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FDP-Minister Hahn: Islam gehört auch zu Hessen

Auf den Spuren des gescheiterten ehemaligen Bundespräsidenten Wulf wandelt derzeit der hessische Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP, Foto).

Weltoline berichtet:

Der stellvertretende hessische Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn (FDP) hat in Anlehnung an die Aussage von Ex-Bundespräsident Christian Wulff erklärt: „Der Islam gehört auch zu Hessen.“ Hahn bekräftigte im Sommerinterview des hr-fernsehens (Sendetermin: Sonntag, 10.15 bis 10.45 Uhr), dass es daher ab dem nächsten Schuljahr auch den ersten bekenntnisorientierten islamischen Schulunterricht unter staatlicher Aufsicht geben werde. Seinen Angaben zufolge kommt dafür der größte islamische Verband, die türkisch geprägte DITIB, als Partner infrage. Dieser „sei eine Religionsgemeinschaft im Sinne unseres Grundgesetzes“, sagte Hahn.

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk zur Einführung vergleicht Hahn die türkische Kolonisationsbehörde Ditib mit dem Vatikan:

”So dass wir sagen können, hier ist Abhängigkeit (der DITIB von der Türkei) auf alle Fälle nicht größer als bei der katholischen Kirche, die bekanntlich ja letztendlich vom Papst und damit von einem fremden Staat, nämlich dem Vatikanstaat organisiert wird.”

Die Ditib selbst definiert „Integration“ folgendermaßen:

…fördern die Integration der Muslime in die deutsche Gesellschaft unter Bewahrung ihrer Sprache, Kultur, Tradition und ihres Glaubens.

Auf gut Deutsch gesagt, wir bleiben zu hundert Prozent türkisch. Deutschland hat sich nach Ansicht der Ditib von der Heimat des deutschen Volkes zu einem Vielvölkerstaat zu entwickeln. Die Sprache, Kultur und Tradition des angestammten Volkes, ist neben denen der sich selbst eingeladenen Ausländer, eine unter vielen.




Risikoverschleierung bei Staatsanleihen

Frank SchäfflerEin Aufsatz aus dem Newsletter des ESM-Kritikers Frank Schäffler (FDP, Foto) befasst sich mit dem häufig genannten Begriff „Systemrelevanz von Banken“. Das hört sich sehr wichtig an, aber die wenigsten wissen, was es damit eigentlich auf sich hat. Die „Systemrelevanz“ ist etwas künstlich Geschaffenes, um den Staat als Schuldner zu bevorzugen. Damit wird das Risiko von Staatsanleihen verschleiert (Hervorhebungen durch PI):

Die Ursachen der Krise liegen in der Verflechtung zweier Systeme, die unabhängig voneinander sein sollten, nämlich Staaten und Banken. Idealerweise ist ein Staat schuldenfrei, weil sich die an ihn entrichteten Steuern und seine Ausgaben in der Höhe decken. Doch der Staat verschuldet sich, indem er Staatsanleihen emittiert. Diese Staatsanleihen geben die Geschäftsbanken wiederum als Sicherheiten, um sich bei der Zentralbank zu refinanzieren. So verheiratet sich das finanzielle Wohlergehen des Staates mit dem von Banken. Das Kind dieser unseligen Ehe ist die Systemrelevanz. Pleiten von Staaten bedrohen Banken und Pleiten von Banken die Staaten. Ziel muss es sein, diese Ehe aufzulösen, denn sie steht unter keinem guten Stern, wie die Krise zeigt.

Ansatzpunkt ist das regulatorische Eigenkapital der Geschäftsbanken. Die Solvabilitätsverordnung hat die Fiktion geschaffen, dass Staatsanleihen als risikofrei gelten, solange sie mit einem ausreichenden Rating versehen sind. Die staatliche Regulierung selbst hat also die Ratingagenturen zum Scharfrichter über die Bankbilanzen erhoben. Alles Jammern über unfaire Ratingagenturen geht daher fehl. Die Ratingagenturen wollten diese Macht nicht haben. Ein erster Schritt muss also sein, das regulatorische Rating abzuschaffen, wie es der Vorsitzende der Monopolkommission Professor Daniel Zimmer in seinem gestrigen Interview mit der Börsenzeitung gefordert hat. Damit wäre die Systemrelevanz der Urteile von Ratingagenturen beseitigt.

