Wem noch die Phantasie fehlt, was Spanien mit all den aberwitzigen Millionen und Milliarden Euro macht, die von Nordeuropa dorthin gelenkt werden, sollte sich nachfolgende Geschichte zu Gemüte führen.

Mit 200 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds Feder und FSE werden aktuell Andalusiens Wälder geputzt, was die kurzzeitige Schaffung von 11.000 Waldpfleger-Arbeitsplätzen bedeutet.

Insbesondere Langzeitarbeitslose mit Familien sollen laut andaluz.tv hierfür eingespannt werden, ganz als ob diese im Gegensatz zu Kinderlosen nicht zumindest zu Hause etwas sinnvolles zu tun hätten.

Ob mit der Maßnahme wie erhofft tatsächlich auch Waldbränden vorgebeugt wird bleibt fraglich. Im Gegenteil dürften unter den 11.000 „Waldpflegern“ sicher auch einige tausend Raucher sein, die die Waldbrandgefahr durch ihre bezahlten Waldspaziergänge zumindest nicht mindern.

Aber selbst wenn es zu keinen offenen Flammen in Andalusiens Wäldern kommt: Unübersehbar ist, wie hier unser Geld verbrannt wird, mit diesem Zeit geschunden wird ohne das etwas tragfähiges, zukunftsträchtiges Neues geschaffen wird.

Südeuropa braucht noch zwei drei Jahre, bis deren Staatsschulden durch unsere Haftungsübernahmen nicht mehr das Problem der eigenen Banken und Bürger sind, sondern im Wesentlichen unseres. Es braucht nicht viel Fantasie dafür, um vorherzusagen, dass die uns spätestens dann auf dem Teuro werden sitzen lassen.

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32 KOMMENTARE

  1. Meine Herren, ich wünsche mir die goldenen 80er wieder, in denen es wenigstens erlaubt war, sein sauer verdientes Geld auszugeben ohne den Wink, andere hätten es nötiger.

  2. Ich finde es auch irgendwie komisch, dassestern die Kurse in den Kaller rauschten heute deutlich über den Schlußkurs vom Mittwoch liegen.

    Was hat Draghi gesagt, was die weite Welt nicht weiß?

    Eigentlich hätten die Kurse auch heute weiter in den Keller rauschen müssen.

  3. 200.000.000 Euro verteilt auf 11.000 Arbeiter ist….ein fürstliches Gehalt von rund 18.000 Euro für Holzsammler-Fachkräfte.

    Warum nur ist Spanien fast pleite? 😉

  4. Der Spanische Stierkampf wird seit Jahren mit ca. 30 Millionen EU Gelder Subventioniert…JEDES JAHR! (Deutscher Anteil 20 bis 30 Prozent)…Noch Fragen…?

  5. Oder die „vollkommen sinnlosen Projekte“, über Dr. Albrecht und Dr. Martina Kloepfer aus Vilafames gestern in einem FAZ-Leserbrief berichtet haben:

    „Herzlichen Dank für Ihren vorzüglichen Artikel zum Flughafen Castellón, den wir von unserer Terrasse in Vilafames (Region Castellón) seit Jahren prima im Blick haben. Dass das nichts werden kann, war eigentlich jedem normaldenkenden Bewohner der Region schon von Anfang an klar. Doch ist dies längst nicht das einzige offensichtliche Zeugnis valencianisch-spanischen Bauwahnsinns: Sehr schön ist auch die – selbstverständlich EU-geförderte – Parallel-Autobahn zwischen Castellón und Valencia, die sich natürlich nicht rechnet, weil kein Mensch eine Maut-Autobahn benutzt, wenn unmittelbar daneben bereits eine mautfreie Autobahn existiert.

    Und wunderbar sind in der hiesigen Landschaft auch rätselhafte hektargroße Gebiete mit Straßen und Straßenlaternen (und sonst nichts), die nur verständlich werden, wenn man weiß, dass Erschließungskosten aus Brüssel genau dann gezahlt werden, wenn eben die Fertigstellung von Straßen und entsprechender Beleuchtung nachgewiesen wird – von Häusern ist nicht die Rede.

