1

11.000 EU-Waldpfleger für Andalusien

Wem noch die Phantasie fehlt, was Spanien mit all den aberwitzigen Millionen und Milliarden Euro macht, die von Nordeuropa dorthin gelenkt werden, sollte sich nachfolgende Geschichte zu Gemüte führen.

Mit 200 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds Feder und FSE werden aktuell Andalusiens Wälder geputzt, was die kurzzeitige Schaffung von 11.000 Waldpfleger-Arbeitsplätzen bedeutet.

Insbesondere Langzeitarbeitslose mit Familien sollen laut andaluz.tv hierfür eingespannt werden, ganz als ob diese im Gegensatz zu Kinderlosen nicht zumindest zu Hause etwas sinnvolles zu tun hätten.

Ob mit der Maßnahme wie erhofft tatsächlich auch Waldbränden vorgebeugt wird bleibt fraglich. Im Gegenteil dürften unter den 11.000 „Waldpflegern“ sicher auch einige tausend Raucher sein, die die Waldbrandgefahr durch ihre bezahlten Waldspaziergänge zumindest nicht mindern.

Aber selbst wenn es zu keinen offenen Flammen in Andalusiens Wäldern kommt: Unübersehbar ist, wie hier unser Geld verbrannt wird, mit diesem Zeit geschunden wird ohne das etwas tragfähiges, zukunftsträchtiges Neues geschaffen wird.

Südeuropa braucht noch zwei drei Jahre, bis deren Staatsschulden durch unsere Haftungsübernahmen nicht mehr das Problem der eigenen Banken und Bürger sind, sondern im Wesentlichen unseres. Es braucht nicht viel Fantasie dafür, um vorherzusagen, dass die uns spätestens dann auf dem Teuro werden sitzen lassen.