Ein zweiter Schritt muss die regulatorische Nullgewichtung von Staatsanleihen betreffen. Nichts ist risikofrei, auch nicht Staatsanleihen. Es ist nicht Aufgabe der Politik, die Bewertung von Aktiva vorzuschreiben. Die Politik hat hier eine besondere Art von Systemrelevanz geschaffen: Alle Staatsanleihen eines Emittenten werden in allen Bankbilanzen gleich bewertet. Für individuelle Spielräume ist kein Platz. Doch die besten Risikomanager sitzen in den Risikoabteilungen der Banken, nicht in politischen Ausschüssen. Überlassen wir den Banken die Bewertung, dann machen wir das System stabiler, weil es weniger Einheitsbrei und mehr Diversifikation gibt. Für die Bewertung von Staatsanleihen sollte es keine Sonderbehandlung geben. Sie sollten zukünftig nach ihrem tatsächlichen Ausfallrisiko bewertet werden.

Drittens sollten wir die Bedingungen für Groß- und Millionenkredite überprüfen. Die Bestimmungen der Groß- und Millionenkreditverordnung haben das Ziel, eine Konzentration der Kreditvergabe an einen einzelnen Kreditnehmer zu verhindern und somit die maximalen Verlustrisiken in Bezug auf einen einzelnen Kreditnehmer zu verringern. Es sollen sich keine Klumpenrisiken in den Bankbilanzen bilden. Für Staatsanleihen gibt es allerdings Ausnahmen. Das ist nicht gut, der Erwerb von Staatsanleihen durch Banken sollte besser wie die Vergabe eines normalen Großkredits behandelt werden. Es gibt keinen Grund, Staatsanleihen zu privilegieren. Erstens privilegiert man damit das Schuldenmachen von Staaten. Zweitens erhöht man das systemische Risiko. Das sollten wir also ändern. (…)

Um daran etwas zu ändern, müsste man erst mal die Lobbyisten von der Politik fern halten. Merkel feiert jedoch lieber mit ihren Banker-Günstlingen im Kanzleramt. Gegen ein Anti-Korruptionsgesetz sträubt sie sich. Solange Merkel regiert, werden Banken und die mit ihnen verflochtenen Wirtschaftskanzleien „beratend“ zur Seite stehen…

» Webseite von Frank Schäffler




Schreibschrift ins Museum?

Diese Frage stellt sich aktuell der Gründer und Chefredakteur der Zeitschrift “Deutsche Sprachwelt”, Thomas Paulwitz, in einer Kolumne in der konservativen Wochenzeitschrift „Junge Freiheit“.

Paulwitz schreibt:

Der Grundschulverband will eine Schriftreform an der Grundschule durchsetzen, die schwere Folgen für die Fertigkeit hätte, mit der Hand zu schreiben. Er möchte, daß nur noch unverbundene Druckbuchstaben gelehrt werden, die sogenannte „Grundschrift“. Mit seinem Ansinnen hat der wirtschaftlich und politisch gut vernetzte Verband Unterstützer bis hinauf zu den Kultusministerien gewonnen.

Und weiter:

Maresi Lassek leitet eine Grundschule in Bremen. Sie ist die Vorsitzende des Grundschulverbands, der die Schreibschrift abschaffen will. 90 Prozent ihrer Schüler sind Ausländerkinder. Die Schule bekennt in ihrem Netzauftritt, daß „ein Teil der Eltern nicht oder nur eingeschränkt lesen und schreiben kann“, und sie gibt zu, daß sie nicht einmal Notenzeugnisse erteilen kann und sogar zum Teil auf türkisch, kurdisch, polnisch und arabisch unterrichten muß, um Lerninhalte vermitteln zu können. In einem solchen Umfeld ist man freilich schon froh darüber, daß die Kinder wenigstens Druckbuchstaben schreiben können.

Nur: Was in einer Bremer Problem-Grundschule gilt, darf nicht zum Maßstab für ganz Deutschland werden. Glücklicherweise formiert sich Widerstand. Über 10.000 Bürger unterstützen bereits die Aktion „Rettet die Schreibschrift“ mit ihrer Unterschrift. Sie haben eigenhändig unterschrieben.