    Mit anderen Worten: Es ist vollkommen unverständlich und mehr als ärgerlich, dass aus Brüssel Milliarden an Fördergeldern für Projekte geflossen sind, die sich auch nur bei mindester Inaugenscheinnahme als vollkommen unsinnig herusgestellt hätten. Man muss nach allem, was sich inzwischen offenbart, leider davon ausgehen, dass dieses gesunde Controlling durch einfaches Hinsehen bei keinem einzigen der Brüsseler Finanzierungsprojekte stattgefunden hat. Keineswegs nur in Spanien.“

    „Der Koloss von Castellón“ von Leo Wieland:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/flughafen-valencia-der-koloss-von-castellon-11830672.html

  6. Ich finde das jeden Falls sinnvoller, als H4 zu verteilen – soo viel mehr ist es ja auch nicht.
    Und es stimmt tatsächlich, dass bei Waldbränden das Unterholz die größte Brandursache ist – ein aufgeräumter Wald brennt höchstens unten und das Feuer hinterlässt weniger Schaden.

  7. Ich würde dies begrüßen, wenn diese Waldbegehungen von 1-Euro-Kräften durchgeführt werden. Hier habe noch sehr selten eine 1-Euro-Kraft gesehen, die Parks reinigen, was ja schon mal gro0 angekündigt wurde. Noch weniger habe ich kopftuchtragende Frauen bei solchen Arbeiten gesehen.

  8. @Heta:
    ja, das sind wirklich sinnlose Projekte.
    Wald säubern ist sinnvoller – zumal Andalusien zwar nur noch wenig Wald hat (dank vorheriger Abholzungen seit den Römern), aber gerade deshalb verdient der Rest gute Pflege.
    Zum „hohen“ Gehalt: Da sind auch Sozialbeiträge enthalten (im Gegensatz zu H4).
    Zu dem „mit Familie“-Argument: Es sei doch den Familien besonders zu gönnen, oder?
    Und: Der lokale Kaufkraftverlust ist wirklich das Hauptproblem bei Sparprogrammen.

    Insgesamt finde ich daran wenig Anstößiges – außer, dass die EU es bezahlt. Aber die bezahlt wirklich weit größeren Unsinn.

  9. #9 ERF (03. Aug 2012 19:02)
    zitat
    Ich würde dies begrüßen, wenn diese Waldbegehungen von 1-Euro-Kräften durchgeführt werden. Hier habe noch sehr selten eine 1-Euro-Kraft gesehen, die Parks reinigen, was ja schon mal gro0 angekündigt wurde. Noch weniger habe ich kopftuchtragende Frauen bei solchen Arbeiten gesehen
    zitatende
    als ich mich mal wunderte, warum bei einer öffentlichen putzaktion in einem nahe gelegenen park keine kopftücher zu sehen waren, sondern nur 68er gutmenschen und ich mein erstaunen über diesen fakt äusserte, war ich gleich als rassist erkannt 🙂

  10. ohne das etwas tragfähiges, zukunftsträchtiges Neues geschaffen wird.

    Man kann etwas neues zukunftsträchtiges nicht planen bzw. aus dem Boden stampfen, die Politik erst recht nicht. Das Geschwätz von Wachstumsprogrammen ist ja auch immer nur ein Täuschungsmanöver. Die Politik hätte die Krise vielleicht vermeiden können. Jetzt kann sie sie nur noch mit Geschwätz, Lügen,Täuschungen und Pseudoaktionen „begleiten“.

  11. Das hat doch mit einer „Rettung“ überhaupt gar nichts mehr zu tun…Nach der dritten und zweiten, alimentieren wir nun auch noch die erste Welt, wir haben es wahrlich weit gebracht…Die innereuropäischen Kriege, sind doch nur noch eine Frage der Zeit…!

  12. #15 hateinerdiezeit (03. Aug 2012 20:02)
    Das hat doch mit einer „Rettung“ überhaupt gar nichts mehr zu tun…Nach der dritten und zweiten, alimentieren wir nun auch noch die erste Welt, wir haben es wahrlich weit gebracht…Die innereuropäischen Kriege, sind doch nur noch eine Frage der Zeit…!
    —————-

    mmn ist genau das, worauf die eu abzielt:

    kriege und bürgerkriege.

