massive muslimische Einwanderung, insbesondere aus der Türkei. Man sollte meinen, dass das Thema muslimische Integration nach so langer Zeit nun endlich einmal abgehakt werden kann. Erstaunlicherweise ist das Gegenteil der Fall: Die muslimische Integration läuft rätselhafterweise vorne und hinten nicht rund, sie funktioniert nicht, sie ist nach fünf Jahrzehnten mehr denn je ein Dauerthema. Tausende von Politikern, Journalisten, Islam-Experten und andere Fachleute arbeiten seit Jahren fieberhaft daran, die Ursache dieses Problems, offenbar eines der letzten großen Rätsel der Menschheit, zu finden. Bislang vergeblich. Nur in einem sind sich die Genannten einig: Mit dem Islam hat das alles nichts zu tun …

Nun kann man bekanntermaßen der Bundesregierung vieles vorwerfen. Einen Vorwurf kann man ihr aber beim besten Willen nicht machen: Dass sie bei der muslimischen Einwanderung, bei der muslimischen Integration und bei der Islamisierung Deutschlands spart. Im Gegenteil: Während es keinerlei Integrationsprogramme für Japaner, Amerikaner, Schweden, Franzosen oder vergleichbare Einwanderer aus dem westlichen Kulturkreis gibt, wird in Deutschland eine weltweit einzigartige gewaltige muslimische Integrationsindustrie betrieben. Neben immensen Sozialkosten für die Muslime verschlingen die muslimischen Integrationsprogramme Milliarden über Milliarden. Flankiert wird das Ganze von einer pro-islamischen politisch-medialen Propaganda, die die Probleme muslimischer Einwanderung vertuscht, abstreitet und verharmlost.

Trotzdem entsteht bei immer mehr Menschen in diesem Land die Frage: Sollten die Probleme mit den Muslimen etwa doch etwas mit dem Islam zu tun haben…?

Während ein altes deutsches Sprichwort besagt: „Die Katze lässt das mausen nicht“, versucht die Bundesregierung, der Katze das mausen durch andere Katzen abzugewöhnen. Die Bundesregierung ignoriert das zentrale Problem der muslimischen Integration, den Islam, und setzt stattdessen zur Lösung des Problems: auf den Islam! Vergleichbar dem Ansinnen, ein Feuer mit Benzin zu löschen.

Anstatt durch geeignete Programme, die beispielsweise Thilo Sarrazin dezidiert und klar verständlich vorgestellt hat, die muslimische Integration nach 50 Jahren endlich knallhart einzufordern und durchzusetzen, werden zur Förderung der muslimischen Integration allen Ernstes weiterhin in großem Maßstab muslimische Imame aus der Türkei nach Deutschland importiert.

Auf der Webseite der Deutschen Botschaft in Ankara heißt es am 6. Juni 2012:

Verabschiedung der Imame: Im Rahmen eines offiziellen Empfangs in der Deutschen Botschaft Ankara wurden am 6. Juni 2012 die türkischen Imame vor ihrer Ausreise nach Deutschland verabschiedet. Sie treten nun die Herausforderung an, in ihrer 4-jährigen Dienstzeit an einer türkisch-muslimischen Gemeinde in Deutschland den Dialog zwischen den Religionen zu fördern.

Diese kurze Meldung ist so allgemein formuliert, dass sie mehr Fragen aufwirft als beantwortet.

Unbeantwortet bleibt beispielsweise die Frage, ob im Gegenzug deutsche christliche Geistliche in die Türkei entsandt werden, um den „Dialog zwischen den Religionen“ zu fördern.

Weitergehende Informationen erhält man auf der Webseite des Auswärtigen Amtes unter dem Datum 7.6.2012:


Imame lernen Deutsch – ein deutsch-türkisches Kooperationsprojekt:
Das deutsch-türkische Projekt Intensivsprachkurse für türkische Imame mit landeskundlichem Programm geht auf eine Initiative der türkischen Religionsbehörde „Diyanet“ und der deutschen Botschaft Ankara zurück. Seit Mai 2002 finden jährlich am Goethe-Institut Ankara in enger Abstimmung mit dem Diyanet und der deutschen Botschaft mehrmonatige Intensivsprachkurse mit landeskundlichem Programm als Vorbereitung auf die Dienstentsendung der Imame nach Deutschland statt.

Die Kurse dauern rund 5 Monate und sollen neben einem intensiven Studium der deutschen Sprache auch mit gesellschaftspolitisch bedeutsamen Fragen vertraut machen. (…) Themen sind unter anderem die politische Verfassung, die Medienlandschaft, das Gesundheitswesen, der Erziehungs- und Ausbildungssektor, Ämter und Behörden, Integration, Christentum und Islam in Deutschland. (…) Ziel ist, den Imamen zu ermöglichen, sich intensiv auf ihre Zusammenarbeit mit deutschen Behörden, Schulen etc. während ihrer vierjährigen Dienstzeit in einer türkisch-muslimischen Gemeinde in Deutschland vorzubereiten.

Von den jährlich etwa 120 von der Türkei nach Deutschland entsandten Imamen können 50 bis 60 pro Intensivkurs geschult werden.

Im Klartext bedeutet dies, dass die Hälfte der türkisch-muslimischen Imame auf die Muslime in Deutschland losgelassen wird, ohne zuvor diese Schulung durchlaufen zu haben. Das Ganze nennt sich türkisch-muslimische Integration in Deutschland im Jahr 2012, und zwar 50 Jahre nach Beginn der türkisch-muslimischen Einwanderung. Welchen Beitrag zur muslimischen Integration sollen diese Imame leisten?

Das Auswärtige Amt weiter:

Die Sprach- und Landeskundekurse für Imame sind ein Beispiel für bilaterale Kooperation, von der beide Seiten profitieren können: die Türkei im Prozess der europäischen Annäherung und Deutschland im Bemühen um die Verbreitung der deutschen Sprache in der Türkei sowie um Integration türkischstämmiger Muslime. Daher werden sie im Rahmen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik seit Anbeginn vom Auswärtigen Amt gefördert. Die Gesamtkosten teilen sich die deutsche und die türkische Seite annähernd zu gleichen Teilen.

Eine köstliche Satire, das Ganze? Leider nein. All das ist heute Realpolitik in Deutschland.

Ungewöhnlich ist allenfalls die Tatsache, dass Deutschland nicht sämtliche Kosten des kulturfremden Imam-Imports trägt, sondern dass die deutsche und die türkische Seite die Kosten zu gleichen Teilen tragen. Genau genommen: „Annähernd“ zu gleichen Teilen…