» Hier gehts zur Aktion: „Rettet die Schreibschrift“
» Facebook-Seite der Aktion




Osnabrück: CDU will Ehrenbürgerschaft für Wulff

Die CDU will Ex-Bundespräsident Christian Wulff, vor einiger Zeit aufgrund eines Ermittlungsverfahrens wegen Vorteilsnahme zurückgetreten, zum Ehrenbürger von Osnabrück machen. Wulff solle damit für „unbestrittene Verdienste“ für die niedersächsische Stadt ausgezeichnet werden, ließ der örtliche CDU-Politiker Fritz Brickwedde verlauten. Voraussetzung sei allerdings, dass die Staatsanwaltschaft Hannover ihre Untersuchung gegen ihn einstelle.

Die „Welt“ berichtet:

Die CDU in Osnabrück strebt weiterhin an, dem zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff die Ehrenbürgerwürde zu verleihen. Das sagte der CDU-Fraktionschef in Wulffs ehemaliger Heimatstadt, Fritz Brickwedde, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Wenn die Staatsanwaltschaft Hannover das Ermittlungsverfahren gegen Wulff einstelle, würden die Gremien der Stadt den seit Monaten bestehenden Vorschlag der Ehrenbürgerschaft beraten, sagte der CDU-Fraktionschef.

Die Staatsanwaltschaft Hannover wird nach eigenen Angaben aber frühestens im September über eine mögliche Anklage, einen Strafbefehl oder eine Einstellung des Verfahrens gegen den Ex-Bundespräsidenten entscheiden.

Der Osnabrücker CDU-Fraktionschef Brickwedde sagte: „Wulff hat unbestrittene Verdienste um Osnabrück. Sieht man nur die – und zwar unbefangen und mit zeitlichem Abstand -, wäre eine Verleihung eine Selbstverständlichkeit, die sich sehr anbieten würde.“

Brickwedde gilt seit mehr als 30 Jahren als enger Freund von Wulff.




Österreich: Stronach gründet Anti-Euro-Partei

Es steht nun fest. In Österreich wird im September eine neue Anti-Euro-Partei an die Öffentlichkeit treten. Geredet wurde schon länger darüber. Gründer ist der 80-jährige Frank Stronach. Stronach ist nicht irgendwer. Er wanderte bettelarm nach Kanada aus, war dort Tellerwäscher und brachte es als Unternehmer zum Milliardär. Im hohen Alter kehrte er nach Österreich zurück. Hier ein aktuelles Interview. Er wird Spitzenkandidat sein und rechntet mit 10 Prozent plus bei den Nationalratswahlen. (Nebenbei: Hätte die FDP in Deutschland von Anfang an gegen die Euro-Rettung und Schuldenübernahme votiert, stünde sie bei 20% plus.)




Tunesien: Touristen werden beschimpft

tunesische Frauen demonstrierenTunesien schaffte 1956 die Polygamie ab und gab sich dadurch einen moderneren Anstrich als die übrigen Islamländer. Das Land entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem beliebten Urlaubsziel und die Frauen mussten nicht verschleiert herumlaufen. Als die Tunesier letztes Jahr den über 24 Jahre regierenden Diktator Ben Ali verjagten, reisten sofort die beiden FDP-Minister Westerwelle und Niebel freudestrahlend durch Nordafrika, um Millionen von Euros zu verteilen. Zum Aufbau der Demokratie hieß es. Niebel beeilte sich zu sagen: Die Demokratiebewegung in Nordafrika soll nicht vom westlichen Ausland gesteuert werden.

Dank dieser großzügigen Wahlkampfspende schaffte es die Islam-Partei Ennahda als stärkste Kraft ins tunesische Parlament. Im März schwante sogar der taz, dass da was schief gelaufen war und Frauenrechte (geschweige denn Schwulenrechte) nicht auf der Tagesordnung von Ennahda stehen. “Jetzt fällt die Maske” hieß es, denn in Ennahdas Programm steht:

„Der Islam hat nie – weder in seinen Texten noch in seiner Geschichte – die Trennung von Religion und Politik oder dem Irdischen und dem Geistlichen gekannt.“ (…) In den vergangenen Monaten haben führende Politiker von Ennahda immer wieder vom „neuen Kalifat“ geredet, in Anlehnung an die traditionellen Gesellschaften, in denen Religion und Politik eine Einheit bilden. Außerdem wetterten sie gegen den Alkoholkonsum, verteidigten die Polygamie und forderten den Schleier für alle Frauen.