  13. #7 Heta

    „Der Koloss von Castellón“ von Leo Wieland:

    SPIEGEL-ONLINE hat vor einigen Jahren geschrieben, die EU halte Spanien jetzt für fortgeschritten genug, nach vielen Jahren des Nehmens von der EU in den Topf einzuzahlen, aus dem neue Mitglieder Aufbauhilfe erhalten. Spanien weigerte sich mit der Begründung, es sei noch nicht so weit.

    Natürlich wird man sagen, die jetzige Krise habe doch gezeigt, dass die Spanier recht hatten, aber ich halte das eher für einen Ausdruck der Devise: Alles nehmen, was wir kriegen – und die anderen armen Länder sollen sehen, wo sie bleiben. Kein Wunder, dass Europa nicht funktioniert und bei der ersten wirklichen Bewährungsprobe kurz vor dem Abgrund steht.

    Ob der Link noch zu finden ist, weiß ich nicht, es ist mindestens sechs Jahre her und die richtigen Stichworte auszuwählen ist schwierig.

  14. Ja, die Spanier und die EU-Fördermittel.

    So um die Jahrtausendwende gabs schon mal eine riesige Lumperei:

    Man hat die Korkeichen gerodet. DAnn Getreide angebaut, weil es dafür von Brüssel Ausgleichszahlungen gab.
    Dass die Korkeichenwälder Brut- und Ruhegebiete für viele Vögel war, interessierte nicht.
    Auch nicht die Schützer von Wachtelkönigen oder Juchtenkäfern.

  15. Das Problem ist jedoch immernoch, dass die meisten Deutschen sich darüber ärgern, dass nicht besser „konrolliert“ wurde. Sie begreifen einfach nicht, dass genau das bei JEDER Subvention passiert.

    In einem Markt sorgen die natürlichen Kräfte dafür, dass alle Teilnehmer etwas Sinnvolles tun, zumindest befriedigt jeder reale Bedürfnisse. Geld ist ein Kunstproduckt und hat nur dann Sinn, wenn es dafür sorgt, dass eben jener sinnvolle Zustand (ungeplant und spontan!) hergestellt wird, jeder tut etwas Sinnvolles auf eine mehr oder weniger ökonomische Weise und im Rahmen seiner Möglichkeiten.

    Subventionen sorgen für das Gegenteil. Wenn man DANN das Geld außen vor lässt und nur die Handlungen sieht, hält man die Leute für verrückt.

  16. Mit dem Putzen des Waldes ist gemeint, dass trockene Äste an Pinien entfernt werden und die auf dem Boden liegenden Piniennadeln entfernt werden. Diese Massnahme ist bei der jetzigen Hitze hoch nötig, wenn man einem Brand, wie letzt in Nordspanien geschehen, vermeiden will. Dieser Brand hat die Wälder einer ganzen Landschaft zerstört, Häuser und Höfe vernichtet und Menschenleben gekostet.

    Es gibt gewiss andere Dinge, die man in Spanien kritisieren kann, nicht aber das Putzen der Bäume und Wälder.

  17. De so genannten Wälder sehen ganz anders aus, als oben auf dem Bild dargestellt. Der Boden ist nicht grün sondern knochentrocken mit ausgedörrtem Strauchwerk oder eben auch Piniennadeln.

  18. 200 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds …

    Das ist nicht zu fassen. Und Deutschland vergammelt immer mehr.

    Ich war diese Woche nach langer Zeit mal wieder auf dem Berliner Müggelturm. Es ist eine Schande, wie es dort aussieht.
    Die Gegend dort ist ein Stück deutscher Tradition und Geschichte. So etwas ist natürlich nationalistisch und böse! 👿
    Aus der grünen Ecke kam sogar schon der Vorschlag für einen Abriss.

  19. @ #19 Pantau

    Das Problem ist jedoch immernoch, dass die meisten Deutschen sich darüber ärgern, dass nicht besser “konrolliert” wurde. Sie begreifen einfach nicht, dass genau das bei JEDER Subvention passiert.

