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Irak-Kurden-Deutsch-Syrer skyped SOS an SZ

Die Süddeutsche Zeitung bringt heute einen drei-seitigen Artikel, der die Bildredaktion vor Neid erblassen lässt. Zwischenüberschriften: Hilferuf aus der Folterhölle … Yosefs unglaubliche Lebensgeschichte … „Das Auswärtige Amt hat total versagt“. Es geht um den mohammedanischen „Deutsch-Syrer“ Mohamed-Fawzi Yosef mit Doppelpass, der eigentlich Kurde aus dem Irak ist und mit gefälschten Papieren in Deutschland Asyl bekam.

Er ließ sich in Deutschland zum Historiker ausbilden, wurde aber dann arbeitslos und sitzt durch irgendeinen dummen Zufall seit 2006 wegen Muslimbruder-Mitgliedschaft in einem syrischen Foltergefängnis, von wo aus er jetzt an die SZ einen „Hilferuf“ geskyped hat. Er beschwert sich, dass Deutschland ihn noch nicht da rausgeholt hat. Die SZ zitiert mehrfach den Spiegel, der diesen sagenumwobenen Mann wohl auch schon mal thematisiert hat. Bei der SZ alles ganz genau nachzulesen…

Vier Fragen dazu:

1. Wenn Sie in einem Foltergefängnis sitzen: Mit wem skypen Sie dann – mit Bild oder der SZ?
2. Wie lautet die Skype-Adresse vom SZ-Kummerkasten?
3. Ist Westerwelle schon unterwegs?
4. Gibt die Türkei Geleitschutz?