Das ist exakt das, worüber Islamkritiker seit Jahren sprechen. Interessiert aber niemanden.  Nun wird der Islam sich also voll entfalten, was sofort auch den Bodensatz aus den tunesischen Gefängnissen und allerlei Bärtige aus dem Ausland anzieht. Für Tunesien-Urlauber wird es jetzt richtig spannend… Die Welt gestern:

Berichte über Belästigungen und Beschimpfungen leicht bekleideter Touristen nehmen zu. Der Tunesier Mohammed O. geht noch weiter. Er sagte der „Welt“: „Etwa 10.000 Salafisten haben Tunesien wie eine Mafia-Organisation unterwandert, die Hälfte kommen aus den tunesischen Gefängnissen, die andere aus dem Ausland, vor allem aus den USA und Europa. Sie sind gut zu erkennen an ihren 20 Zentimeter langen Bärten. Und das was sie wollen, ist nicht unser Islam, das ist eine Katastrophe.“ Sie kämen immer in Gruppen, hätten viel Geld und Waffen. Richter und Polizisten würden bedroht. Die Ennahda befördere diesen Terror, um sich als mildere Alternative präsentieren zu können.

Die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts sprechen bereits von erhöhter Kriminalität und Entführungsgefahr…

Links:

» Augenwischerei in den Medien
» Tunesien als Urlaubsland?
» Frauenrechte in Tunesien:“Ich bin bereit zu sterben” (Emma)

(Foto Emma: Demonstration für Frauenrechte in Tunesien im November 2011 – sind diese Frauen heute noch westlich gekleidet?)




SPD-Zauberlehrlinge wollen Schuldenunion

Es war jahrzehntelang ein geflügeltes Wort an Deutschlands Stammtischen, „dass die SPD nicht mit Geld umgehen kann“. Dass diese traurige Regel immer noch Gültigkeit hat, demonstriert im Moment das Kanzleraspiranten-Dreigestirn Steinmeier/Gabriel/Steinbrück.

Nach dem Sozialismus-Erzengel Parteichef Sigmar Gabriel und Fraktionsvorturner Frank-Walter Steinmeier, hat sich nun auch der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück für die europäische Schuldenunion ausgesprochen.

Natürlich sind diese drei „Fachleute“ nur dann damit einverstanden, wenn gleichzeitig der EU der Zugriff auf die Finanzpolitik der einzelnen Staaten erlaubt wird. Ganz als ob sich in Brüssel morgen jemand getrauen würde, einem nur angeblich blinden oder längst toten Griechen die Rente zu streichen. Oder man stelle sich vor, wie die Eurokraten versuchen in Frankreich die Rente mit 67 einzuführen! Einfach nur lachhaft. Hier versuchen sich Zauberlehrlinge an einer völlig unbeherrschbaren Materie! (Was von den dortigen Demokratien noch übrig wäre, sollte es auch nur zu dem Versuch solcher Durchgriffe kommen, steht dabei noch auf einem ganz anderen Blatt.)

So solidarisch und pro-europäisch dieser konzertierte SPD-Vorstoß anmutet, ist er daher in Wahrheit doch trotzdem nur ein weiterer Versuch „am deutschen Wesen die Welt genesen“ zu lassen. Griechenland, Spanien, Italien, ja selbst Frankreich brauchen in diesen Zeiten eine Währung, die man massiv abwerten kann. Deutschland hat mit Lohnverzicht und Produktivitätssteigerungen dagegen seine währungspolitischen Hausaufgaben für den Augenblick weitgehend gemacht und darum daran kein Interesse. Selbst wenn die Südländer nun mit viel Mühen Reformen nachholen, gibt ihnen das noch nicht den gepumpten Wohlstand der letzten zehn Jahre zurück.