    In einem Markt sorgen die natürlichen Kräfte dafür, dass alle Teilnehmer etwas Sinnvolles tun, zumindest befriedigt jeder reale Bedürfnisse. Geld ist ein Kunstproduckt und hat nur dann Sinn, wenn es dafür sorgt, dass eben jener sinnvolle Zustand (ungeplant und spontan!) hergestellt wird, jeder tut etwas Sinnvolles auf eine mehr oder weniger ökonomische Weise und im Rahmen seiner Möglichkeiten.

    Subventionen sorgen für das Gegenteil. Wenn man DANN das Geld außen vor lässt und nur die Handlungen sieht, hält man die Leute für verrückt.

    Wunderbar!

  20. @ #20 Demokedes

    Mit dem Putzen des Waldes ist gemeint, dass trockene Äste an Pinien entfernt werden und die auf dem Boden liegenden Piniennadeln entfernt werden. Diese Massnahme ist bei der jetzigen Hitze hoch nötig, wenn man einem Brand, wie letzt in Nordspanien geschehen, vermeiden will. Dieser Brand hat die Wälder einer ganzen Landschaft zerstört, Häuser und Höfe vernichtet und Menschenleben gekostet.

    Es gibt gewiss andere Dinge, die man in Spanien kritisieren kann, nicht aber das Putzen der Bäume und Wälder.

    Ach, und das ist jetzt ein plötzlich aufgetretenes Naturphänomen durch den bösen Klimawandel? Meine Oma und Millionen andere Omas haben das hier in Deutschland dankbar dadurch gelöst, dass sie Reisig im Wald gesammelt und dadurch die Kosten für Brennholz gespart haben.

    Natürlich ist es in Spanien weniger nötig zu heizen, aber vielleicht gibt es ja auch dort einen Gemeinschaftssinn, der dafür sorgt, dass für alle nötige Arbeiten ohne Windelwechseln von der EU gemacht werden? Entschuldigung, wenn ich meine Höflichkeit verliere, aber mir stinkts langsam!

  21. @ Fensterzu
    Wnn Sie in Andalusien wären, dann wüssten Sie, dass es hier nichts mit Omas Reisig sammeln zu tun hat. Hier wird an den Strassen jeweils 50 m weit gesäubert, damit der Strassenverkehr sich nicht plötzlich in einem Feuer wieder findet. Können Sie sich vorstellen, dass wir in Deutschland an den Strassenrändern z.B. oder an der Autobahn Reisig sammeln. Welch ein Unsinn! Ich war vor einigen Tagen in einem „Waldstück“ (Waldstück deshalb in Anführungszeichen, weil es weit davon entfernt ist so zu sein wie unser Wald). Ich habe mir vorgenommen, das nicht wieder zu tun, weil es einfach zu gefährlich ist.
    Wissen Sie wie viel Fläche Andalusien z.B hat? Es ist nicht zu vergleichen mit Deutschland.

  22. @ #25 Demokedes

    Es gibt hier in Deutschland im Norden Gegenden, wo vor Jahrhunderten schon die „Deichgrafen“ ernannt wurden, um die ständig drohende Gefahr durch Hochwasser von der Nordsee abzuwehren, eine Gemeinschaftsanstrengung von vielen Städten und Gemeinden.

    In Holland gibt es seit langem eine weltweit einmalige Anstrengung mit unglaublichen Kosten, die Gefahr durch das Meer abzuwenden.

    In den Alpen in Österreich, Italien, Frankreich, Schweiz, Deutschland usw … müssen seit mehreren hundert Jahren unglaubliche Mühen auf sich genommen werden, um die Gefahren der Berge einzudämmen.

    In Deutschland drohen und geschehen jedes Jahr schreckliche Hochwasser an Rhein, Donau, Inn, Oder usw … usw …

    In Großbrittanien ist es seit vielen Jahrzehnten verboten, im Sommer Autos zu waschen oder den Rasen zu gießen, weil trotz 9000 Kilometer Meer vor dem Land eine grausige Wasserknappheit herrscht.

    Diese Aufzählung könnte ich noch seitenlang fortführen – und du jammerst herum wegen trockener Zweige und Piniennadeln?

