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Was Moslems unter Religionsfreiheit verstehen

Der amtierende Staatspräsident Ägyptens, Mohammed Mursi, ging vor der Wahl in einem Interview für Al-Nahar TV u. a. auf seine Ansichten zum Thema Glaubensfreiheit ein. Von einem Zuschauer gefragt, ob er Konversionen für rechtmäßig halte, sagte Mursi: „Niemand darf gezwungen werden, an eine bestimmte Religion zu glauben. […] Solange der Apostat seinen Glaubenswechsel für sich behält, anstatt durch öffentliches Kundtun zur Gefahr für die Gesellschaft zu werden, sollte er nicht nach islamischem Recht bestraft werden. […] Wer aber seine Abtrünnigkeit öffentlich macht und andere auffordert, sich ihm anzuschließen, wird zur Gefahr für die Gesellschaft […].  [Dann] greifen das Gesetz und die Scharia ein.“ » Weiterlesen beim Institut für Islamfragen