Die traurige Wahrheit ist: Auch diese Währungsunion (wie die mit der DDR) wird nur dauerhaft funktionieren, wenn die Deutschen bereit sind dauerhaft Gelder in industriefreie Weltgegenden zu transferieren, mit denen man dann dort unsere Güter kaufen kann. Dass das mit zehn mal so vielen Nutznießern, wie vor über 20 Jahren in der DDR leistbar ist, kann ausgeschlossen werden.

Darum kann man nur hoffen, dass sich der Wähler 2013 nicht zu diesem gruseligen Euro-Sozialismus des SPD-Dreigestirns verleiten lässt, der immer mehr zur einzigen Alternative zum Euro-Austritt einzelner Länder mutiert. Ob freilich die Kanzlerin bis dahin nicht längst als vierte im Bunde auf diesen Kurs einschwenkt ist eine andere traurige Frage.




Wolfgang Röhl über das Radio-Geblöke

… Im Auto sitzen und über die Wellen scannen vermittelt Jaggersche Wutgefühle. No satisfaction. Nur brabbeln und blöken, jammern und zagen, mit dem Finger auf andere zeigen, deren Kohle man haben will und zwar sofort. Nicht der private Dudelfunk oder das öffentlich-rechtliche Regionalradio ist der Gau, sondern die so genannten Qualitätsprogramme, die allen Beladenen und Beleidigten des Universums ein Forum geben, 24 Stunden am Tag. Also, in Jakarta gibt es das Problem, dass man in dieser Stadt als Radfahrer praktisch aufgeschmissen ist. Eine Initiative hat sich dort gebildet, welche für das Radeln kämpft, der deutsche Rundfunk ist dabei. Ich kenne Jakarta nur flüchtig, aber gut genug, um fragen zu dürfen – ja, geht´s noch? Wer versendet solchen Quatsch? (Fortsetzung bei der Achse hier!)




Maria Böhmer prangert Deutschenfeindlichkeit an

Maria Böhmer IntegrationsbeauftragteIn einem Artikel der Welt vom Oktober 2010, den Sie unbedingt lesen sollten, werden Sie die Entschuldigungs-Floskel „sie stammen fast alle aus sogenannten bildungsfernen, sozial schwachen Schichten“ nur ein einziges Mal finden. Das ist der einzige politisch korrekte Satz über die Verhältnisse an Berliner Schulen!

Linke GEW-Lehrer sagen:

„Viele deutsche SchülerInnen empfinden sich als eine abgelehnte, provozierte, diskriminierte Minderheit, meist ohne nicht-deutsche Freunde“

Sie sprechen von einem „Machtspiel, bei dem die eigentlich privilegierte Gruppe diese Privilegien durch die Mehrheitsverhältnisse verloren hat“

Sie schrieben, dass das „verbindende Element“ der Diskriminierenden „am ehesten der gemeinsame Islam zu sein scheint“

Die Polizei:

Auch Polizisten berichten über eine deutlich zunehmende Deutschenfeindlichkeit vor allem unter türkisch- und arabischstämmigen Jugendlichen

Ein Streetworker sagt über einen deutschen Jungen mit Selbstmordabsichten:

… er musste Schutzgeld an ältere ausländische Schüler zahlen…

…er sei anfangs schon wegen seiner guten deutschen Aussprache gehänselt worden – alle anderen Schüler sprechen die sogenannte „Kanak Sprak“…

Die Bundesbeauftragte für Integration, Maria Böhmer (CDU), sagt:

„Es sind offensichtlich keine Einzelfälle mehr, dass sich Schüler und Lehrer deutschfeindliche Äußerungen anhören müssen.“

Keine Einzelfälle™ mehr!

Vielen Dank an die GEW, die Polizei und den Streetworker! Wir Konservativen hätten hier noch 1.000 weitere Berichte schreiben können mit 10.000 Kommentaren darunter – es hätte die linke Frau Böhmer nicht die Bohne interessiert…

» Zum Welt-Artikel – unbedingt lesen!
» Tut uns echt leid für Rotzdemir

(Das Bild oben zeigt Maria Böhmer, die Bereicherungsbeauftragte der Bundesregierung)