    Ich danke dir aus ganzem Herzen! Danke! Danke! Danke – ganz im Ernst!!!

    Durch deinen Beitrag ist mir endlich das wahre Problem Europas deutlich geworden – es kann gar nie wahr werden. Wegen des Egoismus der Länder und der Bewohner.

  23. Flughafen Valencia (pleite!):

    Der Koloss von Castellón

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/flughafen-valencia-der-koloss-von-castellon-11830672.html

    Zitat aus dem überaus amüsanten Artikel über die spanische Abzocke:

    „Der Rechnungshof seufzt nur noch

    Da wollte der Provinzfürst Fabra, einst Regierungschef von Castellón und immer noch PP-Parteivorsitzender dort, nicht zurückstehen. Wenigstens einen Flughafen wollte er haben, der Touristen und Fluggesellschaften anlocken sollte. Gesagt, getan. Er gab das 150-Millionen-Euro-Projekt mit Zustimmung des regionalen Ministerpräsidenten Francisco Camps in Auftrag und bestellte im Jahr 2010 noch gleich als Schmuckstück am Eingang für 300.000 weitere Euro bei dem Bildhauer Juan Ripollés sein modernistisches Ebenbild. So wuchs im gleichen Rhythmus mit dem Flughafen der 24 Meter hohe und 20 Tonnen schwere Kopf, über den Fabra stolz sagte: „Ripollés hat sich von mir inspirieren lassen und, wie ich glaube, nicht unverdienterweise. Denn ich hatte mit dem Flughafen ja viel zu tun.“ Und der Künstler setzte noch einen darauf, wenn er sagte: „Diese Figur, aus deren Kopf ein Flugzeug aufsteigt, ist der Keim und das Sperma der Geburt des Werkes.“

    Der Politiker hat ohnehin ein Talent zu selektiver Wahrnehmung, welches er schon bei der Einweihung unter Beweis stellte. So sagte er auf die respektlose Journalistenfrage, warum denn auf dem Flughafen keine Flugzeuge landeten: „Dies ist ein Flughafen für die Menschen. Jeder Bürger kann ihn kostenlos besuchen und herumspazieren. Das wäre so nicht möglich, wenn hier ständig Flugzeuge starten und landen würden.“

  24. @Fensterzu, @Demokedes

    Verfolge Ihre Diskussion mit Interesse. Es leuchtet ein, daß man in Andalusien diese Arbeiten durchführt, um einer spezifischen Gefahr aus der Natur zu begegnen, so wie man es auch in nördlichen Ländern wie beschrieben macht. Daß dies aber den Spaniern keine Selbstverständlichkeit ist, sondern erst auf EU-Initiative und unter vollständiger Finanzierung durch nördliche Länder geschieht, das ist, in den höflichsten Worten, die mir gerade einfallen wollen, ein kulturelles Problem. Und wir haben deshalb ein Problem, mit solch verantwortungslosen Leuten in einer Zwangsgemeinschaft zu leben, die auch noch finanzielle Verantwortung zu vergesellschaften sucht. Das funktioniert genausowenig wie der Demokratieexport in islamische Länder.

  25. Sizilien vom Brüsseler ZK gemästet, dennoch völlig Pleite, kein Wald aber 28.500 Waldarbeiter (lt FTD vom 18.7.2012)

  26. Ich habe das Gefühl, dass hier einige von Dingen schreiben, von denen sie eigentlich keine Ahnung haben. Es reicht, wenn sich unsere Politeliten darin üben.

    Auch das Baumlose Gelände bedarf einer gewissen Pflege. Denn auch da durch kann grosser Schaden entstehen.

    Es ist nun mal eine Tatsache, dass sich Süd- und Nord-Europa auf bestimmten Gebieten unterschiedlich entwickelt haben. Das liegt u.a. an den unterschiedlichen Klimazonen. Wenn wir Europäer uns aber zusammen schliessen wollen, dann müssen wir uns gegenseitig helfen. Was allerdings nicht unbedingt den Euro erfordert.

    Und was auch keinen ESM-Vertrag und keine EZB notwendig macht. Das ginge auch anders.

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