Olympia als Menetekel des deutschen Abstiegs

Die Olympischen Sommerspiele in London sind noch nicht rum. Trotzdem ist es nicht zu früh für einen Abgesang auf die Sportnation „Deutschland einig Pisaland“, die im ewigen Medaillenspiegel im Moment komfortabel auf Platz drei hinter den USA und der Sowjetunion/Russland liegt. Wer dagegen die Medaillenentwicklung der letzten olympischen Sommerspiele beobachtet, kann sich kaum noch vorstellen, dass Deutschland im ewigen Ranking der Sommerspiele aktuell immer noch zweieinhalb mal so viele Goldmedaillen hält, wie China und locker so viele, wie Großbritannien und Frankreich zusammen. Und dass 1976 in Montreal die DDR und die Bundesrepublik zusammen auf Platz 1 lagen, scheint eine Nachricht aus einer anderen Welt zu sein.

(Von Thorsten M.)

An den Ambitionen der millionenschweren deutschen Sportförderung und der deutschen Politik kann es freilich nicht liegen. Wie gerade in den Medien zu lesen ist, wurden vom Innenministerium als Parole „86 Medaillen, davon 28 Goldmedaillen“ ausgegeben. Dies wurde sogar in eine Zielvereinbarung gemeißelt, die die Fachverbände unterschreiben mussten. Nach 80% der Entscheidungen wurde davon nicht einmal die Hälfte erreicht. Weil das für die Zukunft die Lösung bringt, drohen den versagenden Fachverbänden nun Mittelkürzungen durch das Bundesinnenministerium. Übrigens musste die WAZ (Westdeutsche Allgemeine) vor Gericht ziehen, um Minister Friedrich überhaupt dazu zu zwingen, diese Zielvorgabe publik zu machen. Wozu auch in einer „gelenkten Demokratie“ in der PC-Version von Putin?!

Wer sich die verbleibenden deutschen Erfolge bei Olympia einmal anschaut, merkt vor allem eines: Aus der „großen Athletik“, bei der es um Weitsprungergebnisse oder 100m-Lauf-Zeiten geht, hat sich Deutschland längst verabschiedet. Die früher sprichwörtliche deutsche Disziplin und Opferbereitschaft hat in der Freizeitnation Germanistan im „work-life-Balance-Zeitalter“ keine Chance mehr. Längst machen afrikanischstämmige Sportler, egal unter welcher Flagge, mit ihrer genetisch besseren Grundausstattung diese Art von Wettbewerbe weitgehend unter sich aus. Das kann man aber, auf die Wirtschaft übertragen, durchaus als Metapher für die industrielle Massenproduktion verstehen, die längst von Ländern mit noch ambitionierten Arbeitern und besserer Rohstoffausstattung dominiert wird. Bei dieser Massengüterfertigung spielt nämlich das Industrieland Deutschland auch keine große Rolle mehr.

Alarmierend ist aber, dass Deutschland im Olympia-Sport nun auch in den lange behaupteten deutschen Nischen, wie Fechten, Schießen, Kanusport, Reiten oder ganz allgemein „Frauensport“ unter Druck gerät. Hier ist die Analogie, dass wir in den nächsten Jahren in der Wirtschaft damit rechnen müssen, z.B. von den Chinesen im Maschinenbau, Branche um Branche als Weltmarktführer verdrängt oder gar von diesem gepustet zu werden. Da es uns bei Olympia so wenig wie im Moment in der Weltwirtschaft gelingt, neue Wettbewerbe (Produkte) zu „erfinden“, stehen wir am langen Ende dieser Entwicklungen sprichwörtlich mit dem Rücken zur Wand. Uns droht nach dem zunehmenden Versagen bei Olympia sozusagen eine dramatische Deindustrialisierung. Der aktuelle Niedergang der deutschen Solarindustrie ist nur ein jetzt schon augenfälliges Beispiel dafür.

Natürlich darf man Olympia nicht überbewerten. Aber man sollte auch nicht so vermessen sein, und glauben, dass sich etwas, das im Moment im Leistungssport stattfindet, in der großen Wirtschaft nicht wiederholen wird. Schließlich sind es die selben Zutaten (z.B. Infrastruktur und Organisation) und die gleichen Tugenden (z.B. Disziplin und Fleiß), die zu sportlichem wie wirtschaftlichem Erfolg führen. Der absehbare Verlust unserer guten Finanzausstattung durch die „Euro-Rettungen“, sowie der „Pisa-Niedergang“ unserer Jugend lassen nichts gutes erwarten.

So gesehen ist Olympia nichts anderes als ein Menetekel des zunächst noch langsamen deutschen wirtschaftlichen Abstiegs, angestoßen durch die Leistungsfeindlichkeit der „bunten 68er Republik“ die längst bis in die CDU hinein unser Grundkonsens ist.

(Foto oben: Thomas Bach, Präsident des DOSB und Michael Vesper, DOSB-Generaldirektor und Ex-Grünen-Politiker)




Merkel und Deutschland keinerlei Selbstachtung

In einem kritischen Artikel zu Europa, EU und Euro von Professor Otfried Höffe in der FAZ gestern standen einige wichtige Beobachtungen. Unter anderem wirft er Deutschland und dem regierenden Personal vor, keinen Mut und keine Selbstachtung zu haben.

Ausschnitt:

Was ist von einer Regierung zu halten, die allenfalls vom Verfassungsgericht, dann aber nur zum verfassungsrechtlichen Minimum zur Räson gerufen wird? Was von einer Opposition, die keine veritablen Alternativen anbietet?

Die Griechen beschimpften Deutschland. Angela Merkel aber warnte vor den katastrophalen Folgen einer griechischen Insolvenz. Wer beide Meldungen am selben Tag in der Zeitung las, musste sich fragen: Warum fehlt in der Eurodebatte nach den finanztechnischen und politischen Kontroversen die dritte Dimension, die Selbstachtung?

Der italienische Ministerpräsident Monti verlangte von Berlin Respekt für Italien, obwohl er eher Hilfe erwartete als brachte. Und die Bundeskanzlerin? In Griechenland wurde das von ihr vertretene Land über viele Wochen zum Teil maßlos verunglimpft, nicht selten mit Nazi-Vergleichen, die gegenüber einer seit mehr als sechs Jahrzehnten funktionierenden Demokratie schlicht unanständig sind. Warum verlangte Frau Merkel nicht vom griechischen Ministerpräsidenten, dass er sich gegen die Verunglimpfungen verwahrt?

Unseren Regierenden fällt gar nicht mehr auf, wenn sie vom Ausland beleidigt werden. Das schlucken sie einfach. Auf der anderen Seite geben sie dem Ausland aber permanent „gute Ratschläge“! Das kommt zu Recht nicht gut an. Warum sagen wir nicht klar verständlich, wir zahlen, wie es in den Verträgen steht, eure Schulden nicht, und wie ihr eure Probleme löst, ist eure Sache, aber beleidigen lassen wir uns nicht?




Berliner Flughafen kurz vor Pleite

Ein Sprichwort heißt, der Fisch beginnt am Kopf zu stinken. Genauso ist es mit Berlin. Offenbar sind die rote Hauptstadt und das kommunistische Brandenburg unfähig, einen neuen Flughafen in Betrieb zu nehmen. Im Moment steht die Gesellschaft kurz vor der Pleite, und ein Eröffnungstermin ist nicht in Sicht. Das ist kein Wunder bei dem Personal und bei dem Volk, was wir inzwischen haben. Da planen Rentner und demonstrierende Wutbürger die neuen Flugrouten so, daß ihr Haus verschont bleibt, Ingenieure und weltweit gültige Flugsicherheitsrichtlinien zählen nichts, Air Berlin fliegt Verluste in Folge ein. 

Selbstverständlich mußten auch im Vorhinein umfangreiche Nachtflugsverbote her, um für weiteres Chaos wie in FFM zu sorgen, und für das stillgelegte Flugfeld Tempelhof hat man geniale Vorschläge. Man will darauf – na was wohl? Bäume anpflanzen und die Wiese als ökologisches Biotop wachsen lassen! Industrie will man keine, Touristen sollen rausgeekelt werden, daß sie den Mittagsschlaf  im heiligen Kiez nicht stören, und die Schulen machen nach Ferienende negative Schlagzeilen.  Nur das Geld der anderen, das soll weiter fließen. Da versteht das rote Rathaus keinen Spaß.

Ist Berlin nicht die typische und verdiente Hauptstadt des sozialistischen deutschen Altersheims?